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2019 war ein intensives und anspruchsvolles Jahr Rückblicke und Ausblicke beim Niederkrüchtener Neujahrsempfang Niederkrüchten (bs). Die Zeit zwischen den Tagen nutzte Niederkrüchtens Bürgermeister Karl-Heinz (Kalle) Wassong, um das ablaufende Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen: "Ein längerer Blick in den Kalender und in die Niederschrift der Ratssitzungen zeigt, 2019 war schon ein anspruchsvolles und recht intensives Jahr." stellt er in seiner Ansprache beim Neujahrsempfang in der Begegnungsstätte fest. Im Rat und in den Ausschüssen sei viel Zeit damit verbracht worden, einen konsensfähigen Gemeindeentwicklungsplan auf den Weg zu bringen: "Wir wollen Niederkrüchten als hochwertigen, innovativen und attraktiven Gewerbestandort entwickeln und nachhaltige, bedarfsgerechte und attraktive Wohn- und Lebensbedingungen schaffen." Letzteres betreffe alle Generationen, Kinder, junge Menschen, Familien und die immer größer werdende Gruppe alter Menschen. Für weitere Kitaplätze sind neue Kitas in Elmpt und Niederkrüchten in Planung. Er verwies auf den hohen Standard der bereits bestehenden vier gemeindeeigenen und sechs Einrichtungen in freier Trägerschaft. Die katholische Grundschule Niederkrüchten wird nach Stand der Dinge ihren Betrieb ab neuem Schuljahr im neugestalteten Gebäudekomplex der ehemaligen Hauptschule aufnehmen können. Für Familien seien neben der Betreuung der Kinder aber auch Versorgungsangebote wichtig. Wassong konnte berichten, dass in diesem Jahr Edeka ins Heineland käme und ein Rewe-Markt an die Hochstraße in Niederkrüchten. Er bedauerte, dass, wie in anderen Kommunen auch, immer mehr Einzelhandelsgeschäfte aufgeben und hoffte, dass mit Hilfe des neuen Wirtschaftsförderers der Gemeinde, Frank Gusen, Verbindungen zu Menschen entstehen, die das Wagnis der Selbständigkeit eingehen. Als erfolgreiche gute Idee lobte er den "Lütterbeach". "War das nicht toll?" fragte er und fügte schelmisch hinzu: "Man soll an einigen Abenden Nieder- und Oberkrüchtener und sogar Elmpter und Overhetfelder an einem Tisch gemeinsam sitzen gesehen haben!" Das war ein guter Übergang zum Thema Bäder, allen voran das Thema Freibad. Zuerst werde man mit der Gemeinde Brüggen eine konsensfähige Konzeption für ein interkommunales Hallenbad entwickeln und wenn das steht, könnte man das vorhandene Freibad modernisieren, was aber einem Neubau gleichkommt. Im Hinblick auf die erheblich zunehmende Gruppe der älteren Mitbürger konnte Niederkrüchtens Bürgermeister berichten, dass die ärztliche Versorgung in der Gemeinde zumindest für die nächsten zehn Jahre gesichert ist. Es fehle an Betreuungsangeboten und an kleinteiligem Wohnraum. Auch fehlende Mobilität der älteren Generation sei ein Problem. In diesem Zusammenhang konnte er ein Konzept vorstellen, dass die drei Bürgermeister des Westkreises (Brüggen, Niederkrüchten, Schwalmtal) im Rahmen des vom Land unterstützen Vital-Projektes entwickelt haben. Dabei sollen ehrenamtliche Fahrerrinnen und Fahrer Menschen mit einer Beeinträchtigung zum Arzt, zur Bank oder zum Einkaufen fahren. Das soll mit einem noch anzuschaffenden E-Auto geschehen, dessen Anschaffung die Sparkasse Krefeld finanziell unterstützen will und damit die Zusage einlöst, die sie bei der Schließung von drei Bankfilialen im Westkreis gegeben hat. Die anfallenden Energiekosten werden von NEW übernommen und die Jedermannhilfe Brüggen unterstützt die Organisation. Wassong sah das Projekt als gutes Beispiel für die in den vergangenen Jahren gewachsene interkommunale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die noch Raum lasse für weitere Konzepte etwa bei der Abfallversorgung, Tourismus, Kulturarbeit und bei weiteren Verwaltungsbereichen.
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Königlicher Besuch im Elmpter Rathaus Niederkrüchten (bs). Am 6. Januar, dem Festtag der Heiligen Drei Könige, empfing Bürgermeister Kalle Wassong die Sternsinger der Pfarrgemeinden St. Laurentius Elmpt, St. Bartholomäus Niederkrüchten und St. Martin Oberkrüchten im Foyer des Rathauses in Elmpt.Mit dem Kreidezeichen "20C+M+B+20" bringen die Mädchen und Jungen in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige den Segen "Christus segne dieses Haus" (C*hristus Mansionem Benedicat) zu den Menschen, sammeln für benachteiligte Kinder in aller Welt und werden damit selbst zu einem wahren Segen. Auch am Rathaus wurde dieses Zeichen angebracht. Die Sternsinger sprachen ihre guten Wünsche für die Anwohner aus. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister wurde das Lied "Stern über Bethlehem" angestimmt. "Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit" heißt das Leitwort der 62. Aktion Dreikönigssingen, das Beispielland ist der Libanon.1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.1.832 Projekte in 111 Ländern konnten die Sternsinger in 2018 weltweit unterstützen. Die Fördersumme betrug 67,73 Millionen Euro. Die Hilfsprojekte unterstützen Not leidende Kinder und Jugendliche in Asien, Afrika und Nahost, Lateinamerika, Mittel- und Osteuropa und Ozeanien.Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). (Quelle: )
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