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Erste Flüchtlings-Familien im Kneppenhof eingezogen

Hinsbeck (hk). Die Aufregungen und Proteste um den Umbau des Kneppenhofes in Hinsbeck-Glabbach in eine Flüchtlingsunterkunft haben sich inzwischen in ein Verständnis füreinander gewandelt. Die hohe Zahl von 200 Flüchtlingen, die die Stadt zunächst aus der damaligen Not durch die Zuweisung großer Flüchtlingskontingente heraus angegeben hatte, wurde deutlich reduziert. Nun sollen hier nur noch Familien mit Kindern und eine maximale Anzahl von etwa 40 bis 50 Personen untergebracht werden. Die Not dieser Menschen wird auch im Glabbach anerkannt, wo es schon interne Hilfen gibt.

Wie Ralf Schröder von der Nettetaler Flüchtlingshilfe berichtete, wohnen zzt. einige Familien mit Kindern auf dem Kneppenhof, insgesamt ca. 16 bis 20 Personen. Diese werden von der Flüchtlingshilfe unterstützt. Dringend gesucht werden Fahrräder, kleinere Reparaturen werden von den neuen Bewohnern durchgeführt. Auch werden Menschen gesucht, die z. B. bei der Hausaufgabenbetreuung helfen. Ein dritter Punkt ist die Hilfe bei Großeinkäufen, denn wenn es um größere Einkaufsmengen geht, wäre ein regelmäßiger Fahrdienst schon gut. Auch Aktionen zur Förderung der Integration der Menschen wären wichtig. Hierzu stellen sowohl die ev. Kirche als auch die kath. Kirche ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Denn es gibt in der Glabbacher Unterkunft keine wirklichen "öffentlichen" Räume, wo man sich als Gruppe treffen kann. Deswegen wäre es ganz unglücklich, wenn helfende Mitmenschen einfach zum Glabbach gingen.

Wichtig ist eine gemeinsame Koordinierung der Hilfen durch die Verantwortlichen der ev. und kath. Kirchengemeinden in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Flüchtlingshilfe sowie den Sozialarbeitern der Stadt. Wer sich bei der Betreuung der Flüchtlinge im Glabbach engagieren möchte, kann sich im Pfarrbüro Hinsbeck oder unter "ehrenamt@pfarrgemeinde-hinsbeck.de" melden. Ebenso werden Geldspenden benötigt, um z. B. den Deutschunterricht sowie Lehrmaterial hierfür, für Freizeitaktivitäten oder Reparaturmaterialien für die Fahrräder usw. zu finanzieren. Hierzu steht das Konto der Kirchengemeinde St. Peter Hinsbeck DE43 3206 0362 2100 7670 34 offen.

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
14. Januar 2017, 00:00
Autor
Rautenberg Media Redaktion