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Raub leider erst verspätet angezeigt ! - Erkrath - 1504131

(ots) -

Erst am vergangenen Wochenende wurde der örtlichen Polizei ein Raub angezeigt, der sich bereits am frühen Donnerstagnachmittag des 23.04.2015, gegen 13.00 Uhr, im Erkrather Ortsteil Hochdahl ereignet hat. Zu dieser Zeit befand sich eine 81-jährige Rentnerin auf dem Heimweg und war dabei als Fußgängerin auf dem Gehweg der Johannesberger Straße unterwegs, als sie in Höhe der Häuser 28 bis 30 von einer unbekannten jungen Frau bedrängt wurde. Diese hielt der Seniorin immer wieder mehrere Zettel direkt vor das Gesicht und bedrängte sie, in kaum verständlicher Sprache mit ausländischem Akzent, immer wieder darauf zu unterschreiben. Dabei kam die Unbekannte der Erkratherin wiederholt unangenehm nahe. Als die Seniorin versuchte die Annäherungen der jungen Frau abzuwehren, griff diese plötzlich zu. Die Angreiferin riss der alten Dame zwei Goldketten vom Hals und flüchtete mit dieser Beute zu Fuß in Richtung Feldheider Straße.

Das Opfer blieb bei diesem Raubüberfall körperlich unverletzt. Schwer geschockt und nach eigenen Angaben beschämt von dem Vorfall, zeigte die 81-Jährige die Tat leider erst Tage später bei der Polizei an. Hierdurch waren zeitnahe polizeiliche Fahndungsmaßnahmen nach der flüchtigen Räuberin nicht möglich, die vom Opfer inzwischen wie folgt beschrieben wird:

  • junge Ausländerin,
  • sprach unbekannte Sprache und nur bruchstückhaft Deutsch,
  • ca. 16 bis 18 Jahre jung, normale Statur,
  • südländisch wirkendes Aussehen,
  • lange, dunkle, hochgesteckte Haare.

Bisher liegen der Erkrather Polizei und dem ermittelnden Kriminalkommissariat noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft und Verbleib der flüchtigen Räuberin vor. Polizeiliche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen wurden veranlasst, ein Strafverfahren wegen Raubes eingeleitet. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, jederzeit entgegen.

Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei erneut kreisweit vor dreisten und fingerfertigen Dieben, von denen offenbar bevorzugt ältere oder auch behinderte Menschen als Opfer gewählt werden. Zur Verhinderung solcher Taten geben Kriminalisten folgende Tipps:

  • Lassen Sie gegenüber Fremden immer besondere Vorsicht walten und ihre Hilfsbereitschaft von dubiosen Bittstellern nicht ausnutzen !
  • Lehnen Sie in Zweifelsfällen vermeintliche Bitten lieber höflich, aber bestimmt ab und verweisen Sie auf andere Möglichkeiten (jüngere Personen, Geschäfte, Polizei).
  • Bewahren Sie immer ausreichend Abstand und verbeten Sie sich jede Art vertraulicher Annäherung unbekannter Personen.
  • Bitten Sie im Zweifels- und Verdachtsfall selber andere Mitbürger um Hilfe und Unterstützung beim Umgang mit aufdringlichen Fremden.
  • Bedenken Sie: Diebesfinger sind meist schnell und sehr geübt im Zugriff !
  • Melden Sie Straftaten und verdächtige Beobachtungen unverzüglich Ihrer örtlichen Polizei. Wählen Sie dazu ruhig den Polizeinotruf 110 !
Ort
Veröffentlicht
27. April 2015, 05:55
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