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Erfolgreiche Brandermittlungen entkräften Serieverdacht ! - Ratingen - 1303066

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(ots) - Mit unseren Pressemitteilungen / ots 1302008 und 009 vom 03. Februar 2013 berichteten wir, parallel zu ausführlichen Mitteilungen der Feuerwehr Ratingen vom gleichen Tag, zum Feuer in einem Hochhaus an der Berliner Straße in Ratingen-West, bei dem im Keller des von 44 Mietern bewohnten Mehrfamilienhauses, am nächtlichen Sonntagmorgen des 03.02.2013 gegen 01.00 Uhr, Sperrmüll und Pappen mit starker Rauchentwicklung brannten. Die Feuerwehr Ratingen, welche den Brand sehr schnell löschen konnte, musste dennoch zuvor alle Mieter des Hauses evakuieren - 20 von ihnen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ärztlich versorgt.

Erste polizeiliche Untersuchungen zur Brandursache führten schnell zum Verdacht einer schweren Brandstiftung. Örtliche, zeitliche und sachliche Parallelen zu zwei Kellerbränden in einem Hochhaus an der Erfurter Straße in West, die sich nur wenige Tage zuvor am 26. und 28. Januar 2013 ereignet hatten, ließen zudem die Möglichkeit von Serientaten eines oder mehrerer Brandleger befürchten.

Eine sechsköpfige Ermittlungskommission ("EK Keller"), unter Leitung des Brandexperten Kriminalhauptkommissar Frank Pick vom Kommissariat 11 in Mettmann, übernahm die weiteren Brandortuntersuchungen und Ermittlungen. Deren Arbeit hat aktuell zu einem konkreten Ergebnis geführt. So steht für Polizei und Staatsanwaltschaft inzwischen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fest, dass das Feuer im Keller des Hochhauses an der Berliner Straße durch den fahrlässigen Umgang mit heißer Asche bzw. glimmenden Zigarettenresten entstand. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen, intensiver Spurensuche sowie zahlreicher Vernehmungen, hat eine Mieterin des Hochhauses unter vorliegender Beweislast eingeräumt, kurz vor der Brandentstehung am 03.02.2013 Hausmüll in dem entsprechenden Kellerbereich entsorgt zu haben, in dem sich zahlreiche Zigarettenstummel und deren zum Teil noch frischen Aschereste befanden. Aus diesem Grund erheben jetzt Polizei und Staatsanwaltschaft den konkreten Tatvorwurf einer fahrlässigen Brandstiftung gegen diese Hausbewohnerin. Ein Tatzusammenhang mit den beiden Bränden in einem Hochhauskeller an der Erfurter Straße kann von den zuständigen Kriminalisten nun aktuell ausgeschlossen werden.

Ort
Veröffentlicht
12. März 2013, 14:31
Autor
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