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(ots) - Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 5 in nördlicher Fahrtrichtung in Höhe des Luftbrückendenkmals (wir haben berichtet) in den ein Einsatzfahrzeug des Polizeipräsidiums Offenburg involviert war, konnten die Unfallaufnahme sowie die Bergungsarbeiten gegen 14.00 Uhr abgeschlossen werden. Wie es zu dem tragischen Unfall kam, ist noch unklar. Nach ersten Ermittlungen war der Fahrer des Streifenwagens aus Baden-Württemberg gegen 06.50 Uhr aus bislang unbekannter Ursache auf einen vorausfahrenden Sattelzug, der Eisenstahlträger geladen hatte, aufgefahren. Hierbei haben die herausragenden Stahlträger den 45-jährigen Beamten tödlich verletzt. Sein 56-jähriger Kollege wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht und ist bereits auf dem Wege der Besserung. Ein 33-jähriger Mann, der über den Flughafen in sein Heimatland zurückgeführt werden sollte, konnte aus dem verunfallten Fahrzeug geborgen und in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort wird er zurzeit behandelt. Der 48-jährige Lastwagenfahrer blieb unverletzt. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs war auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger vor Ort. Weiterhin wurden Luftaufnahmen der Unfallstelle aus dem Polizeihubschrauber gefertigt. Im Rahmen der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten, an denen auch Feuerwehr und Autobahnmeisterei beteiligt waren, mussten die beiden rechten Fahrstreifen gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die linken Fahrtstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Zwischen 10.00 Uhr und 10.40 Uhr war die Autobahn 5 in nördliche Fahrtrichtung komplett gesperrt. Zeitweise kam es zu Rückstaus über mehrere Kilometer, die in der Spitze bis kurz vor das Darmstädter Kreuz reichten. Beide beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf circa 25.000,- Euro. Die Ermittlungen dauern an. Unsere Bezugsmeldung: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/3098490
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