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Ärger statt Erholung Autodiebstahl im Ausland Erst der Zweifel, ob man sich mit dem Parkplatz nur vertan hat - dann die Gewissheit, dass das Auto verschwunden ist. Ein Autodiebstahl ist für den Betroffenen ein ziemlicher Hammer. Das gilt zu Hause und erst recht im Ausland. Aber nicht nur ganze Autos werden Beute von Langfingern, auch Fahrzeugteile, Urlaubsgepäck oder Wertsachen. Auch jenseits der Grenzen sind deutsche Urlauber gerne mit dem eigenen Auto unterwegs. Leider aber werden immer wieder Reisende bei dieser Gelegenheit Opfer von Autodieben. Für die Betroffenen ist das besonders unangenehm. Denn neben dem Ärger über den Verlust des Wagens gesellt sich die Erkenntnis, fern von zu Hause gestrandet zu sein. Dazu kommt nicht selten noch die Aussicht, einige Mühe mit fremder Polizei und Behörden in Landessprache vor sich zu haben. In vielen Ländern ist das Problem Autodiebstahl bekannt. Häufig findet man deshalb bewachte Parkplätze. "Bewachte Parkplätze oder Parkgaragen zu nutzen, ist eine der besten Methoden, eine böse Überraschung zu vermeiden", rät Torsten Sauer, Leiter Produktmanagement Kraftfahrt der HDI-Versicherung. Außerdem sollten der Zündschlüssel immer abgezogen und Türen und Fenster des Autos immer verschlossen werden, sobald das Fahrzeug abgestellt wird. Das gilt auch für kurze Stopps, zum Beispiel an der Tankstelle. Beim Verriegeln des Fahrzeugs mit der Funkfernbedienung sollte der Fahrer generell darauf achten, dass das Fahrzeug das Verschließen mit Blinken bestätigt. Denn häufig werden zum Fahrzeugdiebstahl Funkblocker eingesetzt, die das Funksignal der Fernbedienung stören. Und bei Cabriolets ist es ratsam, neben Türen und Fenstern immer auch das Verdeck zu schließen. Zusätzlich eingebaute Wegfahrsperren oder versteckte Schalter, die den Zündkreislauf unterbrechen, können ebenso einen Diebstahl des Fahrzeugs verhindern. Die serienmäßigen elektronischen Wegfahrsperren sind dagegen für professionell operierende Täter kein Problem. Nach dem ersten Schreck sollte der Bestohlene sofort handeln. Als erstes muss in jedem Fall der Diebstahl bei der Polizei angezeigt werden. Beherrscht der Reisende die Landessprache nicht wirklich, sollte er sich möglichst qualifizierte Hilfe besorgen, damit bei der Anzeige kein Fehler unterläuft. Spätestens nach der Rückkehr nach Hause sollte dann auch die deutsche Polizei verständigt werden. So schnell wie möglich, spätestens aber innerhalb einer Woche, ist auch der eigene Versicherer zu informieren. Denn der Diebstahl des Fahrzeugs ist über die Teilkaskoversicherung gedeckt. HDI-Experte Sauer erklärt: "Damit der Versicherer den Schaden übernehmen kann, braucht er in der Regel den Nachweis der Anzeige bei der Polizei, also zum Beispiel eine Kopie des Polizeiprotokolls, alle Fahrzeugschlüssel und die Fahrzeugpapiere, die Abmeldebescheinigung von der Zulassungsstelle und die schriftliche Schadenanzeige des Kunden." Taucht das Auto innerhalb eines Monats wieder auf, muss der Eigentümer das Fahrzeug zurücknehmen. Bei den Kosten für den Rücktransport helfen ein Autoschutzbrief oder entsprechende Leistungen der Kfz-Versicherung weiter. Einen Monat nach Eingang der schriftlichen Schadenanzeige geht das Fahrzeug ins Eigentum der Versicherung über. Erstattet wird dann in der Regel der Wiederbeschaffungswert. Für sehr junge Fahrzeuge erstattet der Versicherer - abhängig vom gewählten Versicherungsschutz - den Neuwert. Sollte der Wagen später wieder auftauchen, hat der Bestohlene nichts mehr damit zu tun. Häufig haben es Langfinger aber gar nicht auf das Auto selbst abgesehen. Denn in Urlauberautos befinden sich oft wertvolles Reisegepäck und andere Wertsachen. Und auch fest verbaute Fahrzeugteile wie Navigationsgeräte oder Airbags sind begehrte Ziele der Diebe. Wichtig ist es deshalb, auch im Urlaub nie Wertsachen im Wagen zu