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(ots) Heute Morgen kam es gegen 7 Uhr auf der Roermonder Straße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Motorrad. Der 28-Jährige Motorradfahrer erlitt hierbei schwere Verletzungen und wird derzeit stationär in einem Krankenhaus versorgt. Es war der Moment, in dem ein 49-jähriger Autofahrer aus einer Grundstücksausfahrt heraus nach links auf die Roermonder Straße in Richtung Rönneterring abbiegen wollte. Zeitgleich befuhr der 28-jährige Motorradfahrer die Roermonder Straße in eben diese Fahrtrichtung. Hinter ihm wiederum fuhr ein Auto mit eingeschaltetem Licht. Nach bisherigem Ermittlungsstand ist von folgendem weiteren Hergang der Ereignisse auszugehen: Der Autofahrer tastete sich mit mäßigem Tempo vom Grundstück runter und beschleunigte dann beim Abbiegen, um noch ohne Behinderung vor dem von links kommenden Autofahrer auf die Roermonder Straße einzubiegen. Hierbei kam es zu dem Unfall mit dem Motorradfahrer, der Zeugenaussagen zufolge mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs war, vor dem Pkw aber von dem 49-Jährigen offensichtlich nicht gesehen wurde. Der Motorradfahrer stürzte und kam auf der Fahrbahn zu liegen. Der 49-Jährige Unfallbeteiligte stieg sofort aus und leistete bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte Erste Hilfe. Diese brachten den 28-Jährigen in ein Krankenhaus. Dort wurde er stationär aufgenommen, eine akute Lebensgefahr konnte anschließend ausgeschlossen werden. Der Autofahrer war unverletzt. Drei an der dortigen Bushaltestelle wartende Schulkinder sahen den Unfall und erlitten einen Schock. Polizisten und Zeugen kümmerten sich um sie, bis die benachrichtigten Erziehungsberechtigten sie jeweils an Ort und Stelle abholten. Der Motorradfahrer trug zum Unfallzeitpunkt Schutzhelm und eine Motorradjacke. Ob das vordere Licht eingeschaltet und funktionsfähig war ist derzeit nicht gesichert. Polizisten stellten das Motorrad zunächst sicher. Der Bereich der Unfallstelle war für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme bis ca. 9.30 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Die Ermittlungen dauern an. (cw)
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(ots) Dem Engagement und der Aufmerksamkeit eines Taxifahrers ist es zu verdanken, dass eine Verkehrsunfallflucht mit erheblichem Gefahrenpotential für den nachfolgenden Verkehr in der Nacht zu Samstag umgehend geklärt werden konnte. Der 39jährige Taxifahrer war gegen 2.45 Uhr aus Richtung Altstadt kommend auf dem Weg in seinen Feierabend, als er auf der Aachener Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts Feuerwehrleute sah, die einen Trümmerhaufen an Fahrzeugteilen und Betonpollern von der Fahrbahn räumten. Im weiteren Verlauf der Aachener Straße fiel ihm ein Pkw auf, der in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und unter Schlangenlinien soeben auf die Autobahn in Richtung Wickrath fuhr. Der Taxifahrer sah Beschädigungen an dem Fahrzeug des Herstellers VW, zählte eins und eins zusammen, folgte ihm auf die Autobahn und informierte die Polizei. Er blieb hinter dem Pkw. Der VW wurde auch auf der weiteren Fahrt sehr unsicher gesteuert. Kurz vor der Abfahrt Wickrath verlor das Fahrzeug dann einen Reifen, was den Fahrer aber nicht davon abhielt, zügig auf der Felge weiter zu fahren. An einem Haus hielt er an und rannte fluchtartig hinein. Der Taxifahrer erwartete die eintreffenden Zivilbeamten vor Ort. Der schief vor dem Haus geparkte VW war stark mitgenommen: Neben zahlreichen starken Beschädigungen rundherum fehlten sowohl der linke vordere Reifen als auch ein Teil des Frontstoßfängers. Ein Außenspiegel hing nur noch durch ein einsames Kabel gehalten herunter. Die Beamten ermittelten, dass es sich um die Wohnanschrift des Halters handelte und klingelten. Eine andere Person öffnete, die die Beamten nach einigem Zögern einließ. In der Wohnung trafen die Polizisten dann den 22jährigen Halter des demolierten Fahrzeuges an. Dieser war augenscheinlich stark alkoholisiert, lallte und konnte sich kaum gerade stehend auf den Beinen halten. Sein Verhalten wurde verbal und körperlich zunehmend aggressiv, so dass es letztendlich zu einer Widerstandshandlung kam. Nach erheblichem Sperren seinerseits konnten ihn die Polizisten letztendlich zur Wache bringen. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen, da er einen Atemvortest strikt verweigerte. Aufgrund seines durchgängig aggressiven und uneinsichtigen Verhaltens wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten dem Gewahrsam zugeführt. Währenddessen ermittelten weitere Beamte an der eigentlichen Unfallörtlichkeit: Es stellte sich heraus, dass der Unfall kurz vor der Meldung des Taxifahrers geschehen sein musste. Die Feuerwehrleute hatten sie aus purem Zufall passiert. Sie entschlossen sich dankenswerter Weise umgehend, die Fahrbahn von den umgefahrenen Betonpollern und Fahrzeugteilen zu befreien und verhinderten somit eine maßgebliche Gefährdung für weitere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei stellte den Pkw ebenso wie den Führerschein des 22-Jährigen sicher. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. (cw)
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