Sag uns, was los ist:

Uneinsichtige Radlerin beleidigt Polizistin

(ots) - Mittwochnachmittag (05.05.10) gegen 15:25 Uhr

beleidigte eine 26-jährige Radfahrerin eine Polizistin, weil diese

vergebens versuchte ihr deutlich zu machen, dass auch Radfahrer an

einer roten Ampel halten müssen. Auf der Mauritzstraße fuhr die

Radlerin bei "rot" rechts ab in die Straße Asche. Sie sah die

Polizisten an und fuhr weiter. Die Polizisten hielt die Frau an und

erläuterte ihr den Tatvorwurf. Die Frau hatte aber überhaupt kein

Einsehen. Sie war davon überzeugt, dass Rechtsabbieger als Radfahrer

auch bei "rot" fahren dürfen. Im Laufe des Streitgesprächs beleidigte

die Frau die Polizistin mit den Worten: "Sie hätten in der DDR auch

an der Mauer stehen und schießen können!". Jetzt muss die 26 Jährige

neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige mit einer Strafanzeige wegen

Beleidigung rechnen. Für alle Radfahrer, die an Ampelkreuzungen

rechts abbiegen, gilt bei Rotlicht zu halten. Nur wenn weitere

Verkehrszeichen das Rechtsabbiegen bei "rot" gesondert regeln oder

der Radweg eindeutig erkennbar an der Haltelinie vorbeiführt, ist das

Rechtsabbiegen bei "rot" erlaubt.

Ort
Veröffentlicht
06. Mai 2010, 09:16
Autor