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(ots) /- Am frühen Sonntagmorgen des 04.08.2019, gegen 04.40 Uhr, beobachtete eine Streifenwagenbesatzung der Mettmanner Polizei einen PKW Skoda, der den Löffelbeckweg im Mettmanner Ortsteil Metzkausen befuhr und von diesem, weiter über den Löffelbeckweg, mit sehr zügiger Fahrweise in die Außenbürgschaften von Metzkausen fuhr. Der PKW konnte dort erst nach längerer Nachfahrt kontrolliert werden. Dabei stellte sich heraus, dass dessen 20-jähriger Fahrer erkennbar unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,6 Promille (0,82 mg/l). Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Da bei der Überprüfung des Mettmanners zudem der Verdacht entstand, dass der junge Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte, wurde zur Beweisführung die ärztliche Entnahme gleich mehrerer Blutproben angeordnet und durchgeführt. Den Führerschein des 20-Jährigen beschlagnahmten die Beamten. Jedes weitere Führen führerscheinpflichtiger Kraftfahrzeuge wurde dem jungen Mann bis auf weiteres ausdrücklich untersagt. Unabhängig von dem in diesem Fall festgestellten hohen Promillewert und dessen besonderer Strafbarkeit, weist die Polizei in diesem Zusammenhang noch einmal alle jungen Fahrzeugführer ausdrücklich auf die 0,0-Promille-Grenze hin, welche für Fahranfänger in der Probezeit und für jeden jungen Fahrer unter 21 Jahren gilt. Wer als solch ein junger Fahrer bei Verstößen (auch ohne Unfall) erwischt wird, muss in jedem Fall mit einem Bußgeld in Höhe von 200,- bis 1.500,- Euro rechnen. Hinzu kommen mindestens zwei Punkte im Verkehrszentralregister. Bei Fahranfängern, die sich noch in der Probezeit befinden, verlängert sich zudem die Probezeit um weitere zwei Jahre und es wird ein Aufbauseminar mit Kosten von bis zu 200 Euro angeordnet. Dann gilt auch die Null-Promille-Regel weitere zwei Jahre. Außerdem gelten, wie im aktuellen Fall, natürlich auch die weiteren allgemeinen Promillegrenzen, die ein Fahrverbot und Geldbußen ab 0,5 Promille sowie Geldstrafe und Entzug der Fahrerlaubnis bei relativer oder absoluter Fahruntüchtigkeit (ab 0,3 bzw. 1,1 Promille) vorsehen. Sollten die Blutproben im aktuellen Fall auch noch den Nachweis für einen weiteren Drogenkonsum ergeben, drohen dem jungen Fahrer noch weitere Sanktionen, die aber mit der Trunkenheitsfahrt zu einer Gesamtstrafe addiert werden. Allgemein gilt, dass bei einer nachgewiesenen Drogenfahrt jeden Betroffenen schon beim ersten Mal mindestens ein einmonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 500,- Euro erwarten. Im Wiederholungsfall und bei weiteren Fällen steigen die Bußgeldandrohungen auf 1.000,- und 1.500,- Euro, die Eintragungen im Flensburger Zentralregister erhöhen sich auf drei Punkte. In jedem Fall aber erhält immer die zuständige Straßenverkehrsbehörde unverzüglich Kenntnis von den Feststellungen und Untersuchungsergebnissen der Polizei, um dann in eigener Zuständigkeit über die grundsätzliche Eignung des Betroffenen zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr zu entscheiden. Es kann dann auch ein dauerhafter Führerscheinentzug drohen. Dies hängt davon ab, wie lange ein Konsum zurückliegt und in welcher Konzentration konsumiert wurde. Zur Beweisführung kann die Behörde ein ärztliches Gutachten und / oder eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (abgekürzt: MPU) anordnen. Sagt das ärztliche Gutachten aus, dass ein chronischer Drogenkonsum vorliegt, wird der Führerschein mit Sicherheit entzogen. Grund dafür ist, dass dem Konsumenten nicht zugetraut wird, seinen Konsum und die Teilnahme am Straßenverkehr sicher zu trennen.
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(ots) /- Am 2Freitagnachmittag des 24.05.2019, um 13.35 Uhr, führten Spezialisten vom Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann allgemeine Verkehrskontrollen durch bei denen sie einen 22-jährigen Wülfrather anhielten, der mit seinem Mazda 3 auf der Elberfelder Straße in Mettmann in Fahrtrichtung Wuppertal unterwegs war. Bei der Kontrolle wurde schnell offenbar, dass das überprüfte Fahrzeug durch den Einbau eines Gewindefahrwerks, abweichend vom Serienfahrwerk, deutlich tiefer gelegt worden war. Außerdem waren Sonderleichtmetallräder verbaut worden. Schon vor Ort sichtbar wiesen Schleifspuren an den Kotflügelinnenkanten darauf hin, dass die nötige Freigängigkeit der Räder an der Vorderachse nicht gegeben sein konnte. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass an dem Mazda die serienmäßigen Scheinwerfer ungenehmigt gegen Xenonscheinwerfer ausgetauscht worden waren. Da für die einschreitenden Beamten der Verdacht bestand, die Betriebserlaubnis des Mazda könne aufgrund der nicht genehmigten bzw. nicht zulässigen Umbauten erloschen sein, wurde eine Vorführung des Fahrzeugs bei einer örtlichen Prüforganisation für den Kraftfahrzeugverkehr angeordnet, um die festgestellten Manipulationen durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen beweisfest dokumentieren zu lassen, bzw. das Fahrzeug auf weitere Mängel hin untersuchen zu lassen. Im Rahmen dieser Untersuchung durch einen Sachverständigen wurde festgestellt, dass die Räder der Vorderachse, beim Einlenken mit entsprechender Verschränkung, Kontakt zu den Kotflügelkanten hatten, so dass darüber hinaus ein Lenken nicht mehr möglich gewesen war. Dieser Umstand hätte im Straßenverkehr zu erheblichen Unfallfolgen führen können. Die Kotflügelinnenkanten und die Innenkotflügel wiesen bereits deutliche Lackschäden und Brüche im Kunststoff auf. Abschließend gab es daher für den prüfenden Sachverständigen nur ein Urteil: Das geprüfte Fahrzeug ist verkehrsunsicher und darf nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen. Die Außerbetriebssetzung des geführten Fahrzeugs wurde unverzüglich über die zuständige Straßenverkehrsbehörde in Mettmann veranlasst. Den 22-jährigen Fahrzeugführer und -halter erwarten jetzt ein hohes Bußgeld sowie ein Punkt in der Verkehrssünderdatei in Flensburg. Außerdem wird ein erheblicher finanzieller Aufwand auf ihn zukommen, der erforderlich sein wird, um das Fahrzeug wieder in einen zulassungsfähigen Zustand zu versetzen. Immerhin zeigte sich der Fahrzeugführer aber überaus einsichtig und erschrocken bezüglich der möglichen Folgen seines Handels, so dass die einschreitenden Beamten zuversichtlich sind, dass er zukünftig auf solch illegales Fahrzeugtuning verzichten wird.
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