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(ots) Am Dienstag, 22.10.2019 fiel Kontrolleuren der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz gegen 20:00 Uhr ein auf der BAB 3 fahrender vierachsiger Kipper-LKW auf, bei welchem eine in der Kippmulde verladene Baumaschine über das Fahrzeugheck hinausragte. Da sich direkt die Frage nach einer ordnungsgemäßen Sicherung der Ladung aufdrängte, wurde das Fahrzeug auf dem Rastplatz Heiligenroth einer Kontrolle unterzogen. Der erste Eindruck der Kontrolleure bestätigte sich bei genauerer Betrachtung des LKW. Tatsächlich waren zwei gebrauchte Baumaschinen in der Kippmulde verladen. Um beide Maschinen überhaupt platzieren zu können, waren diese ineinander verschachtelt. Dennoch reichte die vorhandene Fläche nicht aus, so dass man kurzerhand die heckseitige Bordwand abmontiert hatte und eine Baumaschine teilweise hinausragen ließ. Das Problem, dass die Kippmulde über keinerlei Zurrpunkte verfügte, um ein Ladegut ordnungsgemäß sichern zu können, wurde pragmatisch gelöst. In die seitlichen Stahlbordwände wurden mittels Schweißbrenner kurzerhand Löcher hineingeschnitten, in welchem ein Spanngurt befestigt werden konnte. Nicht nur, dass die Art und Weise der Ladungssicherung absolut unzureichend war und dauerhaft die Gefahr bestand, dass die Baumaschinen von der Ladefläche hätten hinunterstürzen können. Der LKW wies zudem noch eine Gesamthöhe von 4,25 Meter auf und überschritt die zulässige Höhe somit um 25 Zentimeter. Der 39-jährige Fahrer, welcher den LKW samt verladener Baumaschinen von Großbritannien in seinem südeuropäischen Heimatstaat überführen sollte, konnte keinen gültigen Führerschein vorlegen und führte das Fahrzeug ohne Nachweis der Lenk- und Ruhezeiten. Es konnte recherchiert werden, dass er seine Fahrt bereits am Vortag, dem 21.10.2019, gegen 12:00 h angetreten hatte. Zum Kontrollzeitpunkt war er dementsprechend bereits über 30 Stunden unterwegs, ohne ausreichende Ruhezeiten eingelegt zu haben. Eine nicht ordnungsgemäße Fahrzeugzulassung und erhebliche technische Mängel am LKW, unter anderem verschlissene Bremsscheiben, rundeten das negative Bild ab. Die Weiterfahrt wurde direkt untersagt. Die Baumaschinen wurden mittels Kran auf ein anderes Beförderungsmittel umgeladen und weiterbefördert. Der LKW wurde aufgrund der bestehenden Mängel ebenfalls auf einem Tieflader abtransportiert. Gegen Fahrer und Unternehmen wurden Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und weiterer Verstöße eingeleitet und Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 3.700,- EUR angeordnet.
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(ots) Am Dienstag, den 01.10.2019 kam es im Dienstgebiet der Autobahnpolizei Montabaur aufgrund mehrerer Starkregenfälle und nicht angepasster Geschwindigkeit zu insgesamt zehn Verkehrsunfällen. Hervorzuheben sind dabei zwei Verkehrsunfälle. Ein LKW-Unfall in der Gemarkung Montabaur und ein Alleinunfall mit Personenschaden auf der A3 FR Köln, Gemarkung Krunkel. Bei dem Unfall auf der BAB3 in Fahrtrichtung Frankfurt, kurz vor der Anschlussstelle Montabaur waren zwei LKW gegen 16:40 Uhr miteinander kollidiert. Dabei verlor ein rumänischer LKW seine geladenen Sperrholzplatten auf dem linken Fahrstreifen. Der Bereitschaftsdienst der Autobahnmeisterei Heiligenroth musste mit schwerem Bergegerät ausrücken, der Fahrstreifen war für die Dauer von drei Stunden gesperrt. Der andere beteiligte LKW aus Belgien hatte Fleischwaren geladen und war auf dem Weg nach Frankfurt. Die Ware wurde durch den hinzugezogenen Leiter des Veterinäramts und einen Lebensmittelkontrolleur inspiziert. Daraufhin konnte der belgische Sattelzug die Fahrt fortsetzen. Aufgrund der Fahrstreifensperrung entstand im Feierabendverkehr ein Rückstau von bis zu sieben Kilometern auf der A3. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 50.000,- EUR. Gegen 15:30h meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer hiesiger Dienststelle einen PKW der von der Autobahn abgekommen sei und sich überschlagen hätte. Der 41jährige Fahrer aus Nordrhein-Westfalen hatte offensichtlich auf regennasser Fahrbahn wegen unangepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen PKW verloren. In der Folge überschlug sich sein Fahrzeug mehrfach im Grünstreifen. Der schwerverletzte Fahrzeugführer konnte aus dem Wrack geborgen und erstversorgt werden. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert.
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