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(ots) - Am Montagnachmittag des 21.03.2016, gegen 14.25 Uhr, führten Beamte vom Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann gezielte Geschwindigkeitskontrollen mit dem Lasermessgerät auf der innerörtlichen Elberfelder Straße in der Kreisstadt Mettmann durch. Dabei wurde ein roter PKW Ford Fiesta gemessen, der bei erlaubten 50 km/h, mit angezeigten 78 km/h, aus Richtung Südring kommend, in Fahrtrichtung Bergstraße unterwegs war. Abzüglich vorgeschriebener Toleranzwerte bedeutete dies eine vorwerfbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 25 km/h. Deshalb wurden der Ford und dessen 68-jähriger Fahrer aus Wülfrath sofort angehalten und kontrolliert. Bei der polizeilichen Kontrolle stellte sich heraus, dass der 68-jährige Wülfrather deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Der Mann äußerte sich auf Fragen der Beamten in lallender Sprache, hatte glasige Augen und stand nur schwankend auf den eigenen Beinen. Da den Beamten zudem starker Alkoholgeruch aus der Atemluft des Ford-Fahrers entgegenschlug, wurde an Ort und Stelle ein Atemalkoholtest durchgeführt, der ein Ergebnis von mehr als 1,0 Promille (0,54 mg/l) ergab. Daraufhin leitete die Polizei ein Strafverfahren gegen den Wülfrather wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ein. Zur Beweisführung wurde die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Den Führerschein des Beschuldigten stellten die Beamten sicher. Unter ausdrücklichem Hinweis auf strafrechtliche Konsequenzen wurde dem 68-Jährigen jedes weitere Führen führerscheinpflichtiger Kraftfahrzeuge untersagt, bevor er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seinen Heimweg zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln antreten durfte. Den festgestellten Geschwindigkeitsverstoß listet die polizeiliche Strafanzeige natürlich ebenfalls auf, da sie aber in der Strafverfolgung der Trunkenheitsfahrt eventuell auch noch als zusätzliche Ausfallerscheinung gewertet werden kann.
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