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(ots) Einem aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass die Polizei am Sonntagabend (22. Dezember 2019) einen völlig betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr ziehen konnte. Das war passiert: Gegen 22:45 Uhr war der Mann mit seinem BMW Gran Tourer in Schlangenlinien über die A 524 gefahren. Dies war einem aufmerksamen Autofahrer aufgefallen, der vorbildlich reagierte und die Polizei alarmierte. Der Zeuge fuhr dem BMW, als dieser die Autobahn an der Abfahrt Ratingen-Lintorf verließ, hinterher und gab den Polizisten so fortlaufend den Standort des Fahrzeugs durch. Schließlich fuhr der BMW dann am Lintorfer Markt gegen drei Begrenzungspoller, was ihn jedoch nicht an einer Weiterfahrt hinderte. Im Gegenteil: Der Fahrer des BMW beschleunigte nun und fuhr in Richtung A 52 davon, wobei er noch über eine rote Ampel fuhr. Auf dem Weg dorthin konnten die alarmierten Polizeikräfte den Mann jedoch stoppen, indem sie einen Streifenwagen quer vor den BMW stellten. Bei der Kontrolle der Personalien des Mannes stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem Fahrer um einen 50 Jahre alten Mann aus Osteuropa handelt, der derzeit in Duisburg gemeldet ist. Er roch stark nach Alkohol und konnte sich nicht mehr klar ausdrücken. Daraufhin wollten die Beamten den Mann mit zur Wache nehmen. Dieser wehrte sich jedoch heftig gegen diese Maßnahme und schlug nach den Polizisten. Außerdem beleidigte er sie aufs Übelste in deutscher und russischer Sprache. Auf der Ratinger Wache wurde dann bei einem Atemalkoholtest ein Wert von rund 2 Promille (1,01 mg/l) bei dem Mann gemessen, woraufhin auch die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde. Auch hierauf reagierte der Mann aggressiv und versuchte, den behandelnden Arzt anzugreifen. Die Trunkenheitsfahrt blieb für den aggressiven 50-Jährigen nicht ohne Folgen: Er musste die Nacht zur Ausnüchterung und zur Verhinderung von weiteren Straftaten auf der Wache verbringen. Zudem wurde ihm das Führen von Fahrzeugen bis auf Weiteres untersagt. Gegen ihn wurden gleich mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss, Verkehrsunfallflucht und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Sein Fahrzeug wurde sichergestellt. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von knapp 4.000 Euro. Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an: Kreispolizeibehörde Mettmann - Polizeipressestelle - Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann Telefon: 02104 / 982-1010 Telefax: 02104 / 982-1028 E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de Homepage: https://mettmann.polizei.nrw/ Facebook: http://www.facebook.com/Polizei.NRW.ME Twitter: https://twitter.com/polizeinrwme Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4476921 OTS: Polizei Mettmann Original-Content von: Polizei Mettmann, übermittelt durch news aktuell
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(ots) Beinahe täglich finden Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ("Flucht") liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten. Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle. In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende ungeklärte Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten: --- Mettmann --- Am Samstag (26. Oktober 2019), gegen 06:30 Uhr, parkte der Halter eines schwarzen Ford Fiesta seinen Wagen unbeschädigt an der Berliner Straße, in Höhe der Hausnummer 31, in Mettmann. Als er am selbigen Tag, gegen 16:30 Uhr, zu seinem Wagen zurückkehrte, stellte er Schäden am linken Außenspiegel fest. Der Unfallverursacher entfernte sich, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 100 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Mettmann, Telefon 02104 / 982-6250, jederzeit entgegen. --- Hilden --- In der Zeit von Freitag (18. Oktober 2019) bis Sonntag (27. Oktober 2019) beschädigte ein bislang noch unbekannter Unfallverursacher den Mast eines Verkehrsschildes sowie einen Bepflanzungsschutzbügel eines Baumes an der Gerresheimer Straße, in Höhe des dortigen Kreisverkehrs Richard-Wagner-Straße / Schalbruch in Hilden. Es wurde keine Schadensregulierung ermöglicht. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Hilden, Telefon 02103 / 898-6410, jederzeit entgegen. --- Monheim am Rhein --- Am Sonntag (27. Oktober 2019), in der Zeit von 13 Uhr bis 15 Uhr beschädigte ein bislang noch unbekannter Unfallverursacher einen Zaun an der Von-Ketteler-Straße, in Höhe der Hausnummer 1, in Monheim am Rhein. Es wurde keine Schadensregulierung ermöglicht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 150 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6350, jederzeit entgegen. --- Hinweise und Tipps der Polizei --- Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht: - Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten Polizeidienststelle (auch über Notruf 110). - Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort. - Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren. Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich sind. - Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf. - Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die Polizei weiter - nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der Polizei Erfolg versprechend. - Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei möglichst viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug (Kennzeichen, Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere Merkmale), zur Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, verbunden mit ihren eigenen Personalien und Erreichbarkeiten.
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