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Schlechtes Vorbild

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(ots) - Ein denkbar schlechtes Beispiel gab am Sonntagnachmittag ein Nideggener seinem Sohn. Die Feldwege rund um Schmidt hatte er kurzerhand in einen rechtsfreien Raum umgewandelt.

Um 14.00 Uhr wurde die Polizei bei einem dienstlichen Aufenthalt in dem Höhenort auf besonders hohe Motordrehzahlen aufmerksam. Als die Beamten den Renngeräuschen nachgingen, trafen sie in der Nähe von Kommerscheidt zwei Fahrer von Cross-Motorrädern an, die sich als Vater und Sohn heraus stellten. Nicht nur, dass die Landschaft zum Crossfahren missbraucht wurde. Es gab einiges mehr zu bemängeln. Obwohl beide Maschinen im öffentlichen Verkehrsraum geführt wurden, waren sie weder zugelassen noch bestand für sie die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Während der neunjährige Filius zumindest einen Schutzhelm und eine Krad-Bekleidung trug, begleitete sein Vater ihn ungeschützt in normaler Straßenbekleidung und ohne Helm. Zudem stand der im Stadtgebiet wohnhafte Mann auch noch deutlich unter Alkoholeinwirkung, wie der bei ihm durchgeführte Alcotest mit angezeigten 1,24 Promille AAK nachwies.

Die Ausfahrt wurde sofort beendet. Für den Erwachsenen hatten die vorgelebten Regelverstöße unmittelbar erste Konsequenzen. Er wurde zur Blutentnahme mit zur Polizeiwache genommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

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Veröffentlicht
14. Februar 2011, 11:30
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