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Die Hanse, ein Zusammenschluss von 187 Städten in 16 Ländern, und eine Wirtschaftsmacht mit Durchsetzungskraft. Am 6. August referierte Herr Dr. Baisch vor der Senioren Union Neunkirchen-Seelscheid über die Hanse, einer einmaligen Erscheinung der deutschen Geschichte, die vom 12. Jahrhundert bis zum dreißigjährigen Krieg andauerte. Aus der Zusammenarbeit und den Zusammenschlüssen von Kaufleuten zur Förderung ihres Handels im Ausland entstand ein Städtebund, dem in seiner Blütezeit nahezu 200 See- und Binnenstädte angehörten. Diese Städte umfaßten ein Gebiet von der niederländischen Zuidersee im Westen bis zum baltischen Estland im Osten und vom schwedischen Visby/Gotland im Norden bis zu einer Linie Köln – Erfurt – Breslau – Krakau im Süden. Begünstigt wurde die Entwicklung auch durch Fortschritte im Schiffbau. Konnten die im 12. Jahrhundert noch üblichen „Schlick-Boote“, Nachfahren der Wikingerschiffe, etwa 30 – 50 t Last tragen, so transportierten die Kauffahrteischiffe der Hanse (Hanse-Koggen) die vierfache Last, also 200 t. An Land gab es kein Straßennetz, wie wir es heute kennen. Der Weg über See entlang der Küsten war oft die einzige Verbindung z.B. in der Ostsee. Der Kompass war noch nicht bekannt. So mussten Städtebilder mit mächtigen Kirchtürmen oder Kaps zur Navigation, die nur von wenigen Menschen etwas beherrscht wurde, herhalten. Häfen im heutigen Sinne gab es auch nur wenige. Vom 13. bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts beherrschte die Hanse weitgehend den Warenaustausch zwischen dem Nordosten und dem Nordwesten Europas, indem sie den Rohstoff- und Nahrungsmittelbedarf des Westens aus dem durch die deutsche Kolonisation erschlossenen Osten deckten und den Osten mit den benötigten westeuropäischen Produkten belieferten. Dazu gehörten Pelze, Wachs, Getreide, Fisch, Flachs, Hanf, Holz, Pech, Teer oder Pottasche. Im Gegenzug brachten die Hansekaufleute in diese Länder die gewerblichen Fertigprodukte des Westens und Südens wie Tuche, Metallwaren, hier insbesondere Waffen, Wein, Salz und Gewürze. Zentrale Umschlagplätze dieses Handels waren die Kontore der Hanse in Nowgorod (Nordwestrußland), in Bergen (Norwegen), in Brügge (Flandern) und in London (England). Daneben unterhielt die Hanse über halb Europa verteilt zahlreiche kleinere Niederlassungen. In ihrer Blütezeit war die Hanse so mächtig, dass sie zur Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen Interessen Wirtschaftsblockaden gegen Königreiche und Fürstentümer verhängte und im Ausnahmefall sogar Kriege führte. So hatte die Hanse im 13. Und 14. Jahrhundert mehrere Auseinandersetzungen mit den Dänenkönigen. Seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts versuchten die Hansestädte, eine festere Bündnisorganisation zur gegenseitigen Unterstützung gegen die adligen Herrschaftsansprüche zu schaffen. Damit wollten sie auch Problemen begegnen, die durch die wachsende Konkurrenz englischer, italienischer oder süddeutscher Kaufleute und holländischer Frachtfahrer und durch die staatliche Erstarkung in den Zielländern des Handels entstanden. Der Druck von außen war der Grund, dass sich die Städte von der deutschen Hanse auf dem ersten Hansetag 1358 in Lübeck als Gruppe enger zusammenschlossen. Die Entwicklung ließ sich jedoch nicht aufhalten und führte dazu, dass der Einfluss der Hanse zurückging, wenn auch der Handel im 16. und frühen 17. Jahrhundert noch enorme Zuwächse aufwies. Die aufkommenden nationalen und territorialen Wirtschaften ließen einer überregionalen Handelsgemeinschaft wie der der Hansekaufleute und Hansestädte keinen Raum mehr. Der dreißigjährige Krieg zerstörte endgültig den Handelsraum der Hanse-Kaufleute. An einen geordneten Warenverkehr war nicht mehr zu denken.1669 fand in Lübeck der letzte Hansetag der historischen Hanse statt. Stamm/Su-nks
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Der Anstoß kam vor 10 Jahren durch eine Witwe eines verstorbenen Sängers, nämlich seitens des Männerchors Donrath doch auch etwas menschlich Verbindendes für die Witwen im Verein und Chor ins Leben zu rufen. Gesagt, getan. Der Vorstand des Männerchors nahm die Anregung auf und lud alle  Mitgliedsdamen zu einem ersten Treff, um   Vorstellungen und Vorschläge anzuhören, und   ein praktikables Konzept   zu erstellen. Bereits beim 2. Treffen vermittelten die Damen den anwesenden „Geburtshelfern“ – wie D. Hoffmann die beiden Vorständler (Mittelstädt/Russnak) einmal betitelte: Ihr habt uns genügend Anregungen gegeben, ab sofort bedürfen wir eurer Unterstützung nicht mehr, wir nehmen alles in die eigenen Hände! Der Beschluss der Damen: Wir treffen uns alle 4 Wochen für ca. 2 – 3 Stunden im Kolpingjugendheim, das als Wirkungsstätte bestens geeignet erschien, um bei Kaffee und Kuchen zu plauschen, sich auszutauschen und Unternehmungen zu planen. „Dezent“ zogen sich fortan die beiden Herrn zurück, überließen den Damen wie gewollt das Terrain, das sie bis heute ihren Wünschen gemäß „beackern“. So wurden u.a. Theater-, und Musicalbesuche organisiert, der Käsemarkt in Gauda besucht, eine  Rhein-Schiffstour unternommen, diverse Geburtstagsfeiern in hiesigen Cafes gestiftet. Und natürlich wird dem Fastelovend gehuldigt, bei dem man sich wie auch zu  Geburtstagsfeiern gerne mal ein Gläschen Sekt gönnt. So war der Damenrunde, die sich beim Gründungsbeschluss den Beinamen MCD-Damentreff gegeben hatte, klar, dass das 10-jährige Bestehen schon würdig begangen werden darf. Und so ließen sich die Damen am Geburtstag, dem 08.08.2018, 10 Jahre MCD-Damentreff, der übrigens allen Vereinsmitgliedsdamen offen steht -  eine Bergische Kaffeetafel mit allem Dröm und Dran in der Alten Linde bei guter Laune und gekonntem Service seitens der Familie Dowideit kredenzen. Natürlich durfte der Glückwunsch der Musica Chorgemeinschaft, der durch Birgit Kolmsee (stev. Vors) vor Ort überbracht wurde, nicht fehlen.
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