Sag uns, was los ist:

(ots) Einem Kradfahrer vom Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann fiel am Mittwochmorgen des 27.11.2019, gegen 09.30 Uhr, ein Mercedes Sprinter mit offener Ladefläche auf, welcher auf der Baumberger Chaussee in Monheim am Rhein in Fahrtrichtung Langenfeld unterwegs war. Auffällig war der 15 Jahre alte Kleinlastwagen, da sich das Fahrzeug deutlich erkennbar in einem schlechten Allgemeinzustand befand. Der Mercedes wurde deshalb schnellstmöglich angehalten. Bei der dann durchgeführten Fahrzeugkontrolle wies der 51-jährige LKW-Fahrer aus Köln sofort eigenständig darauf hin, dass für das Fahrzeug bereits neue Reifen und andere wichtige Ersatzteile bestellt seien. Tatsächlich zeigten alle Reifen deutliche Mängel und fehlendes Profil, welche sicher nicht erst seit wenigen Tagen zu bemängeln waren. Hinzu gesellten sich weitere erhebliche Mängel, die letztendlich eine sofortige Überprüfung des Fahrzeugs bei einer Prüfstelle des TÜV erforderlich machten. Dort hätte der LKW nach TÜV-Plakette und Fahrzeugschein übrigens schon im August dieses Jahres vorgeführt werden sollen. Die noch am gleichen Morgen durchgeführte Fahrzeugprüfung eines amtlichen Sachverständigen erbrachte dann sage und schreibe insgesamt 47 technische Mängel. Diese wurden zum Teil als "gefährlich" eingestuft und führten deshalb dazu, dass ein weiterer Betrieb des Fahrzeugs nicht mehr gestattet werden konnte. Zu starker Korrosion an der gesamten Karosse, deutlichen Beleuchtungsmängeln sowie erkennbarem Ölverlust an Motor und Getriebe, kamen die abgefahrenen Reifen, eine defekte Feststellbremse und poröse Bremsschläuche hinzu, welche gemeinsam mit der Überschreitung des TÜV-Termins selbstverständlich zur Anzeige gebracht wurden. Die angezeigten Ordnungswidrigkeiten werden schon in naher Zukunft zu "Flensburger Punkten" und hohen Bußgeldern für den 51-jährigen LKW Fahrer aus Köln, aber auch für die 33-jährige Fahrzeughalterin des Sprinters aus Solingen führen. Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an: Kreispolizeibehörde Mettmann - Polizeipressestelle - Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann Telefon: 02104 / 982-1010 Telefax: 02104 / 982-1028 E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de Homepage: https://mettmann.polizei.nrw/ Facebook: http://www.facebook.com/Polizei.NRW.ME Twitter: https://twitter.com/polizeinrwme Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4453272 OTS: Polizei Mettmann Original-Content von: Polizei Mettmann, übermittelt durch news aktuell
mehr 
(ots) /- Am Freitagmittag des 13.09.2019, nach mehrstündigem Verkehrseinsatz im südlichen Kreis, beabsichtigten die LKW-Spezialisten vom Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann, für abschließende Büroarbeit ihre Dienststelle in der Kreisstadt Mettmann anzusteuern. Dazu benutzte man die BAB 3, aus Richtung Hilden kommend. Kurz vor dem Parkplatz "Stinderhof" bemerkten die Beamten einen in Bonn zugelassenen, silbernen Kleintransporter der Marke Ford Transit, der ebenfalls in Richtung Oberhausen unterwegs war. Fahrzeugführer des Autotransporters, der auf seinem rückwärtigen Plateau gerade kein Fahrzeug transportierte, war ein 50-jähriger Mann aus Bonn, der gleichzeitig auch der verantwortliche Halter des Transporters war. Weil die Mettmanner Polizeikräfte beim Anblick des Transits bereits schlechte Vorahnungen beschlichen, wurde der LKW auf den Autobahnrastplatz geführt und dort kontrolliert. Und die Befürchtungen der erfahrenen Polizeibeamten sollten Recht bekommen. Bei der Kontrolle stellten sie fest, dass die hintere rechte Felge des Fords eingerissen war. Dies stellt einen die Verkehrssicherheit wesentlich beeinträchtigenden Mangel dar, so dass die Beamten sofort die Weiterfahrt des Transporters untersagten. Um seine Fahrt fortsetzen zu können, wechselte der 50-jährige Kraftfahrer daraufhin in Rekordzeit das betroffene Rad. Doch leider ohne Erfolg, denn bei der Felge des nunmehr aufgezogenen Ersatzrades war ebenfalls die Felge gerissen, hier sogar noch deutlicher, als bei dem zuvor angebrachten Rad! An dieser Felge war sogar schon versucht worden, die offensichtlichen Risse im Stahl des Rades zu schweißen. Das Ergebnis war aber mehr als zweifelhaft. Die Beamten untersagten deshalb erneut die Weiterfahrt, da auch mit dieser Felge ein gefährlicher Verlust des Rades während der Fahrt jederzeit möglich erschien. Der 50-jährige Bonner musste somit erst ein wirklich unbeschadetes Ersatzrad beschaffen, bevor die eigenständige Weiterfahrt des Autotransporters erlaubt werden konnte. Dennoch erwartet den doppelt Verantwortlichen nun auch noch eine Anzeige nach Ordnungswidrigkeitsrecht, welche eine hohe Geldbuße und einen Eintrag in Flensburg zur Folge haben wird. Hinweis: Nur einen Tag nach der bundesweiten Aktion "sicher.mobil.leben - Brummis im Blick", zeigt dieses Kontrollergebnis plakativ, wie wichtig auch alltägliche Kontrollen von Lastkraftwagen und Bussen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs für die Sicherheit auf unseren Straßen sind.
mehr