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(ots) /- In der Zeit zwischen Dienstagabend und Donnerstagmorgen wurden Werkzeuge aus zwei Fahrzeugen entwendet. In der Schulstraße in Oberzier öffneten der oder die Täter gewaltsam eine Tür zum Fahrzeug und bedienten sich an den Maschinen aus dem Laderaum. Und auch am Bretzelnweg in Düren schlugen die Täter zu, indem sie eine Scheibe eines Kleintransporters einschlugen, in das Fahrzeug stiegen und Werkzeuge daraus entwendeten. Zur entstandenen Schadenssumme liegen derzeit keine genauen Erkenntnisse vor. Seit Beginn des Jahres 2018 häufen sich derartige Taten im Kreis Düren, vor allem in den südlichen Gemeinden wie Kreuzau, Heimbach und anderen eifelnahen Ortschaften entlang der Bundesstraße 477. Die Anzahl der zur Anzeige gebrachten Diebstähle liegt allein für den Südkreis inzwischen bei über 60. Die Beute, die die Täter hierbei machen konnten, hat einen hohen Wert: der entstandene Schaden dürfte sich in der Gesamtheit auf geschätzte 150000 Euro belaufen. Diese Summe ist beeindruckend, lässt sich aber leicht erklären. Bei einem Diebstahl aus Kleintransportern oder Lastwagen werden bisweilen Werkzeuge und Maschinen im Wert zwischen 5000 und 10000 Euro entwendet. Und die Möglichkeiten, sich hiervor zu schützen, sind relativ begrenzt. Denn bei den angegangenen Fahrzeugen handelt es sich um Firmenfahrzeuge, die anhand ihrer Aufschrift und Bauart meist als solche erkennbar sind. Das darin enthaltene Werkzeug wird von seinem Nutzer tagtäglich für die Verrichtung des jeweiligen Gewerkes benötigt - ein allabendliches Ausräumen der Maschinen wäre zwar die beste Prävention, ist aber in der Praxis kaum durchzuführen. Hinzu kommt, dass die besagten Transporter meist auf offener Straße oder frei zugänglich geparkt werden, da kaum ein Nutzer den Firmentransporter in seiner privaten Garage abstellen kann, sofern er denn überhaupt eine besitzt. Doch aussichtslos ist die Situation nicht. Denn die Polizei hat Erkenntnisse zu einer Gruppe von vermutlich drei Tätern, die mit einem eigenen Transporter, ähnlich eines Ford Transits, unterwegs sind. Sie schlagen vorzugsweise in den Nächten während der Woche zu, am Wochenende sind sie eher weniger aktiv. Auf frischer Tat konnte das Trio bislang noch nicht ertappt werden, doch hier können aufmerksame Mitbürgerinnen und Mitbürger Abhilfe schaffen: Hören Sie nachts ungewöhnliche Geräusche oder bemerken Sie, auch tagsüber, ein verdächtiges Fahrzeug, dann melden Sie diese Feststellungen umgehend an den Polizeinotruf 110! Und sofern Sie selbst ein mit Werkzeug beladenes Fahrzeug nutzen, suchen Sie nach einer Möglichkeit, dieses außer Sichtweite des fließenden Straßenverkehrs abzustellen. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an.
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