Sag uns, was los ist:

(ots) /- Auch weiterhin führt die Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde Mettmann ihre Veranstaltungsreihe zum Thema "Crash Kurs NRW - Realität erfahren. Echt hart." an den weiterführenden Schulen im Kreisgebiet fort. Die nächste Präventionsveranstaltung im aktuellen Schuljahr findet am Donnerstag, dem 15. November 2018, ab 10.15 Uhr, in der Stadt Hilden statt. Auch diese Crash-Kurs-Veranstaltung im landesweiten Projekt richtet sich dann wieder einmal speziell an Schülerinnen und Schüler der Altersgruppe 17plus. Veranstaltungsort wird am 15. November die Aula des Helmholtz-Gymnasiums, am Holterhöfchen 30 in 40724 Hilden sein. Eingeladen zu dieser Veranstaltung sind rund 350 Schülerinnen und Schüler vom Berufskolleg Hilden, die dort gemeinsam das Bühnenprogramm zum Thema Verkehrssicherheit erfahren und erleben können. Mit Fotos und Berichten unmittelbar Betroffener zeigt das Crash-Kurs-Team auch an diesem Tag wieder höchst anschaulich, welche nachhaltigen Folgen und Schicksale durch schwerste, beziehungsweise tödliche Verkehrsunfälle verursacht werden. So berichten Polizeibeamte, ein Notarzt, ein Rettungssanitäter und ein Notfallseelsorger über ihre persönlichen Eindrücke im Zusammenhang mit schweren Verkehrsunfällen, die in den letzten Jahren auch tatsächlich in dieser Region passiert sind. Im Vordergrund stehen hierbei natürlich Unfälle mit sogenannten Hauptunfallursachen, wie Alkohol/Drogen, Geschwindigkeit und Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes. Die Moderation der Veranstaltung erfolgt durch Polizeihauptkommissarin Ilka Steffens, Verkehrssicherheitsberaterin der Kreispolizeibehörde Mettmann, welche die Inhalte der Veranstaltung mit aktuellen Unfallzahlen und Appellen abrundet und zu einem beeindruckenden Ganzen zusammenfügt. "Ich hoffe, dass ich nie vor der Tür Deiner Eltern stehen muss!" - so formulierten gerade die beteiligten Notfallseelsorger immer wieder aufs Neue ihre persönlichen Wünsche an die Teilnehmer der vergangenen, etwa 60-minütigen Bühnenveranstaltungen. Hinweise an die Medien: 1.) Zur Hildener Veranstaltung am 15.11.2018 sind selbstverständlich auch wieder Vertreter der Medien zur Teilnahme herzlich eingeladen, um anschließend darüber in Wort und Bild berichten zu können. 2.) Polizeiliches Bild- und Informationsmaterial zur Veranstaltung befindet sich im digitalen Download zu dieser Meldung bereit und steht zur Veröffentlichung frei. 3.) Weitere Informationen zum Thema "Crash Kurs NRW" finden Sie auf den Landesseiten der Polizei NRW, aber natürlich auch auf der Homepage der Kreispolizeibehörde Mettmann ( http://www.polizei.nrw.de/mettmann/ ) gleich auf der Startseite. 4.) Spezielle Ansprechpartner zum Thema Crash-Kurs-NRW in der Kreispolizeibehörde Mettmann finden sie hier: Direktion Verkehr/Verkehrsdienst Verkehrsunfallprävention/Opferschutz Polizeihauptkommissar Karsten Ingenhoven Telefon 02104 982-5110 / Fax 02104 982-5018 5.) Zusätzliche Hintergrundinformationen zum Thema: --- Was ist "Crash Kurs NRW" --- Das Präventionsprogramm kommt aus Großbritannien und wird dort inzwischen seit vielen Jahren erfolgreich im Bezirk Staffordshire durchgeführt. Die Akteure des Programms (Mitarbeiter der Feuerwehr, Polizei und vom Opferschutz) verdeutlichen in einer ca. 70-minütigen Vorstellung, mit Hilfe von Filmen und Vorträgen, die Ursachen und Folgen von Verkehrsunfällen. --- Ziele des Crash Kurs NRW --- Die Aufklärungsarbeit, die mit Hilfe des Projekts erzielt werden soll, richtet sich an die emotionale Erlebniswelt junger Verkehrsteilnehmer. Durch Erzählungen und Dokumentationen von schweren Verkehrsunfällen mit Toten