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Pfingstlager mit rund 1500 Pfadfindern

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Pfingstlager mit rund 1500 Pfadfindern

Bundeslager des Deutschen Pfadfinderbundes in Engelgau

(ar) Auch das dritte in Nettersheim stattfindende Bundeslager des Deutschen Pfadfinderbundes stellte besondere Anforderungen an die rund 1500 teilnehmenden Pfadfinder und Pfadfinderinnen. Nach Schneefall im Jahr 1991 und viel Regen im Jahr 2001 war es diesmal ein starker Wind, der vor allem den Aufbau und die Standfestigkeit der Jurten und Kotten zum Abenteuer werden ließ. Alle zwei Jahre veranstaltet der Deutsche Pfadfinderbund jeweils zu Pfingsten das diesmal von den rheinischen Gruppen u.a. aus Aachen, Bergheim und Hürth organisierte Bundeslager. Auf dem Gelände des alten Sportplatzes in Engelgau und der angrenzenden autobahnnahen Weide gelegen bot es den Vorübergehenden und -fahrenden ein stattliches und imposantes Bild. Nach Anreise und Aufbau der Zeltstadt waren am Samstagnachmittag auch Besucher eingeladen, das Lager u.a. über das dann stattfindende Lagerspiel kennenzulernen, bei dem jeder Stamm angehalten war, eine Geschichte, eine Sage aus der Heimat mitzubringen und in einem Spiel umzusetzen. Von der Schlacht im Teuteburgerwald bis hin zur moderneren Geschichte von "Mackie Messer", Hauptfigur aus Berthold Brechts "Dreigroschenoper, die eine Berliner Gruppe als Spiel anbot, gab es viel zu sehen. Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen besuchten sich hierbei gegenseitig und ließen sich dies auf Karten abstempeln, die Stämme lernten sich so untereinander kennen. Am nächsten Tag galt es, beim Postenlauf die Umgebung zu erkunden und dabei Teile einer Lilie als Puzzlesteine zu erspielen, die abends im Lager zusammengesetzt werden sollten. Pfingstmontag war dann Abreisetag.

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Veröffentlicht
12. Juli 2019, 04:17
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