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Optionskommune Hochsauerlandkreis gibt Erfahrungen weiter Hochsauerlandkreis. Der Hochsauerlandkreis setzt als eine von bundesweit 67 Optionskommunen seit 2005 das Sozialgesetzbuch II („Hartz IV“) gemeinsam mit seinen zwölf Städten und Gemeinden um. Das Regelmodell ist die sogenannte Arbeitsgemeinschaft (auch Arge genannt), die in gemeinsamer Trägerschaft von Kommunen und Agentur für Arbeit steht. Auf Bundesebene läuft zurzeit das Gesetzgebungsverfahren, um die Zahl der Optionskommunen um 43 auf dann insgesamt 110 zu erhöhen. Viele Kreise und kreisfreie Städte überlegen momentan, sich um diese Plätze zu bewerben. Bei der Frage nach den Vor- und Nachteilen des Optionsmodells ist der Rat des Hochsauerlandkreises aktuell sehr gefragt. Im Nachbarkreis Siegen-Wittgenstein wurde bereits zweimal zu diesem Thema referiert. Jetzt hat sich Landrat Achim Schwickert aus dem Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz mit einer Delegation von Bürgermeistern und Verwaltungsmitarbeitern bei den HSK-Experten informiert. Landrat Dr. Schneider stellte dabei die strategische Ausrichtung des Hochsauerlandkreises und die bisherigen Arbeitsergebnisse vor. Der Hochsauerlandkreis betreut seit 2005 gemeinsam mit den Städten und Gemeinden die langzeitarbeitslosen Menschen in der Region sehr erfolgreich. Rund 21.100 Frauen und Männer konnten dank der Unterstützung der kommunalen Arbeitsvermittler wieder in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Fachdienstleiterin Ingrid Stein erläuterte das HSK-Modell dann im Detail. Nach der umfassenden Präsentation und Diskussion im Kreishaus Meschede besuchte die Delegation aus dem Westerwaldkreis noch die Stadt Sundern, um sich von Bürgermeister Detlef Lins und Fachbereichsleiter Martin Hustadt die Arbeit vor Ort zeigen zu lassen.
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