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(ots) /- Am Dienstagnachmittag des 10.09.2019, gegen 16.00 Uhr, kontrollierte ein polizeilicher Kradfahrer vom Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann, auf der Elberfelder Straße in Haan, einen weißen Kleinlastwagen mit Kennzeichen aus dem Bereich Recklinghausen. Aufgefallen war der Transporter, weil es sich nach äußerer Erscheinung offensichtlich um einen mobilen Schrottsammler handelte. Genau dies bestätigte sich bei der Kontrolle. Der gesamte Laderaum war mit Altmetall, Schrott und einer alten Heizungsanlage gefüllt. Eine behördliche Genehmigung zum Schrottsammeln konnte der 25-jährige Fahrzeugführer aus Herne aber auf Verlangen der Polizei nicht vorweisen. Diesbezüglich erwartet Ihn nun, unabhängig von den noch weiterhin festgestellten Fahrzeugmängeln, eine Anzeige wegen mehrerer Verstöße gegen das Abfallrecht (fehlende Kennzeichnung von Abfalltransporten, etc.). Bei einer Überprüfung des zum Transport benutzten Kleinlastwagens entstand schnell der Eindruck, dass es sich bei dem "Schrottsammler" selber um ein "Schrottfahrzeug" handelte. So wurden an dem 20 Jahre alten Renault Master bereits an Ort und Stelle erhebliche Mängel im Bereich der Karosserie festgestellt, die sich nicht in Einklang mit der nagelneuen Plakette einer erfolgreich durchgeführten Hauptuntersuchung am Fahrzeugheck bringen ließen. Das Fahrzeug war erst am Vortag auf einen 37-jährigen Halter aus Castrop-Rauxel zugelassen worden. Welche TÜV-Bescheinigungen der Zulassungsstelle dabei vorgelegt wurden, ist noch Gegenstand weiterer Ermittlungen in einem eingeleiteten Strafverfahren mit dem Verdacht des Betrugs und einer wahrscheinlichen Urkundenfälschung (ge- oder verfälschter Prüfbericht). Zur Beweissicherung im eingeleiteten Strafverfahren und zur Feststellung der aktuellen Verkehrssicherheit des Transporters, wurde eine Überprüfung des Renaults beim TÜV in Haan angeordnet. Dort stellte ein Sachverständiger bei genauer Begutachtung fest, dass die gesamte Karosserie des weißen Masters durchrostet war. Hohlräume in Rahmen und Karosse waren mit Bauschaum ausgefüllt und anschließend zur Tarnung großflächig überspachtelt und zum Teil überlackiert worden. Die Bremsanlage des Kleinlastwagens war ohne ausreichende Wirkung. Es fehlten sogar Teile der Bremse komplett. Ein Lenkradschloss war ebenfalls nicht vorhanden. Hinzu gesellten sich Beleuchtungsmängel, defekte Radlager, ein defekter Scheibenwischer, eine gerissene Frontscheibe, usw.! Der Renault erhielt vom TÜV die Einstufung: VERKEHRSUNSICHER. Zur Unterbindung der Weiterfahrt wurden beide Kennzeichen des Fahrzeugs sichergestellt.
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(ots) /- Am Mittwochmorgen des 07.08.2019 kontrollierten Beamte vom Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann, auf der Ratinger Straße in Heiligenhaus, einen zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht beladenen PKW-Transporter aus den Niederlanden. Der niederländische, 33-jährige Fahrer des Plateaufahrzeugs war mit einem Beifahrer auf dem Weg nach Heiligenhaus, um dort als Privatmann ein Auto zu kaufen und dieses auf dem weißen LKW der Marke Mercedes in die Niederlande zu transportieren. Doch aus diesem geplanten Vorhaben wurde dann nichts, denn bei der Kontrolle des Transporters zeigten sich schnell Anhaltspunkte für Mängel an der Bremsanlage und deutliche Durchrostungen am Fahrzeugrahmen des Mercedes. Darum wurde eine nahe gelegene technische Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr aufgesucht, um das Fahrzeug von einem Sachverständigen prüfen zu lassen. Der amtliche Prüfer stellte dann bei seiner Untersuchung zwanzig erhebliche Mängel an dem Fahrzeug fest. Unter anderem waren die Wirkflächen sämtlicher Bremsscheiben mangelhaft, die Wirkung der Feststellbremse nicht ausreichend und der Hilfsrahmen sowie alle Radhäuser durchgerostet. Weiterhin wurde eine deutliche Umweltbelastung durch Ölverlust an Getriebe und Motor festgestellt. Eine gravierende Durchrostung des Hauptrahmens mit unmittelbarer Verkehrsgefahr führte im abschließenden Ergebnis zu einer absoluten Verkehrsunsicherheit des Fahrzeugs. Nach Rücksprache mit der Zulassungsstelle des Kreises Mettmann wurde daraufhin eine sofortige Außerbetriebssetzung des Fahrzeugs veranlasst. Eine Wiederzulassung des stillgelegten Lastwagens kann erst durch den Nachweis der Reparaturen aller festgestellten Mängel durch eine Fachwerkstatt erfolgen. Den 33-jährigen Fahrer des Transporters, wie auch den niederländischen Fahrzeughalter (welcher für den Zustand und Betrieb des Fahrzeugs verantwortlich ist), erwarten nach polizeilicher Anzeige demnächst die Zahlung hoher Bußgelder.
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