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Ohne Verzicht die Haushaltskasse schonen Fünf Tipps, wie junge Eltern beim täglichen Konsum effektiv sparen können Wenn die Familie wächst, steigen automatisch auch die Kosten. Gerade junge Eltern wissen, wie wichtig es ist, die laufenden Ausgaben genau im Blick zu halten. Der erste Schritt dazu ist es, Einnahmen und Ausgaben systematisch zu erfassen, etwa in einem Haushaltsbuch - so wissen Papa und Mama schnell, wie viel freies Budget ihnen jeden Monat zur Verfügung steht und wo sie den Sparstift ansetzen können. "Wer gut leben will, muss nicht unbedingt viel verbrauchen. Eine sparsame Lebensweise schont die Haushaltskasse und die natürlichen Ressourcen, ohne dass die Familie auf etwas verzichten muss", sagt Korina Dörr vom Beratungsdienst Geld und Haushalt. Hier gibt es fünf goldene Regeln, mit denen sich junge Eltern am Ende des Monats über ein kleines Plus im Portemonnaie freuen können. Den Einkauf planen: Vor dem Shoppen stets einen Einkaufszettel schreiben, Spontankäufe sind oft überflüssig und teuer. Und nie mit leerem Magen einkaufen: Wer hungrig ist, kauft oft mehr ein als ursprünglich gewollt. Mit einem Menüplan für die Woche kann man außerdem gezielter einkaufen und auch Reste besser verwerten. Bei Sonderangeboten genau hinsehen: Nicht jedes ist ein Schnäppchen. Gerade bei Markenartikeln kosten Sonderangebote meist mehr als vergleichbare No-Name-Produkte. Vorsicht auch bei Aktionsprodukten, die in den Gängen des Supermarkts angeboten werden. Hier sind direkte Preisvergleiche schwierig. Eine Nacht darüber schlafen: Bei größeren Wünschen - einem neuen TV-Gerät, der Urlaubsreise oder gar einer Autofinanzierung - sollte man nicht aus der Laune heraus handeln, sondern die Kaufentscheidung stets gut überdenken. Ist die Anschaffung wirklich notwendig, gibt das Familienbudget die Ausgabe her? Hilfreich ist es, sich vor Augen zu führen, wie lange man für das Geld arbeiten müsste. Viele Ratschläge zum sinnvollen Haushalten und zu Sparmöglichkeiten gibt auf 56 Seiten der "Budgetkompass für die Familie", der unter oder über die Telefonnummer 030 - 204 55 818 kostenfrei erhältlich ist. Vorsicht in der Quengelzone: Auch wenn die Versuchung groß ist, sollte man sich nicht von Angeboten in der sogenannten "Quengelzone" verführen lassen. Dies ist der Bereich vor den Supermarktkassen mit vielen Süßigkeiten, die besonders Kinder magisch anziehen. XXL ist nicht immer gut: Ein übergroßer Einkaufswagen verleitet schnell zu unnötigen Käufern, da normale Mengen im Korb buchstäblich untergehen. Viele neigen dann dazu mehr hineinzulegen, als man ursprünglich vorhatte. Umso wichtiger ist eine gute Planung des Einkaufs. (djd)
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Planen, prüfen und vergleichen Tipps für den Lebensmitteleinkauf Lebensmittel einkaufen gehört zum Alltag. Doch bekommt man auch die Ware, die man wirklich wollte? Geht es nicht auch zeitsparender und umweltbewusster? Damit der Einkauf noch besser gelingt - hier ein paar Tipps. Der Einkauf fängt mit der richtigen Planung an. Oft stellt sich jeden Tag erneut die Frage: "Was gibt es heute zu essen?" Damit nicht die Rennerei beim Einkauf beginnt und schließlich doch etwas vergessen wird, lohnt sich ein persönlicher Essensplan, am besten direkt für eine Woche. Was sind die Lieblingsgerichte? Sollen mal neue Rezepte ausprobiert werden? Welche vorhandenen Lebensmittel sollten bald verbraucht werden? Was hat gerade Saison? Antworten auf diese Fragen helfen, den Einkauf sinnvoll zu planen und Fehlkäufe zu vermeiden. Dann heißt es, den alt bewährten Einkaufszettel schreiben. Beim Einkauf von Obst und Gemüse sollte man die Ware am besten nach der Saison auswählen. Sie schmeckt dann besonders gut und frisch und wird in dieser Zeit preisgünstig angeboten. Produkte aus der Region sind zudem oft frischer, weil lange Transportwege entfallen. Gleichzeitig sorgt der Einkauf saisonaler Lebensmittel auch für Abwechslung im Einkaufskorb. Denn wer sich am saisonalen Angebot orientiert, variiert automatisch seinen Speiseplan und entdeckt möglicherweise sogar Lebensmittel, die beim gewohnheitsmäßigen Einkauf übersehen werden. Weiterhin gilt beim Einkauf: Augen auf! Obst und Gemüse sollten frisch und knackig aussehen, erkennbar zum Beispiel bei Stängeln und Wurzeln an hellen und feuchten Schnittstellen. Die Blätter dürfen nicht welk oder vergilbt sein, beim Blattsalat die Ränder nicht braun. Auch andere Lebensmittel haben eindeutige Frischemerkmale: Frischer Fisch zum Beispiel hat klare, gewölbte Augen, die Haut wird von einem durchsichtigen klaren Schleim umhüllt und der Fisch riecht nicht unangenehm. Ungepökeltes Schweinefleisch sieht kräftig rosarot aus, nicht blass rosa oder dunkelrot. Beim Preisvergleich hilft der Grundpreis, der bei jeder Fertigpackung pro Kilogramm, Liter, 100 Gramm oder 100 Milliliter stehen muss. So lässt sich einfach feststellen, welches Lebensmittel wirklich mehr kostet. XXL-Packungen locken zwar oft mit günstigen Preisen. Wenn jedoch ein Teil davon im Müll landet, sind sie im Endeffekt sogar teurer und sollten im Supermarktregal besser stehen bleiben. Übrigens: Gesunde und günstige Lebensmittel sind nicht alles. Jeder kann mithelfen, dass der Konsum nicht auf Kosten der Umwelt oder der Menschen in ärmeren Ländern geht: Biolebensmittel, Lebensmittel aus der Region und Ware aus fairem Handel sind daher eine gute Wahl. (aid)
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