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Dreikönigstreffen der SPD Niederkrüchten

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2017 wird ein politisch interessantes Jahr mit Landtags- und Bundestagswahl

Niederkrüchten (bs). Am 6. Januar gedenken die Christen den Herrschern, die sich aufmachten, um den neugeborenen König zu finden. Viele politisch tätige Gruppen nehmen den Dreikönigs-Tag zum Anlass, ein Fazit ihrer Jahresarbeit zu ziehen und Pläne für die kommende Zeit zu machen.

Der SPD Ortsverein Niederkrüchten tagte im Hotel "Zur Post" in Elmpt. Ein umfangreiches Themenpaket hatte der Vorsitzende Marco Goertz geschnürt, um die Genossinnen und Genossen auf die Landtags- und Bundestagswahl einzustimmen. Er stellte fest, dass der Ortsverein fachlich und sachlich gut aufgestellt sei: "Unser Ziel ist es, noch näher an die Bürgerinnen und Bürger heranzugehen und nicht nur zu Wahlkampfzeiten. Veranstaltungen mit Themenschwerpunkten über Rente, Gesundheit und Pflege und Vollmachten und Verfügung sollen zusammen mit den erfolgreichen Ortsbegehungen die Nähe bringen.

Die Aktivitäten des Ortsvereines zum Thema "Vollsortimenter" wertete Goertz positiv, da das Ziel erreicht wurde, die bestehenden Arbeitsplätze zu erhalten. Im Planungsverfahren entschied sich die SPD für den Ausbau direkt hinter dem Kindergarten. Der Abfluss des Verkehrs über die Overhetfelder Straße und die nahe Anbindung an den Ortskern waren für die Entscheidung ausschlaggebend.

Zufrieden zeigen sich die Politiker auch mit dem Ausbau des schnellen Internets in der Gemeinde. Hier buhlen gleich drei Anbieter um die Gunst der User: Unitymedia, Telekom und Deutsche Glasfaser.

Demographische Entwicklungen können Handlungsbedarf für die Zukunft signalisieren. Das Planungsbüro Plan-Lokal aus Dortmund hat sich mit der Entwicklung rund um die Gemeinde Niederkrüchten beschäftigt. In der Prognose, die bis ins Jahr 2035 reicht, wird festgestellt, dass die Anzahl der Kinder bis sechs Jahren ansteigen wird und die der älteren Kinder und Jugendlichen um ein Viertel abnehmen wird. Im gleichen Zeitraum wird sich die Zahl der über 80-jährigen verdoppeln und auf 1350 Menschen ansteigen. Hieraus ergibt sich Handlungsbedarf im Schulbereich und im Gesundheits- und Pflegebereich. Die Erwartung des Ortsvereines: "In allen diesen Bereichen muss die Verwaltung umgehend handeln und Lösungsansätze erarbeiten."

Hierbei bezieht sich die SPD auch auf die Situation der Katholischen Grundschule in der Dr. Lindemann-Straße: "Die Not ist groß. Das Gebäude viel zu klein. Auch werden wir bei fortbestehen dieser Verhältnisse den Kindern, Eltern aber auch dem Lehrpersonal nicht mehr gerecht." Daher macht es aus Sicht der SPD Sinn, einen entsprechenden Umzug sowie die Kosten für einen Umbau im Primarbereich der Hauptschule zu beplanen und zu beziffern. Und dieses Konzept dem Schulausschuss erneut vorzulegen. Ein Großteil der Kosten könnte über Landesförderprogramme, wie "Gute Schule 2020" abgedeckt werden.

Der Ortsverein befürwortet auch die ersten interkommunalen Gespräche zwischen den Gemeinden Brüggen, Schwalmtal und Niederkrüchten. Vielleicht besteht die Möglichkeit gemeinsam Projekte zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger zu verwirklichen, zum Beispiel bei der Bädersituation (Machbarkeitsstudie), den Bereich Schule und Jugendarbeit, der Klassiker - Bereich Bauhof. Aufgaben im Bereich des demographischen Wandels. Hier wurden bereits Handlungsbedarfe erkannt.

Was aber auf keinen Fall im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit passieren darf, ist die Verunsicherung von Mitarbeitern, eine Gefährdung von Arbeitsplätzen oder gar die Versetzung oder Kündigung.

Es darf nicht sein, dass den Bürgerinnen und Bürger Nachteile zur heutigen Situation entstehen, weil Dienstleistungen nicht mehr im Aufgabenportfolio der Gemeindeverwaltung stehen und die Zuständigkeiten ggf. an die Gemeinden Brüggen oder Schwalmtal abgegeben wurden.

SCHLAGWORTE:
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Veröffentlicht
12. Januar 2017, 00:00
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