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(ots) Am 26.10.2019, gegen 20:45 Uhr, kam es auf der B 96, kurz vor Neustrelitz, zu zwei tragischen Verkehrsunfällen. Im Vorfeld gingen in der Einsatzleistelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mehrere Bürgerhinweise über freilaufende Pferde auf der Fahrbahn der ehemaligen B 96 in Alt Strelitz ein. Die eingesetzten Beamten konnten vor Ort 12 Pferde feststellen. Jedoch flüchteten diese bei Annäherung in Richtung B 96 und ein Stoppen der Tiere war nicht mehr möglich. In Folge dessen kam es auf der B 96 zu zwei Verkehrsunfällen. In dem ersten Verkehrsunfall waren ein 53-jähriger Fahrzeugführer eines VW T5 und vier Pferde involviert. Der Transporter-Fahrer konnte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig stoppen und stieß mit den Pferden zusammen. In Folge des Unfalls wurde der aus Rostock stammende 53-Jährige leicht verletzt. Am Transporter entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Alle vier Pferde wurden bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verendeten. Kurz darauf kam es nur wenige hundert Meter weiter zu einem zweiten Verkehrsunfall. Hier waren der 33-jähriger Fahrzeugführer eines PKW Nissan und ein weiteres Pferd beteiligt. Im PKW befanden sich außer dem Fahrzeugführer noch drei weitere Mitfahrer. In Folge dieses Unfalls wurden der aus Wolgast stammende Fahrzeugführer, sowie sein ebenfalls aus Wolgast stammender 44-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Am Nissan entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Auch das an diesem Unfall beteiligte Pferd verendete noch an der Unfallstelle. Die restlichen Pferde konnten in der Folgezeit eingefangen und bis zum Eintreffen der Tierhalter im Zaum gehalten werden. Bei beiden Unfällen entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 40.000 Euro. Die drei verletzten Fahrzeuginsassen wurden zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus Neustrelitz verbracht und konnten dieses in der Zwischenzeit wieder verlassen. Während der Unfallaufnahme war die B 96 zwei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde in dieser Zeit über die B 198 umgeleitet. Wie es zum Ausbruch der Pferde von der eingezäunten Koppel kommen konnte, ist derzeit unbekannt.
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