lassen. Auch Gepäck gehört, sobald das Ziel der Reise erreicht ist, nicht mehr in den Kofferraum. Wurde das Auto aufgebrochen, sollten Schäden am Fahrzeug fotografiert, die örtliche Polizei benachrichtigt und der Einbruch angezeigt werden. Als nächstes gilt es auf einer Liste festzuhalten, was alles gestohlen wurde. Abhanden gekommene Scheck- und Kreditkarten sollten sofort telefonisch gesperrt werden, bei gestohlenen Ausweispapieren helfen deutsche Botschaften oder Konsulate weiter. Für fest eingebautes Fahrzeugzubehör und Fahrzeugteile kommt die Teilkasko-Versicherung auf. Reise- und Tagesgepäck sind oft durch die Hausratversicherung gedeckt, wenn diese über eine sogenannte Außendeckung verfügt. Wird das Fahrzeug nur beschädigt aber nichts entwendet, zum Beispiel weil der Dieb gestört wurde, sind die Schäden am Fahrzeug ein Fall für die Vollkasko-Abdeckung. Der Schaden ist innerhalb einer Woche der Versicherung zu melden. Der Versicherer benötigt dann eine Beschreibung des Tathergangs, das Polizeiprotokoll bzw. das polizeiliche Aktenzeichen und eine Liste der gestohlenen Gegenstände mit Anschaffungswert und Beschreibung. Außerdem sollten von Wertgegenständen möglichst die Rechnungen beigefügt werden. (dpp-AutoReporter/wpr)
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Caravan-Urlaub Vorsicht mit dem Apartement auf Rädern Für Unerfahrene am Steuer stellt die Fahrphysik von Wohnanhängern oder Reisemobilen eine Herausforderung dar. Sie sind höher und breiter gebaut als ein Pkw. Die Sicht nach hinten ist eingeschränkt und das Manövrieren ist nicht jedermanns Sache. Aufgrund des höher liegenden Schwerpunkts und der größeren Seitenfläche sind sie besonders windanfällig; die daraus resultierenden Fahreigenschaften stellen eine Umstellung zum alltäglichen Autofahren dar. Lenkverhalten, Spiegelblick, Rückwärtsfahren oder das Abbiegen in engen Kurven brauchen Übung. Beim Pilotieren von Wohnmobilen und Wohnwagengespannen rät der Verkehrsexperte Torsten Hesse vom TÜV Thüringen, sich vorsichtig an das deutlich andere Fahrverhalten heranzutasten und nicht schnell unterwegs zu sein. Besonders in Kurven können aufgrund der stärkeren Seitenneigung gefährliche Fahrsituationen entstehen. Im Extremfall schaukelt das Gefährt auf, was bis zum Kippen des Fahrzeugs führen kann. Auf Autobahnbrücken und beim Überholen von Lkw ist äußerste Obacht geboten, hier droht Spurversatz durch Seitenwinde. Auch in Sachen Bremsverhalten können Wohnmobile und Wohnwagengespanne mit einem normalen Pkw nicht mithalten, haben einen wesentlich längeren Bremsweg. Bei Gegenverkehr, beim Abbiegen sowie in Autobahnbaustellen müssen die größeren Abmessungen des Fahrzeugs beachtet werden. "Gerade das Abbiegen in engen Kurven macht den meisten schwer zu schaffen. Schnell ist man über einen Bordstein gefahren, hat ein Verkehrsschild oder ein parkendes Auto touchiert", gibt Hesse zu bedenken. Neben dem Beachten der Fahrphysik rät der Fahrzeugexperte dringend zur Einhaltung der wichtigsten Sicherheitshinweise. Niemals darf die zulässige Anhängelast sowie das zulässige Gesamtgewicht überschritten werden. Bei Überladung droht Unfallgefahr, das Gefährt wird unbeherrschbar. Beim Beladen des Caravan-Gespanns empfiehlt es sich, das Gepäck möglichst im Kofferraum des Zugfahrzeugs zu verstauen. Schwere Gepäckstücke sollten sowohl im Wohnmobil als auch im Caravan weit unten und gut gesichert untergebracht werden. Generell gilt in Deutschland für das Fahren mit Anhänger Tempo 80 km/h. Wenn Wohnanhänger und Zugfahrzeug gewisse Voraussetzungen mitbringen, dürfen je nach Geschwindigkeitsbegrenzung 100 Stundenkilometer gefahren werden. Das Überschreiten der maximal zulässigen Geschwindigkeit kann zu instabilem Fahrverhalten und im Falle eines Unfalls zum Verlust des Versicherungsschutzes führen. (dpp-AutoReporter/wpr)
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