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Goldene Hochzeit auf der unteren Schlossstraße

Hinsbeck (hk). Am 28. Juni sind Gertrud und Ewald Ensen auf der Schlossstraße in Hinsbeck 50 Jahre verheiratet, gefeiert wird die Goldene Hochzeit am darauffolgenden Samstag mit ihren beiden Söhnen und Schwiegertöchtern, vier Enkeln, Geschwistern, Verwandten, Freunden und Mitgliedern der Nachbarschaft Untere Schlossstraße die schon fleißig gekränzt haben, im Jägerhof im Sassenfeld. Zum Ständchen am 28. Juni um 19 Uhr laden sie alle Bekannten herzlich ein.

Gertrud Keuthen wurde am 17. April 1946 in Vinkrath geboren, wo sie im landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Eltern zunächst in Vinkrath, später in Süchteln-Hagen, aufwuchs. Doch die Landwirtschaft interessierte sie nicht. Stattdessen machte sie eine kaufmännische Ausbildung bei der Firma Girmes in Oedt, wo sie anschließend bis zur Hochzeit tätig war. Ewald wurde am 8. Dezember 1940 in Kempen-Ziegelheide geboren. Dort arbeitete er bis zu seinem 20. Lebensjahr im elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb. Da sein älterer Bruder den Hof übernahm, entschloss er sich zu einer Umschulung und machte eine kaufmännische Ausbildung im Genossenschaftswesen. Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildungszeit absolvierte er zunächst seinen 18-monatigen Militärdienst, bevor er zur Landwirtschaftlichen Genossenschaft in Köln Bocklemünd als Disponent ging.

Kennengelernt haben sich die beiden in der Berufsschule in Kempen. Aber es dauerte einige Zeit, bis der Funke übersprang und am 28. Juni 1967 geheiratet wurde. Nach der Hochzeit zogen sie, da Ewald ja beruflich dort tätig war, nach Köln, wo sie in Nippes eine kleine Wohnung bezogen. In Köln wurden auch die beide Söhne Jürgen (1968) und Werner (1969) geboren. Von nun an betätigte sich Gertrud, solange die Kinder klein waren, als Mutter und Hausfrau. Nach vier Jahren zogen sie nach Krefeld, wo Ewald eine Stellung als Lagerhausgeschäftsführer bei der Rheinischen Warenzentrale in St. Tönis angenommen hatte; später war er in gleicher Funktion in Geldern tätig. 1993 wechselte er zur Firma Degussa, von hier aus ging er 2003 in Rente.

1974 bauten sie ihr heutiges Haus auf der Schlossstraße um und zogen hierhin. Als die Eltern von Gertrud altersbedingt die Landwirtschaft in Süchteln-Hagen aufgaben, zogen sie zu ihrer Tochter nach Hinsbeck, zeitweise wohnten hier vier Generationen. So konnte Gertrud dann 1980 wieder beruflich einsteigen und arbeitete bis zum Rentenalter als Regierungsangestellte beim Arbeitsgericht in Mönchengladbach. Seitdem können beide in ihrem schmucken Haus ihren Hobbys nachgehen. Dies ist für Gertrud ihr gepflegter Blumengarten, Ewald betätigt sich in seiner Freizeit bei seinem Kegel- und Skatklub.

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Veröffentlicht
22. Juni 2017, 00:00
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