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Eine Bauhütte für Kathedralen des 21. Jahrhunderts Europa.Utopisch.Denken Sekundarschüler aus Kreuzau und Nideggen als aktive Künstler zu Gast in der Bauhüttenwoche in Simonskall Schülerinnen der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen wurde mit der Teilnahme an der Bauhüttenwoche in Simonskall die großartige Möglichkeit geboten, im Rahmen eines außerschulischen Projekts ihren Ideen für die Zukunft Ausdruck und Form zu verleihen. Unter dem Thema "100 Jahre Bauhaus im Westen" haben das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft und die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, ein gemeinsames Projekt gestartet, in dessen Rahmen eine Woche lang besondere Workshops und Veranstaltungen speziell für junge Menschen in Simonskall angeboten wurden. Vom 1. bis 7. September wurden die Sekundarschülerinnen unter professioneller Anleitung zu Mitgliedern verschiedener künstlerischer Werkstätten. Im Laufe der Arbeitswoche entstanden so eine Ausstellung und eine Theateraufführung, die am 7. September bei sonnigem Spätsommerwetter im gesamten Eifelort bestaunt werden konnten. Die Straßen bedruckt mit Slogans wie "Kein Müll im Meer", "Essen nicht schmeißen" oder "Don"t forget the world?", das Junkerhaus bestückt mit zahlreichen Plakaten und aus Alltagsmaterialien hergestellten Utopien, der Weg zur Marienkapelle dekoriert mit Texten aus der offenen Literaturwerkstatt - Simonskall erinnerte an eine große Kreativwerkstatt, in der die Schülerinnen und Schüler voller Elan ihrer Freude an der Welt von morgen künstlerisch Ausdruck verliehen. Höhepunkt der Woche war ohne Frage die Inszenierung und Aufführung eines selbst geschriebenen Theaterstücks, das die jungen Schauspieler/-innen unter der Leitung der Profis Olaf Sabelus, Regisseur und Schauspieler, sowie Dominik Schiefner, Musiker und Schauspieler, Freitag Nachmittag an drei verschiedenen Stellen im Ort auf die Bühne oder, besser gesagt, "auf die Straße" und "in die Scheune brachten". Das begeisterte Publikum, bestehend aus Touristen, Gästen und Eltern der Schülerinnen war interaktiv am Geschehen beteiligt und belohnte die beeindruckende Aufführung mit viel Applaus und "standing ovations". "Wir danken der Sekundarschule, dass sie für unsere Kinder diese Woche organisiert hat", war nur eine positive Reaktion der Eltern. Ein besonderer Dank gilt ebenfalls den beiden Kunstlehrkräften, Kerstin Lange und Reinhard Krämer, die die Schülerinnen in Simonskall betreut haben sowie der Sparkassen-Stiftung, durch deren Spende erst die Busfahrten von und nach Simonskall finanziert werden konnten.
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Für Demokratie und Respekt Bildungsangebot NRWeltoffen Kreis Düren wird vorgestellt Peter Kirschbaum von NRWeltoffen Kreis Düren stellt Bildungsangebote in der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen vor. Jeder Fall von Diskriminierung und Gewalt ist ein Fall zu viel. Daher hat sich die Landesregierung das Ziel gesetzt, mit einem Aktionsplan des Schulministeriums "Für Demokratie und Respekt - Entschieden gegen Diskriminierung und Gewalt" Schulen dabei zu unterstützen, das friedliche und respektvolle Miteinander im Umfeld Schule zu fördern. Auch wenn die Schule für die meisten Schülerinnen ein sicherer Ort ist und Fälle von Gewalt und Diskriminierung die Ausnahme bilden, ist es trotzdem wichtig, ausdrücklich für die Werte unseres demokratischen und freiheitlichen Rechtsstaats einzutreten und gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt vorzugehen. Im Zusammenhang mit der bereits im Frühjahr an der Sekundarschule initiierten "Woche des Respekts" war daher am 08.10.2019 Peter Kirschbaum vom Landesprojekt "NRWeltoffen: Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus" zu Gast in der Lehrerkonferenz der Sekundarschule und stellte dem Kollegium die Arbeit des Bündnisses sowie Maßnahmen zur Rassismusprävention und Demokratiestärkung an Schulen vor. Der Kontakt zu Herrn Kirschbaum wurde hergestellt durch Valentina Steinbrecher, Ansprechpartnerin für interkulturelle Schulentwicklung an der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen. Neben den Themen Rechtsextremismus und Rassismus wurden die Themen Diskriminierung, Demokratiebildung und Menschenrechtsbildung angesprochen, mit denen sich Schülerinnen in der nächsten "Woche des Respekts" im Frühjahr 2020 im Rahmen von Workshops auseinandersetzen werden. Welche Möglichkeiten von politischem Engagement und demokratischer Teilhabe gibt es, welche Handlungsmöglichkeiten gegen Rassismus und Diskriminierung im Alltag habe ich oder wie werde ich frühzeitig sensibilisiert, Rechtsextremismus im Internet zu erkennen? Dies sind nur einige der Fragen, denen gemeinsam mit Schülerinnen und Lehrerinnen nachgegangen werden soll. Unterstützt wird die Schule hierbei dankenswerterweise durch Mitarbeiter von NRWeltoffen des Kreises Dürens und dem SKF (Sozialdienst Katholischer Frauen).
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