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Ehrenplaketten für eine Bürgerin und zwei Bürger

Brüggen (bs). Traditionell werden beim Neujahrsempfang der Burggemeinde drei Persönlichkeiten für ihr ehrenamtlichen Lebenswerk geehrt. Bürgermeister Frank Gellen zeichnete Margit Schilling, Klaus Feikes und Wilfried Gerhards mit der Ehrenplakette aus.

Schilling erhielt die Auszeichnung für ihre langjährige Tätigkeit für die Brüggener Tafel, die sie als Vorsitzende einige Jahre leitete. Sie koordinierte die Arbeit von rund 20 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, half an den Ausgabetagen mit und besuchte die Betriebe, die Lebensmittel spendeten. Neben organisatorischen Tätigkeiten führte sie mit allen "Neukunden" der Tafel persönliche Aufnahmegespräche. Auf ihr Betreiben hin wurde die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Spendenaustausch mit der Venloer Voedselbank aufgebaut. Margit Schilling widmete ihre Ehrenplakette allen Ehrenamtlichen, die für die Tafel tätig wurden.

Klaus Feikes war von 1969-1971 Spieler der A-Jugend bei Tura Brüggen. Zeitgleich mit seinem Amt als Betreuer der Jugend-Abteilung war er Spieler der 1. Mannschaft von Jungblut Born. In den folgenden Jahren war er als Spieler, Trainer und Betreuer bei verschiedenen Mannschaften von Tura tätig. 1995 wurde er Schatzmeister des Gesamtvereines. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass im letzten Jahr mit dem Bau des Kunstrasenplatzes begonnen wurde. Der St. Antonius-Bruderschaft Born gehört er seit 1982 an. Sein ehrenamtliches Wirken kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass er seit 2005 Mitglied im Vorstand der Bis e.V. ist, zwei Jahre als stellvertretender Vorsitzender. Für ihn ist das "BBB" selbstverständlich: Sport in Born, Jugendarbeit in Brüggen und aus Bracht kommt seine Frau. Er ermutigte dazu, den Horizont zu erweitern und auch auf Fremdes zuzugehen. Seine Firma habe er zusammen mit einem Norweger und einem Schweizer aufgebaut und da gäbe es keine Probleme in der Zusammenarbeit.

Wilfried Gerhards wurde von Gellen kurzerhand für die Zeit von 20.00 - 23.59 Uhr in "Millfried" umgetauft, denn er wurde für sein herausragendes Interesse an der Brachter Mühle ausgezeichnet. Der Brachter verbringt einen großen Teil seiner Zeit damit, Exponate für das Brachter Heimatmuseum zu restaurieren. Weiterhin pflegt er die Technik der Mühle und kümmert sich um den Außenbereich. Ganz besonders am Herzen liegt ihm die seit sechs Jahren stattfindende Mühlenweihnacht, für die er schon viele Holzbuden gebaut hat. Gerade das einheitliche Erscheinungsbild ist ihm als Marktmeister besonders wichtig. Gellen erwähnte den einzigartigen Charme der Mühlenweihnacht, durch die sie sich zu einer hochgelobten Veranstaltung entwickelt habe.

Bürgermeister Frank Gellen mit den Geehrten Wilfried Gerhard, Klaus Feikes und Margit Schilling Foto Bruno Schüttler

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Veröffentlicht
19. Januar 2017, 00:00
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19. Januar 2017, 00:00
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