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(ots) Anlässlich der besonderen Witterungsverhältnisse (Starkregen und Sturm) am vergangenen Wochenende, mussten leider kreisweit gleich mehrere geplante Karnevalsaktivitäten unter freiem Himmel vorsorglich abgesagt werden. Hierdurch war die Polizei im Kreis Mettmann bei der Begleitung solcher öffentlicher Veranstaltungen deutlich weniger gefordert, als in den Vorjahren. Dies bedeutete aber im Umkehrschluss leider nicht auch gleichzeitig insgesamt weniger Arbeit. Denn bei den nun überwiegend in geschlossenen Räumen stattfindenden Feiern, auf anschließenden Heimwegen oder bei der Rückkehr alkoholisierter Karnevalisten in die eigenen vier Wände, kam es leider immer wieder zu Streitigkeiten, körperlichen Auseinandersetzungen, Beleidigungen, Bedrohungen und häuslicher Gewalt, welche den Einsatz der Polizei erforderlich machten. So registrierte die Polizei im Kreis Mettmann am vergangenen Karnevalswochenende insgesamt über 40 angezeigte Körperverletzungsdelikte. Hinzu kamen gleich mehrere Widerstandshandlungen. Im Straßenverkehr musste die Ratinger Polizei am Freitagnachmittag des 21.02.2020, gegen 16.00 Uhr, einen 48-jährigen VW-Golf-Fahrer aus dem Verkehr ziehen, der auf der Straße Am Westbahnhof angetroffen wurde und bei dem der dringende Verdacht besteht, dass er unter dem Einfluss illegaler Drogen stand. Die ärztliche Entnahme einer Blutprobe wurde veranlasst, die Weiterfahrt ausdrücklich untersagt, eine Ordnungswidrigkeitsanzeige erstattet. Auf der Breslauer Straße in Mettmann kam es am nächtlichen Sonntagmorgen des 23.02.2020, gegen 03.30 Uhr, zur Trunkenheitsfahrt eines 35-jährigen BMW-Fahrers. Der durchgeführte Alkoholtest zeigte einen Wert von mehr als 1,7 Promille (0,86 mg/l). Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, die ärztliche Entnahme einer Blutprobe durchgeführt, der Führerschein sichergestellt (siehe dazu auch unsere Pressemitteilung / ots 2202147 vom heutigen Tag). Am frühen Sonntagmorgen des 23.02.2020, gegen 06.00 Uhr, kam es dann auf der Gerresheimer Straße in Hilden leider sogar zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss, der zum Glück nur Sachschaden forderte. Ein 25-jähriger Peugeot-Fahrer geriet mit seinem PKW auf eine Verkehrsinsel. Ein noch an der Unfallörtlichkeit durchgeführter Atemalkoholtest verlief mit knapp 0,6 Promille (0,29 mg/l) positiv. Es wurden zur Beweisführung zwei Blutproben veranlasst. Gegen den Hildener legte die Hildener Polizei eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch das Fahren unter Alkoholeinfluss vor. Der Führerschein des Beschuldigten wurde sichergestellt. An der Verkehrsinsel entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro (siehe dazu auch unsere Pressemitteilung / ots 2202144 vom heutigen Tag). Aus aktuellem Anlass weist die Polizei im Kreis Mettmann noch einmal daraufhin, dass sie auch in der verbleibenden Karnevalszeit verstärkt Verkehrskontrollen durchführen wird, um Alkohol- und Drogenfahrten zu erkennen und möglichst rechtzeitig zu beenden, bevor sie schlimmere Folgen zeigen. Es gilt die angekündigte "Null-Toleranz-Politik" gegen Alkohol- oder Drogenfahrten: Wir werden an den "jecken Tagen" verstärkt Verkehrskontrollen durchführen und alkoholisierte und berauschte Auto-, Motorrad- oder Radfahrer konsequent aus dem Verkehr ziehen. Für alle Jecken sollte daher das Motto gelten: "Wer fährt, trinkt keinen Alkohol! Wer Alkhol trinkt, fährt nicht - und gleiches gilt auch für sonstige Drogen!" Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an: Kreispolizeibehörde Mettmann - Polizeipressestelle - Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann Telefon: 02104 / 982-1010 Telefax: 02104 / 982-1028 E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de Homepage: https://mettmann.polizei.nrw/ Facebook: http://www.facebook.com/Polizei.NRW.ME Twitter: https://twitter.com/polizeinrwme Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4528089 OTS: Polizei Mettmann Original-Content von: Polizei Mettmann, übermittelt durch news aktuell
