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Michelstadt: Senior fällt nicht auf falschen Polizeibeamten rein / Polizei warnt vor Masche

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(ots) - Ein 93 Jahre alter Mann fiel am Montagnachmittag (03.11.) nicht auf eine altbekannte Masche rein und ließ einen falschen Polizeibeamten abblitzen. Der bislang noch unbekannte Gauner klingelte gegen 14.30 Uhr an der Wohnanschrift des Seniors, gab sich als Polizeibeamter aus und fragte nach Bargeld in der Wohnung des Michelstädters. Angeblich hätte dessen Tochter mit Falschgeld bezahlt und wurde dabei erwischt, weshalb der "Polizist" jetzt das echte Geld abkassieren wollte. Dem Rentner kam die Geschichte komisch vor, er wurde argwöhnisch und verneinte die Anfrage des Unbekannten. Eine Nachfrage bei der Tochter, die den Schwindel auffliegen ließ, brachte dann Gewissheit, der 93-Jährige lag mit seinem Misstrauen völlig richtig.

Der Ganove war etwa 40 Jahre alt und zwischen 1,65 Meter und 1,70 Meter groß. Bekleidet war er mit einer dunklen Hose und einer dunklen Jacke. Er trug weder Brille, noch Bart und hatte dunkle, mittellange Haare. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Betrüger verlief bislang noch ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei (K 20) in Erbach nimmt Hinweise zu dem Kriminellen unter der Rufnummer 06062/953-0 entgegen.

Täter benutzen immer wieder einen solchen Vorwand, um insbesondere bei älteren oder alleinstehenden Personen Trickdiebstähle zu begehen. Aus diesem Anlass warnt die Polizei eindringlich davor, vermeintliche Amtsträger in ihre Wohnräume zu lassen. Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig. Der Vorwand für ein hoheitliches Handeln sollte keine Eintrittskarte sein. Im Zweifelsfall rufen Sie die betreffende Behörde an und fragen nach, ob Mitarbeiter in Ihrer Straße unterwegs sind. Dafür nutzen Sie sicherheitshalber die offiziellen Telefonnummern und keine, die Ihnen von den vermeintlichen Bediensteten vor Ihrer Tür genannt werden. Bei allen Verdachtsfällen wenden Sie sich über den Notruf 110 an die Polizei.

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Veröffentlicht
04. November 2014, 13:30
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