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Alkuinmedaille zum Jubiläum

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Kirchenchor Born feierte 200-jähriges Bestehen

Born (fjc). Die Sonne strahlte an diesem Herbstsonntag über das Grenzland, als wolle sie das große Jubiläum in Born nochmals extra vergolden. Der Anlass rechtfertigte es: Der Kirchenchor Cäcilia Born feierte immerhin sein 200-jähriges Bestehen! Und der 1816 erstmals erwähnte Chor durfte wirklich stolz sein auf das Erreichte und vor allem auf das gelungene Fest am 30. Oktober.

Beim feierlichen Hochamt mit Pfarrer Frank Schürkens in St. Peter zu Born war die festlich geschmückte Kirche mehr als übervoll. Es erklang die „Jubelmesse" von Carl Maria von Weber, dabei wurde der Chor unter Leitung von Michael Decker unterstützt von einigen Gast-Solisten und einem Orchester. Die Sängerinnen und Sänger samt Instrumentalbegleitung hatten im Chorraum der Kirche Platz gefunden, was akustisch wie auch optisch für den Gottesdienst eine wunderbare Bereicherung war.

Im Anschluss fand im Pfarrheim ein Festbankett statt. Viele Vereine, Gruppen und Gönner aus Born und Umgebung waren gekommen, um mit dem Chor zu feiern, darunter auch Bürgermeister Frank Gellen, sowie ehemalige Dirigenten und Weggefährten.

Im Pfarrsaal entfaltete sich dann ein buntes Programm, beginnend mit dem Begrüßungslied „Freunde, die ihr seid gekommen". Der Vorsitzende Hans Josef Meuser hieß die Gäste willkommen, durch das Programm führte Heinz-Arno Mundfortz.

Mozarts Violinsonate in G-Dur wurde in 2 Sätzen von Michalina Knull-Hausen (Violine) und Michael Decker (Flügel) sehr gefühlvoll vorgetragen. Bürgermeister Frank Gellen erinnerte in seiner Ansprache an die Geschichte des Chores und hob die Verlässlichkeit und die gelebte Gemeinschaft hervor, die sich nicht nur im Kirchengesang zeige, sondern auch bei den Festen im Dorf.

Eine lange Reihe aus Vertretern der Vereine, an der Spitze der Kirchenvorstand, aber auch Privatpersonen, ließen es sich anschließend nicht nehmen, persönlich zu gratulieren und ein Geschenk zu überreichen.

Nach einer kurzen Pause, in der eine kleine Stärkung gereicht wurde, und einem Musikvortrag aus der Violinsonate F-Dur von Carl Maria von Weber überreichte Pfarrer Frank Schürkens im Auftrag des Bistums Aachen die Alkuin-Medaille. Diese erinnert an den Mönch Alkuin, einen Weggefährten Karls des Großen, der sich seinerzeit um die Kirchenmusik und gemeinsames Tun in der Kirche des Fränkischen Reiches bemühte.

Der Vorsitzende des Chores bedankte sich in einem Schlusswort bei allen, die mitgewirkt und mitgefeiert hatten. Mit einer Einladung an mögliche neue Sänger beendete man den offiziellen Teil mit dem Lied „Sing mit mir".

Die Sängerinnen und Sänger wären nicht Borner Chorsänger, wenn sie nicht auch ihre Lieblingslieder vorgetragen hätten: Schon im ersten Teil schallten die „Klänge der Freude" durch die Borner Festhalle, und ganz zum Schluss, gewissermaßen als Zugabe, durfte auch das „Lied von den kleinen Wölfen" nicht fehlen.

Die 200-jährige Geschichte des Chores ist in einer lesenswerten Festschrift festgehalten. Ergänzend und fußend auf die 1991 zum 175-jährigen Bestehen erschienene Schrift sind hier die letzten 25 Jahre ausführlich behandelt. Die Festschrift ist erhältlich in der Kirche, im Pfarrbüro und bei den Mitgliedern des Chores.

SCHLAGWORTE:
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Veröffentlicht
03. November 2016, 00:00
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