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(ots) "Hallo. Hier ist dein Verwandter!" Mit diesen Worten begannen Betrüger am Mittwochnachmittag ein Telefonat mit einem 78-jährigen Hinsbecker. Weiter ging es mit einer Variante der üblichen Masche: Man habe eine Wohnung ersteigert und benötige für die Anzahlung bei einem Notar einige tausend Euro. Der Senior, der seinem vermeintlichen Verwandten helfen wollte, fragte bei seiner Bank nach der verlangten Summe. Die Mitarbeiterin der Bank hinterfragte das Begehren und äußerte zu Recht den Verdacht eines möglichen Betruges. Der Senior rief bei dem richtigen Verwandten an, der aber von nichts wusste. Der Geschädigte informierte umgehend die Polizei. Da seitens der Betrüger ein weiteres Telefonat in Aussicht gestellt worden war, fuhren Ermittler der Kempener Kriminalpolizei umgehend nach Hinsbeck und konnten tatsächlich den Anruf der Betrüger entgegen nehmen. Der männliche Anrufer gab genaue Anweisungen, wann und wie das Bargeld zu übergeben sei, es wurde ein Treffpunkt in Mönchengladbach vereinbart. Der Anweisung des Betrügers, das Telefon nicht auszuschalten, sondern die Leitung ständig zu halten, kamen die Beamten gerne nach. Mehrmals wurde durch den Betrüger der Treffpunkt geändert. In einem weiteren Telefonat sagte der falsche Verwandte dann, dass er es selbst auf Grund von Verkehrsstörungen nicht zum Treffpunkt schaffen würde, sondern dass eine Mitarbeiterin des Notariats das Geld in Empfang nehmen würde. In einer Seitengasse in der Mönchengladbacher Innenstadt kam es dann zu der Übergabe. Der Beamte, den die Betrüger für den Nettetaler Senior hielten, übergab der Geldabholerin den Umschlag, in dem sich natürlich kein Geld befand. Nachdem die Frau den Umschlag eingesteckt hatte, wurde sie auch schon festgenommen. Die Frau wehrte sich zunächst, konnte dann aber mit Hilfe von Unterstützungskräften der Mönchengladbacher Polizei überwältigt werden. Die 38-jährige Polin ist der Polizei einschlägig unter anderem wegen Diebstahlsdelikten überwiegend zum Nachteil älterer Menschen bekannt. Sie wurde heute der Ermittlungsrichterin vorgeführt, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld Untersuchungshaft anordnete. Der Dank der Polizei gilt zum einen der umsichtigen Bankmitarbeiterin, die den Nettetaler vor einem großen Schaden bewahrte. Der Dank gilt aber auch dem Senior, der geistesgegenwärtig reagierte und rechtzeitig die Polizei informierte. Die Ermittlungen dauern an! /wg (64) Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Viersen Pressestelle Wolfgang Goertz Telefon: 02162/377-1192 E-Mail: pressestelle.viersen@polizei.nrw.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65857/4495279 OTS: Kreispolizeibehörde Viersen Original-Content von: Kreispolizeibehörde Viersen, übermittelt durch news aktuell
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Schadstoffbefreiung in der Werner-Jaeger-Halle Nettetal (red). Die Sanierung der Werner-Jaeger-Halle nimmt Fahrt auf. Nachdem vor allem im Brandschutzanstrich der Stahlträger im Dach ein stark erhöhter PCB-Gehalt sowie Asbest in einigen anderen Baumaterialien festgestellt wurde, wurde die Schadstoffbefreiung mit der Bezirksregierung und Bau-Berufsgenossenschaft abgestimmt. Sämtliche Bauarbeiten finden im Inneren des Gebäudes statt. Die Entkernung wird von unten nach oben stattfinden. Zuvor wird der Saal bis auf den Rohbau zurückgebaut und alle in der Halle verlaufenden Leitungen getrennt. Die äußere Dachhaut bleibt möglichst lange erhalten. Die Brandschutzfarbe wird im umweltfreundlichen Abbeizverfahren mit biologisch abbaubarem Mittel abgetragen. Oberstes Ziel ist es, eine PCB-Kontaminierung flankierender Bauteile zu verhindern. Für die Entkernung des Innenbereiches erhielt die Firma Howe Umwelttechnik aus Kirchheim unter Teck den Zuschlag. Sie gehört seit mehr als zwanzig Jahren zu den führenden Unternehmen im Bereich Umwelttechnik und kann umfassende Erfahrung im Bereich der Schadstoffentfrachtung und Entkernung sowie in der Demontagetechnik nachweisen. Ein durch die Firma HOWE erstelltes Konzept bezüglich der Schadstoffentfrachtung, Entkernung und Entsorgung der belasteten Baumaterialien wird der Bezirksregierung vorgelegt. Die innere Entkernung wird in den nächsten Monaten durchgeführt, die Fertigstellung ist bis zu den Sommerferien 2020 geplant. Dr. Michael Rauterkus, Erster Beigeordneter der Stadt Nettetal: "Wir sind froh, mit der Sanierung der Werner-Jaeger-Halle in Kürze beginnen zu können. Die Firma HOWE Umwelttechnik verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in vergleichbaren Sanierungsprojekten in ganz Deutschland. Damit haben wir einen kompetenten Partner an unserer Seite, um diese komplexe Sanierung jetzt zügig anzugehen und umzusetzen."
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