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(ots) Ein erst 15-Jähriger ist am späten Dienstagabend mit einem mit gestohlenen Kennzeichen versehenen Auto im Mindener Stadtgebiet umher gefahren. Bei seiner riskanten Fahrt beschädigte er einen Pkw und flüchtete von der Unfallstelle. Zudem passierte er mehrere Kreuzungen trotz Rotlicht und fiel wegen überhöhter Geschwindigkeit auf. Nach dem Hinweis eines aufmerksamen Autofahrers konnte eine Streifenwagenbesatzung die Fahrt des Jugendlichen schließlich im Stadtteil Bärenkämpen ein Ende setzen. Der von der Polizei als Intensivtäter eingestufte Jugendliche wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Gegen 23.20 Uhr erhielten die Beamten den Anruf, dass ein Opel Corsa mit erkennbar überhöhter Geschwindigkeit bereits mehrfach an Ampelkreuzungen bei Rot gefahren sei. Nachdem die Einsatzkräfte den Opel an der Ecke Leibnitzstraße/In den Bärenkämpen gestoppt hatten, stellte sich heraus, dass der 15-Jährige zuvor an der Drabertstraße einen am Straßenrand abgestellten Pkw beschädigt hatte. Laut eines Zeugen fuhr der Jugendliche davon, nachdem er sich kurz den Schaden angesehen hatte. Bei der Überprüfung des Opel fiel auf, dass die beiden angebrachten NI- Kennzeichen als gestohlen im Polizeicomputer gespeichert waren. Im Fahrzeug fanden die Beamten einen Teleskopschlagstock, der als sogenannter Totschläger laut Waffengesetz zu den verbotenen Gegenständen zählt. Hinweise auf einen Drogen- oder Alkoholkonsum ergaben sich bei dem Jugendlichen nicht. Den älteren Wagen will er eignen Angaben zufolge vor einiger Zeit gekauft haben. Die Ermittlungen gegen den 15-Jährigen dauern an. Bereits am vergangenen Wochenende hatte die Polizei einen 23-jährigen Serben aus dem Verkehr gezogen, der ebenfalls eine Unfallflucht beging und mit bis zu Tempo 110 durch die Innenstadt fuhr. Dabei gefährdete der Mann Leib und Leben anderer Menschen. Gegen ihn erging ein Haftbefehl. Rückfragen ausschließlich von Medienvertretern bitte an: Polizei Minden-Lübbecke Telefon: 0571/8866 1300/-1301 /-1302 E-Mail: pressestelle.minden@polizei.nrw.de http://minden-luebbecke.polizei.nrw.de Außerhalb der Bürozeit: Leitstelle Polizei Minden-Lübbecke Telefon: (0571) 8866-0 Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43553/4458731 OTS: Polizei Minden-Lübbecke Original-Content von: Polizei Minden-Lübbecke, übermittelt durch news aktuell
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(ots) Weil er nach einem Unfall auf und davon fuhr und auf der Flucht vor einer alarmierten Streifenwagenbesatzung mit Tempo 110 im Mindener Stadtgebiet Leib und Leben anderer Menschen gefährdete, sitzt ein 23-jähriger Mann jetzt in Untersuchungshaft. Der Beschuldigte hatte am Samstagnachmittag zunächst an der Ecke Zähringer Allee/Kingsley-Allee beim Zurücksetzen den Seat einer 28-jährigen Mindenerin beschädigt. Statt sich um den Schaden zu kümmern, zog sich der Mann eine Kapuze über den Kopf, passierte mit seinem Peugeot die Kreuzung bei "Rot" und gab Gas. Die Seat-Fahrerin zeigte sich davon offenbar unbeeindruckt und nahm zusammen mit ihrem Beifahrer die Verfolgung des Flüchtigen auf. Gleichzeitig alarmierte der Beifahrer die Polizei und informierte die Beamten über den jeweils aktuellen Verlauf der Fahrt. So konnte eine Streifenwagenbesatzung mit eingeschalteten Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung übernehmen. Der Flüchtige zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und erhöhte innerorts seine Geschwindigkeit von 80 km/h noch auf Tempo 110. Dabei überquerte der Mann weitere Kreuzungen trotz Rotlicht. So konnte an der Ecke Petershäger Weg/Hahler Straße ein Unfall nur durch Bremsen der querenden Fahrzeuge vermieden werden. Auf der Zähringer Allee überholte er zudem waghalsig und gefährdete den Gegenverkehr. Schließlich stoppte der 23-Jährige auf dem Molkereiweg seinen Wagen und ließ sich widerstandslos festnehmen. Da die Eigentumsverhältnisse des mit polnischen Kennzeichen versehenen Peugeot zunächst unklar waren, wurde der Pkw sichergestellt. Eine Richterin erließ am Sonntag Haftbefehl gegen den aus Serbien stammenden Mann wegen Fluchtgefahr. Der Beschuldigte hat keinen Wohnsitz in Deutschland und wurde in der Vergangenheit bereits einmal nach Ablehnung seines Asylantrags abgeschoben. Rückfragen ausschließlich von Medienvertretern bitte an: Polizei Minden-Lübbecke Telefon: 0571/8866 1300/-1301 /-1302 E-Mail: pressestelle.minden@polizei.nrw.de http://minden-luebbecke.polizei.nrw.de Außerhalb der Bürozeit: Leitstelle Polizei Minden-Lübbecke Telefon: (0571) 8866-0 Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43553/4456011 OTS: Polizei Minden-Lübbecke Original-Content von: Polizei Minden-Lübbecke, übermittelt durch news aktuell
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