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Landeslehrgang Ju-Jutsu in Nettetal Selbstverteidigung unter dem Motto: "Wenn ein Gegner sich wehrt und die Technik nicht gelingt. Was ist dann?" Nettetal (jh). 27 Teilnehmer vom Gelb- bis zum Schwarzgurt aus Vereinen in Nordrhein-Westfalen fanden sich am 26. Januar in der Halle des JJJC-Nettetal zum Lehrgang mit Referent Werner Dermann (7. Dan Ju-Jutsu) ein. Das Thema: "Gegen- und Weiterführungstechniken in der Bodenlage." Nach einer kurzen themenspezifischen Aufwärmphase gab Dermann eine informative Einführung und verdeutlichte für alle nochmals den Unterschied zwischen Gegen- und Weiterführungstechniken. Auf Grundlage des Armbeugehebels aus der Kreuzposition wurde in das Thema Weiterführungstechniken eingestiegen. Die Teilnehmer wurden ermutigt, spielerisch auch eigene Techniken zu entwickeln. Der zweite Teil des Lehrgangs widmete sich dann dem Thema "Gegentechniken." Besonders großen Wert legte der Trainer dabei auf die Vermittlung der Grundprinzipien, wie Würgegriffe aus der Guard-Position und Griffe von der Kopfseite am Boden. Alte Techniken, wie Körperstreckhebel und Kippstreckhebel durften dabei natürlich nicht fehlen. Referent Werner Dermann gab während des gesamten Lehrgangs wertvolle Tipps bezüglich des Themas "Gegen- und Weiterführungstechniken" als Prüfungsfach sowie Methodik, welche besonders die anwesenden Vereinstrainer dankbar mit nach Hause nahmen. "Hier ging es um realistische Selbstverteidigung und ich war mit dem Engagement der Teilnehmer sehr zufrieden", lächelte Referent Werner Dermann zum Abschluss der Veranstaltung. Weitere Verbandslehrgänge stehen in diesem Jahr noch an. Am 09. März findet ein Bezirkslehrgang unter der Leitung von Ralf Krämer und am 30. März ein Landeslehrgang unter der Leitung von Ralf Kettler in der Halle des JJJC-Nettetal statt.
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VVV holt wichtigen Sieg gegen Willem II Fußball/Venlo (op). Maurice Steijn war die Erleichterung deutlich anzumerken. Der Coach von VVV Venlo freute sich nach dem glücklichen 2:1 (1:0) seines Teams gegen Tabellennachbarn Willem II Tilburg nicht nur über drei wichtige Punkte. Denn die Venloer hatten nach der unglücklichen Niederlage gegen Emmen (2:3) und dem Debakel bei Ajax Amsterdam am vergangenen Samstag (0:6) durchaus Angst vor einer kleinen Krise. Zumal mit AZ Alkmaar am kommenden Samstag wieder ein sehr schweres Auswärtsspiel auf dem Programm steht. Doch gegen Willem II, die Elf des früheren VVV-Trainers Adrie Koster, standen am Ende nicht nur drei Zähler auf dem Konto, sondern auch die Erfahrung, dass die Schwarz-Gelben auch nach einem Rückschlag wieder kämpfen. In der ersten Hälfte hatte VVV schon nach 30 Sekunden die erste Chance. Doch danach bestimmten die Gäste mit schnellen Kombinationsspiel die Begegnung vor 6100 Zuschauern in De Koel. Mehrfach musste Unnerstall im Tor von VVV in höchster Not retten. Als dann der Ex-Borusse Peniel Mlapa per Kopf nach Flanke von Peter van Ooijen zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff traf, war die Erleichterung bei den Gastgebern groß. Doch nach einer Stunde dann der Schrecken, Der bereits verwarnte Jerold Promes ließ an der Strafraumgrenze das Bein stehen. Schiedsrichter Mulder erkannte auf Elfmeter, den Crowley zum Ausgleich verwandelte. In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, den Mlapa wieder auf Vorlage von van Ooijen eine Viertelstunde vor Schluss zugunsten der Gastgeber entschied. VVV hat damit sieben Punkte Vorsprung vor einem Relegationsplatz und steht auf Rang sieben der Ehrendivision.
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