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Himmelwärts - Randnotizen

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Interessantes bei den Kunsttagen, das nicht so im Programm stand

Schwalmtal (fjc). Nicht alles, was sich bei den „Tagen der Kunst" in Schwalmtal ereignete, stand auch so von Anfang an im Programm. Einiges steuerten die Veranstalter, anderes „passierte" einfach so.

Schon die Eröffnungsveranstaltung fand gleich eine positive Wendung: Wegen des lauen Sommerabends verlegte man sie kurzerhand vom Foyer des Bürgerhauses nach draußen auf den Marktplatz, was die Besucher anerkennend lobten.

So wurde auch mehrfach die Kunst erst jetzt in den Blick genommen, die immer schon in den entsprechenden Räumen zu sehen war, aber bisher keine Beachtung fand. Die Kapelle des Bethanien Kinderdorfes bot dazu gleich mehrfach Anlass: Hier zogen die Fenster wie auch ein Wandbehang (Auferstehung) neben den ausgestellten Kunstwerken die Blicke auf sich. Ebenso waren die Besucher von der künstlerischen Wandgestaltung mit einem Kreuz in der Evangelischen Kirche Amern begeistert, die dort schon seit einigen Jahren angebracht ist.

In St. Georg Amern war es im Eingangsbereich das Bild „Jesus in den Minen", das einige Besucher vergeblich im Begleitheft der Kunsttage suchten. Auch dieses Bild hängt dort schon seit Jahrzehnten.

An einem ganz besonderen Kunstwerk musste man vorbei, wenn man zur Fabrikhalle 37 auf dem ehemaligen Röslergelände an der Dülkener Straße wollte. Kein irdischer Künstler hatte es geschaffen, und niemand hatte es bestellt und hier platziert, und dennoch zog es die Blicke aller Besucher an. Hier hatte die Natur begonnen, das zu verschönern, was die Menschen als Industriebrake hinterlassen hatten: Vor einer Wand aus pinkfarbenen Wicken prangten goldgelb mannshohe Königskerzen - himmelwärts strebend. Ein wahrhaft krönender Abschluss der Tage der Kunst in Schwalmtal!

Fotos: Franz-Josef Cohnen

"Christus in den Minen", großformatiges Gemälde in St. Georg Amern, fiel bei den Kunsttagen besonders auf.

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Veröffentlicht
03. Juli 2015, 00:00
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