und Schwerverletzten soll bei der Zielgruppe Betroffenheit hervorgerufen und zum Nachdenken angeregt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen selbst erkennen, dass sie durch eigenes Handeln, als Fahrer und Beifahrer, entscheidenden Einfluss haben. Die Erfahrungen aus Großbritannien zeigen einen deutlich zu verbuchenden Erfolg. Die Unfallzahlen mit beteiligten Jugendlichen und jungen Fahrern sind dort nachweisbar gesunken! Unser Wunsch ist es, das wir gemeinsam auch im Kreis Mettmann zu einem Rückgang der Verkehrsunfälle mit jungen Fahrern beitragen. "Crash Kurs NRW" zeigt mit emotionalen Berichten und eindringlichen Bildern, dass Verkehrsunfälle unerträgliches Leid verursachen. Es wird den Zuhörerinnen und Zuhörern eindrucksvoll vermittelt, welche Schicksale mit einem Verkehrsunfall verbunden sind. Mitarbeiter aus den Bereichen Polizei, Rettungsdienst, Notarzt und Seelsorge berichten den Schülern und Schülerinnen von ihren Erlebnissen. Sie schildern unter anderem, wie es ihnen bei der Arbeit im Zusammenhang mit einem schweren Unfall ergangen ist, welche Gefühle eine Rolle spielen und welche großen Belastungen auch für Einsatzkräfte entstehen. Darüber hinaus erzählt ein Unfallbeteiligter, welchen Verlauf sein Leben nach einem schweren Unfall nahm und welche Auswirkungen dieser Unfall bis heute hat. Bei "Crash Kurs NRW" wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ohne erhobenen Zeigefinger eindringlich klar gemacht, wie lebensgefährlich riskantes Verhalten im Straßenverkehr ist und dass es auf eigenes Handeln als Fahrer und Mitfahrer entscheidend ankommt.
mehr 
(ots) /- Wie die Feuerwehr in Erkrath mit eigener Pressemitteilung / ots (als PDF in Anlage) vom 01.11.2018 bereits mitteilte, kam es am Mittwochabend des 31.10.2018, ab 20.30 Uhr, zu Einsätzen der Feuerwehr in zwei benachbarten Hochhäusern an der Straße Am Stadtweiher im Erkrather Ortsteil Hochdahl. Zunächst gab es die Meldung eines Kellerbrandes in einem Hochhaus. Die Löschzüge Millrath und Trills sowie die hauptamtliche Wache und der Rettungsdienst wurden alarmiert. Eine erste Lageerkundung ergab eine Rauchentwicklung und Brandgeruch im Kellerbereich. Aufgrund der unübersichtlichen Lage sowie des verwinkelten und weitläufigen Kellerbereichs wurde die Alarmstufe erhöht und der Löschzug Alt-Erkrath nachalarmiert. Durch die im Keller eingesetzten Atemschutztrupps mussten die verschlossenen Kellerräume teilweise gewaltsam geöffnet werden. Letztendlich wurden Reste einer kokelnden Zeitung sowie Löschpulver eines abgeblasenen Pulverlöschers vorgefunden. Noch während dieser Löscharbeiten meldete der anwesende Hausmeister, dass es im Keller eines benachbarten Hochhaus "Am Stadtweiher" ebenfalls zu einer Rauchentwicklung gekommen wäre. Auch hier wurde bei der Erkundung durch die Einsatzkräfte Löschpulver eines vorsätzlich abgeblasenen Pulverlöschers vorgefunden. Ein Brandereignis lag nicht vor. Insgesamt entstand in den Kellern beider Hochhäuser Sachschaden von mehreren hundert Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Eine konkrete Gefahr für Leib und Leben der Hausbewohner bestand zu keiner Zeit. Die Erkrather Polizei führte an beiden Tatorten Maßnahmen zur Spurensicherung durch und leitete Strafverfahren wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung sowie Diebstahl und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln (Feuerlöscher) ein. Die Ermittlungen dazu dauern an. Sachdienliche Hinweise zu tatverdächtigen Personen oder verdächtigen Beobachtungen, die in Zusammenhängen zu den Ereignissen stehen könnten, nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, jederzeit entgegen.
mehr