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(ots) /- Am Mittwochmorgen des 07.08.2019 kontrollierten Beamte vom Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann, auf der Ratinger Straße in Heiligenhaus, einen zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht beladenen PKW-Transporter aus den Niederlanden. Der niederländische, 33-jährige Fahrer des Plateaufahrzeugs war mit einem Beifahrer auf dem Weg nach Heiligenhaus, um dort als Privatmann ein Auto zu kaufen und dieses auf dem weißen LKW der Marke Mercedes in die Niederlande zu transportieren. Doch aus diesem geplanten Vorhaben wurde dann nichts, denn bei der Kontrolle des Transporters zeigten sich schnell Anhaltspunkte für Mängel an der Bremsanlage und deutliche Durchrostungen am Fahrzeugrahmen des Mercedes. Darum wurde eine nahe gelegene technische Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr aufgesucht, um das Fahrzeug von einem Sachverständigen prüfen zu lassen. Der amtliche Prüfer stellte dann bei seiner Untersuchung zwanzig erhebliche Mängel an dem Fahrzeug fest. Unter anderem waren die Wirkflächen sämtlicher Bremsscheiben mangelhaft, die Wirkung der Feststellbremse nicht ausreichend und der Hilfsrahmen sowie alle Radhäuser durchgerostet. Weiterhin wurde eine deutliche Umweltbelastung durch Ölverlust an Getriebe und Motor festgestellt. Eine gravierende Durchrostung des Hauptrahmens mit unmittelbarer Verkehrsgefahr führte im abschließenden Ergebnis zu einer absoluten Verkehrsunsicherheit des Fahrzeugs. Nach Rücksprache mit der Zulassungsstelle des Kreises Mettmann wurde daraufhin eine sofortige Außerbetriebssetzung des Fahrzeugs veranlasst. Eine Wiederzulassung des stillgelegten Lastwagens kann erst durch den Nachweis der Reparaturen aller festgestellten Mängel durch eine Fachwerkstatt erfolgen. Den 33-jährigen Fahrer des Transporters, wie auch den niederländischen Fahrzeughalter (welcher für den Zustand und Betrieb des Fahrzeugs verantwortlich ist), erwarten nach polizeilicher Anzeige demnächst die Zahlung hoher Bußgelder.
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(ots) /- Am frühen Sonntagmorgen des 04.08.2019, gegen 04.40 Uhr, beobachtete eine Streifenwagenbesatzung der Mettmanner Polizei einen PKW Skoda, der den Löffelbeckweg im Mettmanner Ortsteil Metzkausen befuhr und von diesem, weiter über den Löffelbeckweg, mit sehr zügiger Fahrweise in die Außenbürgschaften von Metzkausen fuhr. Der PKW konnte dort erst nach längerer Nachfahrt kontrolliert werden. Dabei stellte sich heraus, dass dessen 20-jähriger Fahrer erkennbar unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,6 Promille (0,82 mg/l). Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Da bei der Überprüfung des Mettmanners zudem der Verdacht entstand, dass der junge Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte, wurde zur Beweisführung die ärztliche Entnahme gleich mehrerer Blutproben angeordnet und durchgeführt. Den Führerschein des 20-Jährigen beschlagnahmten die Beamten. Jedes weitere Führen führerscheinpflichtiger Kraftfahrzeuge wurde dem jungen Mann bis auf weiteres ausdrücklich untersagt. Unabhängig von dem in diesem Fall festgestellten hohen Promillewert und dessen besonderer Strafbarkeit, weist die Polizei in diesem Zusammenhang noch einmal alle jungen Fahrzeugführer ausdrücklich auf die 0,0-Promille-Grenze hin, welche für Fahranfänger in der Probezeit und für jeden jungen Fahrer unter 21 Jahren gilt. Wer als solch ein junger Fahrer bei Verstößen (auch ohne Unfall) erwischt wird, muss in jedem Fall mit einem Bußgeld in Höhe von 200,- bis 1.500,- Euro rechnen. Hinzu kommen mindestens zwei Punkte im Verkehrszentralregister. Bei Fahranfängern, die sich noch in der Probezeit befinden, verlängert sich zudem die Probezeit um weitere zwei Jahre und es wird ein Aufbauseminar mit Kosten von bis zu 200 Euro angeordnet. Dann gilt auch die Null-Promille-Regel weitere zwei Jahre. Außerdem gelten, wie im aktuellen Fall, natürlich auch die weiteren allgemeinen Promillegrenzen, die ein Fahrverbot und Geldbußen ab 0,5 Promille sowie Geldstrafe und Entzug der Fahrerlaubnis bei relativer oder absoluter Fahruntüchtigkeit (ab 0,3 bzw. 1,1 Promille) vorsehen. Sollten die Blutproben im aktuellen Fall auch noch den Nachweis für einen weiteren Drogenkonsum ergeben, drohen dem jungen Fahrer noch weitere Sanktionen, die aber mit der Trunkenheitsfahrt zu einer Gesamtstrafe addiert werden. Allgemein gilt, dass bei einer nachgewiesenen Drogenfahrt jeden Betroffenen schon beim ersten Mal mindestens ein einmonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 500,- Euro erwarten. Im Wiederholungsfall und bei weiteren Fällen steigen die Bußgeldandrohungen auf 1.000,- und 1.500,- Euro, die Eintragungen im Flensburger Zentralregister erhöhen sich auf drei Punkte. In jedem Fall aber erhält immer die zuständige Straßenverkehrsbehörde unverzüglich Kenntnis von den Feststellungen und Untersuchungsergebnissen der Polizei, um dann in eigener Zuständigkeit über die grundsätzliche Eignung des Betroffenen zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr zu entscheiden. Es kann dann auch ein dauerhafter Führerscheinentzug drohen. Dies hängt davon ab, wie lange ein Konsum zurückliegt und in welcher Konzentration konsumiert wurde. Zur Beweisführung kann die Behörde ein ärztliches Gutachten und / oder eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (abgekürzt: MPU) anordnen. Sagt das ärztliche Gutachten aus, dass ein chronischer Drogenkonsum vorliegt, wird der Führerschein mit Sicherheit entzogen. Grund dafür ist, dass dem Konsumenten nicht zugetraut wird, seinen Konsum und die Teilnahme am Straßenverkehr sicher zu trennen.
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