Sag uns, was los ist:

  • 0Likes
  • 0Shares

Jung und Alt arbeiten gut zusammen

whatsapp shareWhatsApp

Jung und Alt arbeiten gut zusammen

Positiver Eindruck der Kommission "Unser Dorf hat Zukunft"

Leuth (hk). Offensichtlich hat Leuth auf die Mitglieder der Bewertungskommission "Unser Dorf hat Zukunft" Eindruck gemacht. "Beim Besuch in Leuth konnten wir sehen, dass es sehr viele Aktivitäten gibt, an denen junge Menschen beteiligt sind", lobte der Kommissionsvorsitzende Dr. Waldemar Gruber und bemerkte, es sei deutlich geworden, dass die ältere Generation die Jugend stark unterstütze. Reicht das, um in dem Wettbewerb in die nächste Runde einzuziehen? Wie ihr Urteil ausfallen wird, ließ sich die Kommission auch nach fast zweistündiger Beratung nicht anmerken. Nach Ostern soll der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) Leuth Bescheid erhalten.

Der VVV hatte den Ort nach sechsjähriger Pause wieder zu diesem Wettbewerb angemeldet, um auch von außen eine fachliche Sicht auf die Bemühungen zur Sicherung der Lebensqualität im Dorf zu erhalten. Wie steht es um die Konzepte, den Bevölkerungsrückgang zu stoppen und damit Kindergarten und Schule zu erhalten? Wie wächst die Wirtschaft? Was ist in den Vereinen los, wie arbeiten sie zusammen? Wie entwickeln sich Bauen, Wohnen und die Grüngestaltung des Ortes? Auf diese Fragen gab es umfangreiche Antworten.

Zunächst stellten im Bürgerraum des Netteverbandes VVV-Vorsitzender Manfred Meis, Ortsvorsteher Heinz-Robert Reiners, Anneliese Nowak (Heimatfreunde) und Claudia Nelißen (Martinsverein) die Leitlinien der Planung, die wirtschaftliche Entwicklung sowie das soziale und kulturelle Leben vor - zu Bildern und Filmen von Willy Engels und Wolfgang Peters. Später standen beim Rundgang durch den Ortskern Alexander Heymann (Schulverein), Marvin Genent (Landjugend), Timo Högel (Pfarre St. Lambertus und Kirchbauverein) und Hans-Willi Heinen (Bruderschaft) Rede und Antwort. Dass Hermann-Josef Vitt am Sportplatz vergeblich auf die Kommission wartete, war einer Fehlreaktion des bestellten Busfahrers geschuldet.

Beim Rundgang durch den Ortskern fiel der Blick nicht nur auf gut erhaltene historische Bauten, sondern auch auf "Problemzonen", für die teilweise schon Lösungen in Sicht sind. Ganz konkret soll der Marktplatz Petershof in diesem Jahr in seinem südlichen Teil umgestaltet werden, wie Bürgermeister Christian Wagner versichert hat. Meis erläuterte den Stand der Planung und Vorschläge, die zur Verbesserung der "Aufenthaltsqualität" beitragen sollen: Sitzgelegenheiten, Informationstafeln, E-Bike-Station, öffentliche (Behinderten-)Toilette sind nur einige.

Durch die Dorfgasse ging es dann zum "Schabberskrüz" an der Johann-Finken-Straße als Beispiel für die Pflege von Kapellen und Wegekreuzen durch die Nachbarschaften. Bevor sich die Kommission dann im Generationentreff Neyenhof zur Beratung zurückzog, warf sie noch einen Blick in den Kindergarten, der zum Jahresanfang durch eine Gruppe erweitert wurde. Im Neyenhof hörte sie dann "Leuth am Niederrhein, wie bist du doch so schön", gesungen von der Seniorenschar unter der Stimmführung des Liedertafel-Vorsitzenden Josef Siemes.

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
06. April 2018, 08:46
Autor
whatsapp shareWhatsApp

KOMMENTARE

Melde dich an, um dich zu beteiligen. Du hast noch kein Konto? Registriere dich jetzt!