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Themenwoche der Kreis-CDU 2018

Themenwoche der Kreis-CDU 2018

Ehrenamtler aus Much lieferten wichtigen Beitrag

Erneut veranstaltete die Rhein-Sieg CDU eine Themenwoche, zu der verschiedene Ortsverbände des Kreises Beiträge leisteten. Das Thema für 2018 lautete: AFRIKA. Auch die CDU-Much war am 8. Mai wieder vertreten, wobei tatkräftige Unterstützung eines ehrenamtlich agierenden und in Much ansässigen Vereins Grundlage unseres diesjährigen Beitrags war:

"First Aid for Kenya e.V.", eine seit 16 Jahren seitens der Familie Michelis getragene Initiative zur Hilfe für Kinder und junge Menschen in einem der ärmsten Länder des sogenannten "schwarzen" Kontinents in der Region Rapogi in Kenia, unweit des Victoria Sees..

Auch unsere Bundestagsabgeordnete Lisa Winkelmeier-Becker sowie CDU-Kreisgeschäftsführer Volker Meertz ließen sich die interessanten Beiträge in den Vortragsräumen der ev. Kirchengemeinde in Much nicht entgehen.

Die Anwesenden waren überrascht, welche finanzielle Hilfe in 16 Jahren ehrenamtlichen Schaffens zusammengekommen ist: 400.000 Euro konnte der Verein sammeln. Aids-Beratungshilfe und Medikamente, Schul- und Berufsausbildung über Patenschaften, Hilfen für einen Krankenhausbau und Vieles mehr wurden bereitgestellt. Diese wahrhaft beeindruckende Bilanz wurde in einem kurzen Filmbeitrag, in einem etwas ausführlicheren Referat sowie in der Diskussion den interessierten Zuhörern vorgestellt.

Wenig überraschend war (für ein sog. "Dritte-Welt"- Land fast "normal"), mit welchen Problemen der Verein bei der Einfuhr von Sachspenden durch örtliche Zollbehörden konfrontiert wurde. Politik sollte aber auch Wege finden, wenn die dortigen Einwohner von ihren Produkten leben müssen, z.B. durch den Anbau von Zuckerrohr. Aber es gibt kaum Absatzmärkte, da Zucker aus der EU oder anderswo durch Steuersubventionen preiswerter nach Afrika eingeführt werden kann. Ein stark subventioniertes Europa macht es vielen Ländern schwer, sich über Wasser zu halten. Darüber sollte in der EU mehr gesprochen werden, denn in Kenia läuft die Wirtschaft schlecht und junge Menschen finden häufig keinen Arbeitsplatz. Folge: vermehrtes Auftreten von Wirtschaftsflucht nach Europa! Es muss in der EU umgedacht werden.

Oft genug gleicht ehrenamtliches Helfen in Afrika einem Kampf gegen Windmühlenflügel. Davon lässt sich First Aid for Kenya e.V. zum Glück nicht entmutigen.

Ihre CDU-Much

HP

Ort
Veröffentlicht
25. Mai 2018, 08:08
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