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(ots) Am Mittwoch (27.11.) erreichten die Polizei im Rhein-Kreis Neuss Hinweise auf betrügerische Anrufe, bei denen sich Unbekannte als Polizeibeamte ausgaben. Bei diesen Anrufern handelt es sich nicht um Polizisten, sondern um Betrüger, die die Angerufenen in Angst und Schrecken versetzen und dies für ihre Zwecke ausnutzen. Einen solchen Anruf erhielt auch eine Bewohnerin aus dem Neusser Norden. Am anderen Ende der Leitung behauptete ein Mann, von der Kriminalpolizei zu sein. Dem Unbekannten gelang es, in einem längeren Gespräch, die über 90-jährige Neusserin dazu zu bewegen, Bargeld seinem angeblichen "Kollegen" zu übergeben. Laut dessen Geschichte habe man eine Gruppe von Tätern gefasst und bei diesen eine Liste gefunden, auf der sich unter anderem die Daten der Seniorin befunden hätten. Um nicht Opfer einer Verbrecherbande zu werden und das Hab und Gut zu sichern, könne ein Bote das Geld abholen kommen. Wie verabredet, erschien der Kurier, der im Bereich der Furth an der Josefstraße aktiv war, dann gegen 19:40 Uhr. Nachdem das Opfer dem Unbekannten wenige hundert Euro übergeben hatte, verschwand dieser auf Nimmerwiedersehen. Der Tatverdächtige kann folgendermaßen beschrieben werden: Mitte bis Ende 20 Jahre alt, zirka 180 Zentimeter groß, schlanke Statur, bekleidet mit einer dunklen Winterjacke mit Pelzbesatz. Als die ältere Dame wenige Minuten später berechtigte Zweifel an der Richtigkeit bekam, offenbarte sie sich einem Bekannten. Schnell stellte sich heraus, dass sie offensichtlich Betrügern aufgesessen war. Die Ermittlungen im geschilderten Fall übernahm das Neusser Fachkommissariat. Mögliche Hinweisgeber werden um einen Anruf bei der Polizei gebeten (Telefon 02131 3000). Die Masche der Betrüger ist nicht neu. Die "falschen Polizeibeamten" bieten immer an, die Wertgegenstände sicher bei der Polizei zu verwahren. Dafür würde ein Kollege vorbeikommen und diese abholen. Tipps der "echten Polizei", um nicht Opfer von Betrügern zu werden: Machen Sie am Telefon keine Angaben zu Ihren Vermögensverhältnissen. Geben Sie keine persönlichen Daten heraus. Beenden Sie das Gespräch - legen Sie auf. Lassen Sie sich nicht einschüchtern oder drängen. Notieren Sie - wenn möglich - Uhrzeit des Anrufes, den Namen des angeblichen Polizisten und die Telefonnummer. Informieren Sie anschließend die Polizei (02131-3000 oder Notruf 110). Grundsätzlich gilt: Die echte Polizei wird sich niemals am Telefon nach dem Aufbewahrungsort von Schmuck und Bargeld erkundigen. Rückfragen von Pressevertretern bitte an: Der Landrat des Rhein-Kreises Neuss als Kreispolizeibehörde -Pressestelle- Jülicher Landstraße 178 41464 Neuss Telefon: 02131/300-14000          02131/300-14011          02131/300-14013          02131/300-14014 Telefax: 02131/300-14009 Mail:    pressestelle.neuss@polizei.nrw.de Web: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65851/4453398 OTS: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss Original-Content von: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss, übermittelt durch news aktuell
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(ots) In der Nacht zu Montag (28.10.), gegen 1:00 Uhr, erbeuteten falsche Polizeibeamte in Grimlinghausen eine Bargeldsumme in sechsstelliger Höhe. Am Sonntagabend (27.10.), gegen 21:00 Uhr, riefen die bislang unbekannten Tatverdächtigen einen Senior an der Volmerswerther Straße an, gaben sich als Polizeibeamte aus und schilderten, dass Mitglieder einer Einbrecherbande, die noch auf freiem Fuß seien, seinen Namen notiert hätten. Dazu gäbe es einen Vermerk, dass er vermögend sei. Neben dem vermeintlichen Polizisten gab sich eine weitere Person als Richter aus, um die Geschichte zu untermauern. Gemeinsam überzeugten die Täter den Angerufenen, dass er sich in großer Gefahr befände, und setzten ihn in einem längeren Telefonat so unter Druck, dass er schließlich Bargeld in Tüten verpackte und gegen 1:00 Uhr vor der Tür ablegte. Dort wurde es allem Anschein nach von einem Tatverdächtigen eingesammelt. Es folgten bis Montagmorgen weitere Telefonate, in denen versichert wurde, der Bestohlene bekäme sein Geld später ja zurück. Auch die Frage nach noch mehr Geld auf der Bank stellten die dreisten Täter. Auch dieses sei durch die Einbrecherbande in Gefahr. Der Senior wurde nun zu Recht misstrauisch; auf seine kritischen Gegenfragen hin wurde das Gespräch beendet. Die (echte) Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer innerhalb des genannten Zeitraums, vor allem aber am Montag gegen 1:00 Uhr nachts, an der Volmerswerther Straße oder im näheren Umfeld etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02131 300-0 bei der Polizei zu melden. Hier waren Betrüger am Werk, die es geschickt verstehen, ihre Opfer unter Druck zu setzen, um an Bargeld und Wertgegenstände zu gelangen. Sie bauen gezielt Stresssituationen auf, um die Angerufenen in die Irre zu führen. Machen Sie sich deshalb aktiv bewusst: die Polizei wird Sie niemals telefonisch nach dem Aufbewahrungsort von Bargeld und/oder Wertgegenständen fragen, geschweige denn anbieten, es zur Sicherheit abzuholen, um es auf der Wache zu lagern. Seien Sie generell misstrauisch, wenn sich Unbekannte nach Ihren Vermögensverhältnissen erkundigen. Beenden Sie das Gespräch und informieren Sie die echte Polizei. Weitere Tipps finden Sie auch im Internet: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/artikel/vorsicht-vor-betruegern Rückfragen von Pressevertretern bitte an: Der Landrat des Rhein-Kreises Neuss als Kreispolizeibehörde -Pressestelle- Jülicher Landstraße 178 41464 Neuss Telefon: 02131/300-14000          02131/300-14011          02131/300-14013          02131/300-14014 Telefax: 02131/300-14009 Mail:    pressestelle.neuss@polizei.nrw.de Web: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw Original-Content von: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss, übermittelt durch news aktuell
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