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(ots) /- Die Polizei Münster kontrollierte am vergangenen Wochenende (13. bis 14.07.) im Rahmen des Aktionstages "Sicher mit dem Auto in den Urlaub und zurück!" schwerpunktmäßig den Ferienreiseverkehr. Die Beamten legten neben den für die Ferien gepackten Autos auch einen Augenmerk auf Reisebusse, Wohnwagen und Wohnmobile sowie den Güterverkehr. Schwerpunkt der Kontrollen waren hier Ladungssicherung und der technische Zustand der Fahrzeuge. Zudem waren Kollegen der Verkehrsunfallprävention auf dem Rastplatz der Autobahn 1 "Münsterland-Ost" und dem Parkplatz "Resser Mark" an der Autobahn 2 für Interessierte ansprechbar und gaben Tipps rund um das Thema Ferienreiseverkehr. Mehr als 100 Fahrzeugführer kamen mit den Polizisten ins Gespräch und informierten sich über die richtige Sicherung von Gepäckstücken und der sinnvollen Vorbereitung und Durchführung einer Urlaubsfahrt. Die Polizisten kontrollierten auf den Autobahnen und im Stadtgebiet insgesamt knapp 300 Fahrzeuge. Vier Lkw und 15 Pkw stoppten die Beamten, die überladen waren. In fünf Autos war das Gepäck und in einem Wagen ein Kind nicht richtig gesichert. Sechs Autofahrer und ein Lkw-Fahrer waren während der Fahrt durch die Nutzung eines Handys abgelenkt. 15 Lkw-Fahrern musste sogar aufgrund von Verstößen gegen die Ferienreiseverordnung, wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen oder aufgrund von Überladung die Weiterfahrt untersagt werden. Zudem kontrollierten die Beamten Fahrzeuge, die zu schnell unterwegs waren und den Abstand zum Vorausfahrenden nicht einhielten. Das Gerät löste dabei 531 Mal bei Geschwindigkeits- und 380 Mal bei Abstandsverstößen aus. Am Samstagmorgen (13.7., 9:30 Uhr) war ein Autofahrer aus Lünen bei erlaubten 120 km/h auf der Autobahn 1 bei Münster mit 221 km/h unterwegs. Ihn erwartet nun ein mehrmonatiges Fahrverbot, Punkte in Flensburg und eine Geldbuße in Höhe von circa 750 Euro. Am Freitagnachmittag (12.7., 14:30 Uhr) stoppten die Polizisten auf dem Parkplatz "Pluggerheide" der Autobahn 1 einen Sprinter. Bei der Kontrolle fanden die Beamten unter anderem 148 neuverpackte Paar MBT-Schuhe. Eine Quittung oder einen anderweitigen Eigentumsnachweis konnte der 25-jährige Fahrer nicht vorweisen und machte widersprüchliche Angaben zu der Herkunft der Schuhe. Die Polizisten stellte die Ware im Wert von etwa 14.500 Euro sicher. Den 25-Jährigen erwartet eine Anzeige wegen des Verdachts des Diebstahls oder der Hehlerei. Falls es sich bei den MBT-Schuhen nicht um Originale handeln sollte, besteht der Verdacht einer Straftat nach dem Markenschutzgesetz. Die Ermittlungen dauern an.
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