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(ots) Am Sonntagabend (23. Februar 2020) musste die Polizei in Langenfeld nach dem Lichterzug in Reusrath einen 23-Jährigen in Gewahrsam nehmen: Der junge Mann aus Leverkusen hatte im Festzelt zwei feiernde Karnevalisten angegriffen, erhielt anschließend Hausverbot und war dann einem Platzverweis nicht gefolgt. Zudem bespuckte er Polizeibeamte. Das war passiert: Gegen 22:45 Uhr hatte der 23-Jährige aus bislang unbekannten Gründen einen 17- sowie einen 22-Jährigen im Festzelt am Reusrather Schützenplatz von einer Bierbank geschubst, mit Gläsern nach ihnen geworfen und schließlich mit der Faust in ihre Gesichter geschlagen. Anschließend war der junge Mann nach draußen zu einem Bauzaun gelaufen, um einen großen Stein aufzuheben. Noch bevor er damit im Festzelt wieder etwas anstellen konnte, wurde er vom im Festzelt tätigen Sicherheitsdienst überwältigt und in Begleitung der ebenfalls anwesenden Polizeibeamten nach draußen begleitet. Die beiden Geschädigten erlitten jeweils starkes Nasenbluten und klagten über Schmerzen im Gesicht, sie lehnten eine Behandlung im herbeigerufenen Rettungswagen jedoch ab und gaben an, ihre Verletzungen am nächsten Tag im Krankenhaus behandeln zu lassen. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sprachen dem Mann ein Hausverbot für die "After-Zuch-Party" im Festzelt aus, von den Polizeibeamten gab es obendrein nach der Feststellung der Personalien noch einen Platzverweis für den Reusrather Schützenplatz. Als der junge Mann diesem nicht nachkam, nahmen ihn die Polizisten vorübergehend in Gewahrsam und brachten ihn mit dem Streifenwagen zur Wache nach Mettmann. Auf der Fahrt zur Wache rastete der 23-Jährige erneut völlig aus: Er beleidigte die Polizisten aufs Übelste in sexueller Art und Weise. Zudem bedrohte er die Beamten. Zu guter Letzt spuckte er einer Polizeibeamtin mitten ins Gesicht, einem anderen Polizeibeamten spuckte der 23-Jährige in den Nacken. Auch auf der Wache konnten die Beamten schließlich einen Atemalkoholtest bei dem jungen Mann durchführen. Dieser ergab einen Wert von rund 1,5 Promille (0,,74 mg/l). Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Leverkusener auch Drogen konsumiert hatte, wurde zur Beweissicherung auch die Entnahme eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Der aggressive Leverkusener musste die Nacht zur Gefahrenabwehr auf der Wache verbringen. Nach seiner Ausnüchterung durfte er diese am Montagmorgen (24. Februar 2020) wieder verlassen. Gegen ihn wurden nun gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung auf sexueller Grundlage. Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an: Kreispolizeibehörde Mettmann - Polizeipressestelle - Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann Telefon: 02104 / 982-1010 Telefax: 02104 / 982-1028 E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de Homepage: https://mettmann.polizei.nrw/ Facebook: http://www.facebook.com/Polizei.NRW.ME Twitter: https://twitter.com/polizeinrwme Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4528076 OTS: Polizei Mettmann Original-Content von: Polizei Mettmann, übermittelt durch news aktuell
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