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(ots) /- Am Mittwoch (10.07.) erreichte die Polizei im Rhein-Kreis Neuss der Hinweis auf einen offenbar betrügerischen Anruf, bei dem sich eine bislang Person als Polizeibeamter ausgab. Gegen 14:00 Uhr erhielt eine ältere Dame aus Neuss solch ein Telefonat. Am anderen Ende der Leitung behauptete "Herr Schwarz", von der Polizei zu sein. Der Anrufer suggerierte der Seniorin, dass in der Nachbarschaft zwei Einbrecher festgenommen wurden. Auf einer Notiz der Täter habe man nun die Anschrift der Neusserin gefunden. Um nicht Opfer weiterer vermeintlicher Täter zu werden, bat der falsche Beamte die Seniorin Bargeld von ihrer Bank abzuholen. Anschließend sollte sie das Geld bei der "Polizei" in sichere Verwahrung geben. Für weitere Anweisungen erhielt die Dame auch eine mobile Rückrufnummer. Glücklicherweise erkundigte diese sich über den Notruf 110 noch gerade rechtzeitig bei der "richtigen Polizei". Ihr Verhalten bewahrte die Frau vor einem erheblichen Verlust. Zu einer Geldübergabe ist es im vorliegenden Fall nicht gekommen. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang liegen keine Hinweise zur Identität der Betrüger vor. Die Masche der Betrüger ist nicht neu. Üblicherweise bietet der falsche Kripobeamte im Weiteren an, die Wertgegenstände sicher bei der Polizei zu verwahren. Dafür würde ein Kollege vorbeikommen und diese abholen. Tipps der "echten Polizei", um nicht Opfer von Betrügern zu werden: Geben Sie keine persönlichen Daten heraus! Beenden Sie das Gespräch - legen Sie auf! Lassen Sie sich nicht einschüchtern oder drängen! Notieren Sie - wenn möglich - Uhrzeit des Anrufes, den Namen des angeblichen Polizisten und die Telefonnummer! Rufen Sie anschließend die Polizei an (02131-3000 oder den Notruf 110) und erstatten Sie Anzeige. Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird sich niemals am Telefon nach Wertgegenständen und schon gar nicht nach deren Aufbewahrungsort erkundigen.
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(ots) /- Ein Seniorenpaar aus Neuss erhielt am Donnerstagmorgen (25.04.) einen betrügerischen Telefonanruf. Eine männliche Stimme gab sich dem Paar gegenüber als "Kriminalbeamter Arentz vom Neusser Raubdezernat" aus. Laut seiner Angaben habe man eine Gruppe von Tätern gefasst und bei diesen eine Liste gefunden, auf der sich unter anderem die Daten der Senioren befunden hätten. Der angebliche Ermittler behauptete, dass jedoch noch zwei der Täter flüchtig wären, man ihnen jedoch auf den Fersen sei. Um den vermeintlichen Tätern eine Falle zu stellen, bat der falsche Beamte die Senioren für eine fingierte Übergabe, einen fünfstelligen Geldbetrag bei ihrer Bank abzuholen. Anschließend sollten sie das Geld einem der "Täter", der sich mit Herr "Strauß" vorstellen und behaupten würde Mitarbeiter eines Geldinstitutes zu sein, übergeben. Es handele sich dabei aber um einen Komplizen der angeblichen Verbrecher, der bei der Übergabe festgenommen werden solle. Als die gutgläubigen Neusser bei ihrer Bank den entsprechenden Betrag abheben wollten, kamen einer skeptischen Mitarbeiterin des Geldinstitutes Zweifel an der Geschichte. Sie informierte rechtzeitig die Polizei. Ihr entschlossenes Verhalten bewahrte die Kunden vor einem erheblichen Verlust. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang liegen keine Hinweise zur Identität der Betrüger vor. Zu einer Geldübergabe ist es im vorliegenden Fall nicht gekommen. Das Ziel der Diebe und Trickbetrüger, egal mit welcher Masche sie gerade unterwegs sind, ist immer das Gleiche: das Geld oder die persönlichen Daten ihrer Opfer. Seien Sie deshalb vorsichtig bei Anfragen am Telefon, bei ominösen Aschreiben per Brief oder Mail und natürlich auch bei direkten Besuchen von Fremden an der Haustür. Die Polizei wird nicht müde, vor Telefonbetrügern zu warnen. Wer derartige Anrufe erhält, sollte einfach auflegen und keinesfalls Auskunft zu persönlichen Daten oder Vermögenswerten geben. Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich direkt an die Polizei (02131 300-0) wenden.
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