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(ots) /- Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen Nach dem Brand eines Wohnhauses in der Waldstraße am späten Freitagabend (28.12.2018, wir haben berichtet) haben die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die Ermittler des Kommissariats 10 der Kriminalpolizei in Erbach die weiteren Ermittlungen übernommen. Bereits am Samstagmittag (29.12.2018) fand auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Obduktion der in Haus aufgefundenen Leiche statt. Die Beamten gehen aufgrund des derzeitigen Ermittlungsstandes davon aus, dass es sich bei der Toten um die 67-jährige alleinige Bewohnerin des Fachwerkhauses handelt. Ein DNA-Abgleich steht noch aus. Die Frau hatte zum Zeitpunkt des Brandes noch gelebt und ist durch das Feuer ums Leben gekommen. Bei einer ersten Untersuchung des Brandorts am Samstagvormittag konnten die Ermittler gemeinsam mit Brandursachenexperten feststellen, dass das Feuer im Bereich eines von mehreren Schuppen hinter dem Wohnhaus ausgebrochen war und in der Folge auf das Haus übergriff. Was letztlich zu dem Brand geführt hat, ist noch unklar und bedarf der weiteren Ermittlungen. Bislang konnten die Experten keine Spuren finden, die auf einen technischen Defekt hindeuten. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Brandstiftung mit Todesfolge eingeleitet. Das Fachwerkhaus wurde durch den Brand nahezu komplett zerstört und ist einsturzgefährdet. Der Schaden beläuft sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf mindestens 150.000,- Euro. Unsere Bezugsmeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/4154014
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(ots) - Gravierende technische Veränderungen an einem BMW, führten am Ende einer umfangreichen Kontrolle durch eine Motorradstreife des Verkehrsdienstes des Polizeipräsidiums Südhessen am Montagmittag (21.09.) in der Erbacher Straße zur sofortigen Stilllegung des Gefährts. Die Leichtmetallräder, das Sonderlenkrad und die Tieferlegung des Wagens konnten durch ein hierfür erforderliches Gutachten nicht nachgewiesen werden und waren somit unzulässig. Weil die Beamten nun erhebliche Zweifel an der Verkehrssicherheit des Fahrzeugs hegten, wurde der 19jährige Fahrer aus Erbach zwecks Begutachtung des Autos durch einen Sachverständigen, von der Polizei zum TÜV begleitet. Dieser stellte weiterhin fest, dass die Nebelscheinwerfer und die vorderen Blinker mit Spray eingefärbt waren. Auf der Hebebühne erkannte der Fachmann, dass der Schalldämpfer manipuliert wurde und der Auspuff daher viel zu laut war. Übertroffen wurden all diese Mängel aber durch laienhaft gekürzte Fahrwerkfedern an der Vorderachse. Die frischen Spuren, welche vom Einsatz eines Winkelschleifers stammten, waren ein deutliches Indiz. Die Federn rutschten aufgrund der Bearbeitung lose am Stoßdämpfer auf und ab. Beim schnellen Durchfahren einer Kurve hätte dieser Umstand zu einem unkontrollierbaren Fahrverhalten führen können. Ein Unfall wäre kaum mehr vermeidbar gewesen. Das Fahrzeug wurde deshalb an Ort und Stelle aus dem Verkehr gezogen. Der junge Fahrer muss nun mit einer Geldbuße von 180 Euro zuzüglich der Kosten für den TÜV - Sachverständigen rechnen und außerdem, der 19 - Jährige befindet sich noch in der Führerscheinprobezeit, kommt eine Nachschulung auf ihn zu.
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