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Wohnungseinbrüche im Kreisgebiet.

(ots) - Am vergangenen Wochenende, zwischen

Freitag (15.10.2010) und Sonntag (17.10.2010) kam es im Rhein-Kreis

Neuss zu mehreren Wohnungseinbrüchen.

Die unbekannten Täter hatten sich für ihre Aktivitäten in den meisten

Fällen Einfamilienhäuser ausgesucht. Auch die Arbeitsweise war

größtenteils identisch.

Durch Aufhebeln einzelner Türen oder Fenster gelangten die Einbrecher

in die betroffenen Häuser und Wohnungen. Bevorzugte Beute waren

Bargeld und Schmuck.

Auf der Schillerstraße in Korschenbroich entkamen die Unbekannten

am Samstag, zwischen 14.00 Uhr und 21.30 Uhr, mit einem kleinen

Möbeltresor aus einem Einfamilienhaus. Zuvor hatten sie dessen

Eingangstür aufgehebelt und stiegen so in das Haus ein.

In Kleinenbroich, auf der Christophorusstraße, schlugen die Täter

in der Zeit von Samstag, 20.20 Uhr, bis Sonntag, 11.30 Uhr, das

Fenster einer Terrassentür eines freistehenden Einfamilienhauses ein.

In Liedberg machten sie Halt an einem Einfamilienhaus auf der

Lehmstraße. Hier schafften sie es ebenfalls zwischen Samstag, 08.15

Uhr und Sonntag, 17.45 Uhr, in die Wohnung einzudringen.

Zwischen Samstag, 12.00 Uhr und Sonntag, 13.00 Uhr, waren die

Täter auf der Nordstraße aktiv.

Das Wohnzimmerfenster eines Mehrfamilienhauses hielt ihren

Hebelversuchen nicht stand, so dass die Einbrecher unerkannt ihrer

"Arbeit" in der Parterrewohnung nachgehen konnten.

Aus dem Rahmen fällt dagegen ein Einbruch in eine Garage auf der

Gustav-Heinemann-Straße. Hier schafften es die Täter zwischen

Freitag, 18.00 Uhr und Samstag, 08.45 Uhr, gewaltsam das Tor zu

öffnen und mit zwei Mountainbikes, beide blau-silber lackiert, der

Marken Pegasus und Prince zu entkommen.

Im Neusser Ortsteil Grefrath hatten unbekannte Einbrecher sich

zwei Einfamilienhäuser für ihre Zwecke ausgesucht.

Auf der Salmstraße mussten sie zunächst die Rolllade der Terrassentür

eines Einfamilienhauses hochschieben; anschließend hebelten sie diese

auf und gelangten so in das Innere des Hauses. Die Tatzeit lag hier

zwischen Freitag, 15.00 Uhr und Sonntag, 12.35 Uhr.

Nur einige Straßen weiter, auf dem Tannenweg, gelangten Langfinger am

Freitag, zwischen 15.00 Uhr und 20.00 Uhr, in ein Einfamilienhaus.

In Weckhoven hatten sich die Täter auf der Hoistener Straße ein

Reiheneckhaus ausgesucht. Zwischen 19.00 Uhr und 22.15 Uhr am Freitag

Abend hebelten sie dort die Terrassentür auf.

Ebenfalls am Freitag, in der Zeit von 16.00 Uhr 22.00 Uhr, traten

unbekannte Täter in Reuschenberg in Erscheinung.

Auf der Rosen- und der Minzstraße hebelten sie jeweils die

Terrassentüren der betroffenen Wohnungen auf.

Am Freitag Abend, zwischen 19.40 Uhr und 00.50 Uhr, gelangten

Einbrecher in ein Einfamilienhaus auf dem Holzheimer Weg.

In Meerbusch versuchten sich die Einbrecher unter anderem an einem

Einfamilienhaus auf dem Sandberg. Zwischen Samstag, 07.15 Uhr und

Sonntag, 10.30 Uhr, stiegen sie in das Wohnhaus, nachdem es ihnen

zuvor gelang, die Terrassentür aufzuhebeln.

In einigen Fällen ist bislang noch nicht bekannt, was den

unbekannten Einbrechern an Wertsachen in die Hände fiel.

Bevorzugtes Diebesgut war Bargeld, Schmuck und Notebooks.

Bisher liegen der Polizei noch keine konkreten Hinweise auf den oder

die Täter vor. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Neuss

unter der Telefon 02131-3000 entgegen.

Wenig wählerisch gehen Einbrecher bei Fenstern, Balkon- und

Terrassentüren zu Werke. In weit über der Hälfte aller Fälle hebeln

sie ihr Hindernis mit einfachem Hebelwerkzeug, wie zum Beispiel einem

Schraubendreher, auf.

Angriffe auf die Verglasungen hingegen sind seltener.

Oft stehen Fenster bzw. Fenstertüren gekippt oder offen.

Neuralgische Punkte bilden zudem Dachfenster, Dachflächenfenster und

Lichtkuppeln in flachgeneigten Dächern.

Terrassentüren sind besonders gefährdet und oft von außerhalb des

Grundstücks schlecht einsehbar.

Balkontüren und -fenster gewinnen dann an Sicherheitsrelevanz, wenn

sie über Kletterhilfen (Leitern, Gartenmöbel usw.) sowie für geübte

Kletterer zum Beispiel über Mauervorsprünge, über das Dach oder

benachbarte Balkone erreichbar sind.

Was die wenigsten wissen: Entgegen dem Klischee vom "nächtlichen

Besucher" werden weit über ein Drittel der Wohnungseinbrüche tagsüber

begangen.

Tipps und Hinweise zum Einbruchsschutz der Neusser Polizei:

"Sichern Sie Haus- und Wohnungstüren, auch Nebeneingänge, Balkon- und

Terrassentüren sowie die Fenster mit zusätzlichen mechanischen

Sicherungen. Diebe scheuen das Risiko. Gut gesicherte Fenster und

Türen zu öffnen, erfordert in der Regel einen hohen Zeitaufwand und

verursacht Lärm. Davor schrecken auch "Profis" zurück.

Ein gutes Zusatzschloss mit Sperrbügel an der Eingangstür schützt Sie

vor ungebetenen "Gästen".

Einfache Kunststoffrollläden sollten gegen das Hochschieben gesichert

werden.

Sichern Sie Kellerlichtschächte und Kellerfenster. zum Beispiel mit

massiven, gut verankerten Gittern.

Achten Sie bewusst auf gefährdende und verdächtige Situationen in der

Nachbarschaft. Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei

über Notruf 110".

Ort
Veröffentlicht
18. Oktober 2010, 12:02
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