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(ots) In mehreren Verkehrskontrollen zogen Polizisten in Mönchengladbach am vergangenen Wochenende - neben den bereits gemeldeten E-Scooter-Fahrern - auch fünf Autofahrer aus dem Verkehr. Der Grund: Es bestand der deutliche Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln fuhren. Samstagnacht fiel Polizisten gegen 1.00 Uhr auf der Blumenberger Straße ein Audi auf. Sie gaben ihm Anhaltesignale, der Fahrer allerdings fuhr, wenn auch langsam, weiter. Zusätzliches Blaulicht und Lichthupen vermochten den Fahrer zunächst ebenfalls nicht zum Anhalten zu bewegen. Der Audi fuhr mit unsicherer Fahrweise weiter und geriet dabei auf die Gegenfahrbahn. Letztendlich konnte er kurz vor der Einmündung Speicker Straße angehalten werden. Die Beamten nahmen Alkoholgeruch wahr, der Fahrer zeigte einen unsicheren Gang und verschwommene Sprache. Ein Alkoholvortest verlief positiv, die Polizisten beschlagnahmten seinen Führerschein. Derweil hielten weitere Polizisten einen VW Golf auf der Straße "Rahracker" an. Neben dem starken Cannabisgeruch, der den Polizisten aus dem Wageninneren entgegen schlug, zeigte der 26-jährige Fahrer körperliche Anzeichen von Drogenkonsum. Der Vortest reagierte positiv auf drei Substanzgruppen. Dass ein deutlich betrunkener Fahrer nicht weiter auf den Straßen Mönchengladbachs unterwegs war, ist einem aufmerksamen Taxifahrer zu verdanken. Dieser sprach um 02.20 Uhr Polizisten an, die nahe der Hubertusstraße soeben einen Einsatz beendet hatten. Er teilte ihnen mit, dass ein Kleinwagen dort starke Schlangenlinien fahren würde. Die Polizisten stellten den Wagen mit dem vom Taxifahrer benannten Kennzeichen kurz vor der Dahlener Straße fest. Trotz Anhaltesignale fuhr er zunächst weiter, beschädigte dabei fast ein geparktes Auto. Erst durch Aufblinken, Hupen und Aufforderungen durch den Lautsprecher hielt er an der Schützenstraße an. Der Alkoholvortest zeigte einen Wert, der nicht allzu deutlich unter 2 Promille lag. Der Führerschein des 41-Jährigen wurde sichergestellt. In der Nacht zu Sonntag wich ein 27-Jähriger Autofahrer mit seiner A-Klasse um 01.45 Uhr nach eigenen Angaben einer weißen Katze aus, die über die Fahrbahn der Wilhelm-Wachtendonk-Straße lief. Bei dem Bemühen, sie nicht zu überfahren, verlor er die Kontrolle über seinen Pkw, kollidierte mit einem am Fahrbahnrand geparkten Seat: Der wiederum wurde dadurch gegen den vor ihm geparkten Pkw, ebenfalls ein Seat, geschoben. An den drei Fahrzeugen entstand entsprechender Sachschaden. Da die Beamten auch bei dem 27-Jährigen Alkohol rochen, führten sie einen Vortest durch, der positiv verlief. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr durch Fahren unter Alkoholeinfluss ein. Montagnacht meldeten Zeugen eine Autofahrerin, die Polizisten dann um 00.30 Uhr auf der Rathenaustraße anhielten. Schon bei Beginn der Kontrolle erhärtete sich schnell der Verdacht, dass die 72-jährige Fahrerin unter Drogeneinfluss stehen könnte. Der Drogenvortest verlief positiv auf Amphetamine. Allen Fahrern wurde jeweils eine Blutprobe entnommen, entsprechende Verfahren gegen sie eingeleitet. Die Polizei Mönchengladbach appelliert erneut an alle Fahrzeugführer, im berauschten Zustand keine Kraftfahrzeuge jeglicher Art zu führen! Damit gefährden Sie nicht nur nicht selbst sondern auch andere! (cw)
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