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Orientierung im Dschungel der Jobangebote Personaldienstleister helfen bei Berufseinstieg und Jobwechsel Wer heute seinen Einstieg ins Berufsleben plant oder sich mit dem Gedanken an einen Jobwechsel beschäftigt, hat beste Aussichten auf eine Anstellung. Noch nie gab es in Deutschland so viele offene Arbeitsstellen wie heute. Angesichts dieses fast unüberschaubaren Angebotes stellen sich viele Menschen, die gerade einen Job suchen oder sich beruflich neu orientieren wollen, zwangsläufig die Frage: Wie finde ich das richtige Unternehmen und vor allem den Job, der wirklich zu mir passt? In vielen Fällen folgt dann zunächst ein Blick in eine der zahlreichen Online-Jobbörsen. Immer häufiger wenden sich Jobsuchende aber auch an qualifizierte Personaldienstleister, die nicht nur Zeitarbeit anbieten, sondern Bewerbern auch dabei helfen, eine Festanstellung zu finden. Personalvermittler beraten und begleiten Bewerber zum neuen Arbeitsvertrag "Wenn das Angebot an Jobs kaum noch überschaubar ist, die eigenen Vorstellungen zu wenig konkret oder notwendige Qualifikationen nicht richtig eingeschätzt werden, kann die Stellensuche schnell zur Herausforderung werden", weiß Louis Coenen, als Geschäftsführer bei Piening Personal zuständig für das operative Geschäft. Die Personalvermittlungs-Experten gehen daher zunächst einmal die Bewerbungsunterlagen durch und filtern die Stärken des Bewerbers heraus, um dann im nächsten Schritt dazu passende Stellenangebote von Kundenunternehmen zu finden. Die persönlichen Vorstellungen und das Qualifikationsprofil des Bewerbers werden laufend mit bestehenden und neu eingehenden Stellenangeboten aus dem deutschlandweiten Karriere-Netzwerk des Personaldienstleisters abgeglichen. Ist eine geeignete Stelle gefunden, wird sie dem Interessenten unverbindlich vorgeschlagen. Personaldienstleister im Arbeitsmarkt gut vernetzt Speziell Personaldienstleister sind im Arbeitsmarkt gut vernetzt. Sie kennen die Unternehmen, deren Ansprechpartner sowie die Arbeitsplätze und deren Anforderungsprofile genau. Und sie wissen daher oft frühzeitig, wenn ein Unternehmen neue Mitarbeiter sucht und einstellt. "Personaldienstleister sollten zudem einen guten Blick für die jeweilige Unternehmenskultur haben. Auf diese Weise können sie sehr gut einschätzen, ob die Persönlichkeit des Bewerbers auch zum Unternehmen passt", erklärt Louis Coenen. Während des gesamten Bewerbungsprozesses werden die Jobsuchenden kontinuierlich von den Mitarbeitern der Personalvermittlung betreut, bis schließlich der Arbeitsvertrag mit dem neuen Arbeitgeber unterschrieben wird. (djd)
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Ehrenamt macht glücklich Wir beide, Rita Dörper-Link und Ortwin Dörper, sind 2003 von Köln in den Rhein-Sieg-Kreis gezogen. In Köln gibt es unzählige Kleinkunstbühnen und kleine Theater, in denen wir Stammgast waren. Hier hatten wir nun eine wunderschöne Landschaft, nette Menschen, gute Luft - aber Kleinkunstbühnen suchte man vergeblich. Wie meist im Leben gab es da zwei Möglichkeiten. Wir konnten entweder nach Köln oder Bonn fahren, um Kleinkunst zu erleben. Oder wir konnten Kleinkunst in unsere neue Heimat holen. Wir haben uns damals entschieden, die Kleinkunst zum Menschen zu bringen und nicht umgekehrt. Obwohl wir von Veranstaltungsmanagement nicht die geringste Ahnung hatten. Begonnen haben wir mit der Einrichtung der Kleinkunstbühne im Kur-Theater Hennef und haben dort gute vier Jahre das Programm "gemacht", danach haben wir 6 ½ Jahre Kultivent im Landgasthaus Herchenbach präsentiert und seit mehr als fünf Jahren sind wir im Kulturjedöns im Röttgen (KiR) zu Hause. Am Anfang hatten wir keine Ahnung, wie man Künstler kontaktiert und wie man verhandelt. Aber das haben wir schnell gelernt und heute ist das "Kulturjedöns" ein Begriff für Unterhaltung mit Niveau in Wohnzimmeratmosphäre. Künstler, die man aus dem Fernsehen kennt, sind plötzlich hautnah. So z.B. Sebastian Pufpaff, Purple Schulz, Konrad Beikircher, Philip Simon, Rainer Pause und Norbert Alich, Jürgen Becker, Gerd Köster und Frank Hocker und viele andere. Wir sind