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(ots) Am Dienstagnachmittag (22. Oktober 2019) haben in Langenfeld drei junge Männer (18, 19 und 19 Jahre alt) einen Polizeieinsatz in einem Waldstück nahe des Golfplatzes am Katzberg ausgelöst, weil sie in Tarnkleidung und mit Softair-Gewehren im Wald posiert hatten. Das war geschehen: Gegen 16:30 Uhr meldete sich ein Jogger bei der Polizei. Der Mann berichtete, er habe auf seiner Laufrunde, entlang eines Feldweges in der Nähe des Golfplatzes am Katzberg, drei junge und mit Sturmgewehren bewaffnete Männer in militärischen Tarnanzügen durch einen Wald laufen sehen. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei führte schnell zum Erfolg: In unmittelbarer Nähe zum Golfplatz konnten die eingesetzten Polizeibeamten das beschriebene Trio auf der Straße "Am Katzberg" antreffen und feststellen, dass es sich bei den mitgeführten Gewehren um Soft-Air-Pistolen beziehungsweise um täuschend echt aussehende Anscheinswaffen handelte. Außerdem führte einer der Drei eine aus Holz gebaute Attrappe einer Handgranate mit sich. Bei der weiteren Durchsuchung der drei jungen Männer stellten die Beamten zudem ein verbotenes Butterfly-Messer sicher. Bei ihrer ersten Befragung vor Ort gaben die drei Männer aus Burscheid, Leverkusen und Langenfeld an, im Wald lediglich für private Zwecke Fotos mit ihren Waffen gemacht zu haben. Sie wurden zur weiteren Sachverhaltsklärung vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache nach Langenfeld gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften sie diese schnell wieder verlassen. Ihre täuschend echt aussehenden Soft-Air-Pistolen und "Anscheinswaffen" blieben jedoch sichergestellt. Strafverfahren wegen Straftaten gegen das Waffengesetz und Störung des öffentlichen Friedens wurden eingeleitet. Die Ermittlungen dazu dauern an. An dieser Stelle weist die Polizei noch einmal eindringlich darauf hin, dass das offen sichtbare Tragen von täuschend echt aussehenden "Anscheinswaffen" im öffentlichen Raum nicht nur zur Verunsicherung der Bevölkerung führen kann, sondern mindestens auch eine Ordnungswidrigkeit, unter Umständen sogar eine Straftat darstellt. Diese werden von der Polizei konsequent verfolgt und geahndet.
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(ots) Einer aufmerksamen Zeugin ist es zu verdanken, dass die Polizei am Dienstagmittag (22. Oktober 2019) die Trunkenheitsfahrt eines 55-jährigen Wülfrathers beenden konnte. Gegen 13:15 Uhr hatte die Zeugin beobachtet, wie der Mann torkelnd über den Gehweg der Mettmanner Straße in der Innenstadt gegangen war und dabei sein Auto suchte. Mehrfach habe er die Fernbedienung an seinem Schlüssel betätigt, bis er durch das akustische Signal zur Entriegelung sein Fahrzeug schließlich finden konnte. Als der augenscheinlich erheblich alkoholisierte Mann in seinen Wagen einstieg und in Richtung Flandersbacher Straße davonfuhr, informierte die aufmerksame Zeugin folgerichtig die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Fahrzeug verlief zunächst ergebnislos. Kurze Zeit später fuhr der 55-Jährige der Polizei jedoch dann sprichwörtlich in die Arme, als diese gerade an der Halteranschrift des von der Zeugin beschriebenen Autos ermittelte. Ein noch vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von annähernd zwei Promille (0,98 mg/l). Das blieb natürlich nicht ohne Konsequenzen: Der Wülfrather musste mit zur Wache, wo zur weiteren Beweisführung die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt wurde. Außerdem wurde sein Führerschein sichergestellt und es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Jegliches Führen eines führerscheinpflichtigen Fahrzeuges wurde dem 55-jährigen Wülfrather bis auf weiteres untersagt. Die Polizei bedankt sich abschließend nochmals ausdrücklich bei der aufmerksamen Zeugin, da durch ihr vorbildliches Verhalten eine mögliche weitere Trunkenheitsfahrt und somit damit verbundene Gefahren für übrige Verkehrsteilnehmer verhindert werden konnten.
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