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Holzeinschlag zwischen Brück und Nideggen

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Holzeinschlag zwischen Brück und Nideggen

Bedingt durch die Trockenheit und dem damit verbundenen Käferbefall, in der Hauptsache bei den Fichten, sind große Fichtenbestände im Stadtwald Nideggen abgestorben oder werden noch absterben. Durch die Trockenheit kann die Fichte ihren natürlichen Abwehrstoff, das Harz, nicht mehr ausreichend bilden und ist damit dem Käferbefall ausgeliefert. Die Käfer legen ihre Brut- und Fraßgänge unter der Rinde der Bäume an und schädigen den Bast. Im Bast des Baumes liegen lebensnotwendige Leitungsbahnen, um die in Wasser gelöste Nährstoffe innerhalb der Bäume zu transportieren. Wird dieses Gewebe stark beschädigt, sind die Bäume nicht mehr lebensfähig und sterben ab.

Unterhalb der Burg, an der Landstraße zwischen Nideggen und Brück, im "Kürzenbusch", muss die Stadt aus den eben genannten Gründen in den nächsten Wochen eine große Fläche von abgestorbenen bzw. sterbenden Fichten entnehmen. Dabei bitten wir um Verständnis, dass es beim Holzverladen zu Behinderungen im Verkehrsfluss im "Nideggener Berg" kommen kann. Mit einem eigens dafür angelegten Holzrückeplatz, sollen die Arbeiten so schnell wie möglich abgewickelt werden.

Warnung!

Da überall - auch vereinzelt - abgestorbene Bäume stehen, ist besondere Sorgfalt im Wald angesagt! Begehen Sie keine Wege, in deren Einzugsbereich tote Bäume stehen. Angesichts der Masse ist es derzeit und kurzfristig nicht möglich, alle abgestorbenen Bäume zu entnehmen. Sie meiden die Gefahr, indem Sie auf andere Wege ausweichen.

Auch in anderen Bereichen des Stadtwaldes wird es zum Teil zu größeren Kahlschlägen kommen, die zwar grundsätzlich waldwirtschaftlich nicht erwünscht sind, sich aber durch die aktuellen Ereignisse nicht verhindern lassen.

STADT NIDEGGEN

Der Bürgermeister

Ort
Veröffentlicht
06. September 2019, 04:05
Autor
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