jetzt 68 und 71 Jahre und haben bisher keine schlechten Zeiten erlebt. Aus dem Grund arbeiten wir ausschließlich ehrenamtlich, denn wir sind dankbar für das Glück, das wir bisher im Leben hatten und wollen etwas zurückgeben. In unserem Beruf als Beamte haben wir fast nie erleben dürfen, dass man sich gemeinsam mit anderen Menschen über das Ergebnis seiner Arbeit freuen kann. Das ist in unserem Ehrenamt als "Kulturbeauftragte" komplett anders und das spornt uns auch an, trotz der gesundheitlichen Einschränkungen, die wir in diesem Jahr hatten und noch ein wenig haben, immer wieder ein gutes Programm auf die Bühne im Saal Röttgen zu bringen. Denn es gibt nichts Schöneres, als abends mit knapp 200 anderen Menschen gemeinsam zwei oder drei Stunden in einem schönen Saal zu sitzen und sich gut unterhalten zu lassen. Wenn man dann in die Gesichter der Gäste schaut, von denen wir die meisten inzwischen sehr gut kennen und von dem einen oder anderen auch wissen, dass er im "Alltag" Probleme hat und dann sieht, wie dieser Mensch für einige Zeit von Herzen lacht und seine Sorgen vergisst, dann ist man einfach nur glücklich. Die Wertschätzung für unsere Arbeit erfahren wir beinahe täglich. Immer wieder trifft man im Alltag auf Gäste, die sich für unsere Arbeit bedanken. Und an Veranstaltungsabenden beginnt die Freude schon mit den vielen herzlichen Umarmungen am Beginn und beim Verlassen des Saals. Das kann in Erkältungszeiten auch schon mal dazu führen, dass man den Schnupfen dann doch noch bekommt. Aber das ist es wert. Die Wertschätzung erfahren wir auch, wenn wir mal wieder für einen guten Zweck sammeln - überwiegend für die Kinder von Neunkirchen-Seelscheid. In den wenigen Jahren "KiR" konnten so insgesamt mehr als 8000 Euro gesammelt und für die Kinder unserer "neuen Heimat" gespendet werden. So sind allein durch zwei Benefizveranstaltungen im Oktober 2017 5000 Euro zusammengekommen. In der Talkrunde "Seelscheider Schwaderei" sind Wolfgang Bosbach und Rüdiger Ramme ohne Bezahlung aufgetreten und für den Abend mit "Szenen einer Ehe" von Rita Dörper-Link wurde natürlich auch keine Gage bezahlt. Selbst Künstler lassen sich von diesem Engagement anstecken und spenden die Einnahme aus dem Buchverkauf schon mal spontan. Durch die kurzzeitige Schließung des Gasthofs Röttgen und das dadurch bedingte Ende vom Kulturjedöns im Röttgen haben wir erfahren, wie viel den Menschen hier unser Engagement bedeutet und wie viele Menschen sich bemüht haben, einen Ersatz zu finden, damit die Reihe weitergehen kann. Wie durch ein Wunder gibt es aber neues Leben = neue Pächter im Gasthof Röttgen und gemeinsam mit Sabine und Andreas Rogawski geht es im Januar 2020 mit dem Kulturjedöns im Röttgen weiter. Das Programm für 2020 ist schon fertig - 75 % der Eintrittsbändchen sind bereits verkauft. Am Programm für 2021 arbeiten wir aktuell mit Hochdruck, ein paar große Namen haben wir schon sicher. Denn auch in Künstlerkreisen hat es sich herumgesprochen: Bei uns ist es schön und das Publikum vom KiR ist das beste der Welt. Mehr Motivation für ein Ehrenamt kann es nicht geben - glückliche Gäste und zufriedene Künstler. Jeder Mensch kann sich ehrenamtlich engagieren - allein der Wille muss vorhanden sein. Und wenn man nur zwei Stunden in der Woche Zeit übrig hat, dann gibt es auch da Möglichkeiten. Das, was einem selbst an Wertschätzung und Dank der Menschen, für die man seine Zeit schenkt, zurückgegeben wird, ist mehr wert als Geld. Ehrenamtliche Arbeit macht glücklich. Immer? Nein, nicht immer, da sollte man ehrlich bleiben. Wenn der Rücken mal wieder schlecht gelaunt ist und man muss trotzdem raus, dann fällt es auch schon mal schwer. Aber selbst Rückenschmerzen verschwinden, wenn man dann mittendrin steht und spürt, dass man anderen Menschen hilft und deren Lebensqualität erhöht. Geteilte Freude ist immer auch doppelte Freude. Eine ehrenamtliche Arbeit verbessert auch die eigene Lebensqualität, macht gute Laune und - hält jung und frisch, auch im Kopf. Deshalb können wir nur jedem Menschen raten - übernimm ein Ehrenamt, denn es wird Dich glücklicher machen.
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