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Im dritten Heimspiel der Saison konnte der VfB Lübeck den zweiten Saisonsieg einfahren. Der 2:0-Erfolg über Lupo Martini Wolfsburg kam mit Treffern von Daniel Franziskus und Ahmet Arslan kurz vor und kurz nach dem Seitenwechsel zustande und war insgesamt völlig verdient. Ausgangslage Beide Mannschaften hatten aus dem Saisonstart jeweils fünf Punkte eingesammelt. Während Lupo dafür allerdings vier Partien (bei nur einer Niederlage in Flensburg) benötigte, hatte der VfB erst drei Regionalligaspiele bestritten. In das heutige Spiel ging der VfB durch das schwere Pokalspiel gegen Strand am vergangenen Dienstag bereits mit der zweiten englischen Woche der noch jungen Saison hinein, die Gäste aus Wolfsburg waren zuletzt am vergangenen Samstag beim 1:1 in Jeddeloh am Ball. Aufstellung In vermeintlicher Bestbesetzung trat der VfB an. Kresimir Matovina war nach überstandener Knöchelverletzung wieder auf seine angestammte Linksverteidigerposition zurückgekehrt. Auch Daniel Franzikus und Benjamin Gommert hatten ihre Blessuren, die einen Einsatz im Pokal unter der Woche gegen Strand 08 noch unmöglich gemacht hatten, auskuriert und waren von Beginn an dabei. Dennis Hoins übernahm zudem die Position von Nico Löffler. Lupos Trainer Giampiero Buonocore brachte nach dem 1:1 in Jeddeloh mit Tyson Richter und David Chamorro zwei frische Kräfte von Beginn an. Highlights Das Spiel war insgesamt recht arm an Torraumszenen. Dennoch stellte der VfB über die gesamte Partie gegen einen insgesamt destruktiven Gegner die dominierende Elf, die immer wieder dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken versuchte und mitunter gut anzusehende spielerische Lösungen gegen das Abwehrbollwerk suchte. Ein Distanzschuss von Deichmann nach einer Arslan-Ecke (28.) und ein verlängerter Kopfball, den Franziskus knapp verpasste, waren zu Anfang die nennenswertesten Aktionen vor des Gegners Tor. Franziskus hätte freistehend aus 15 Metern sicher mehr herausholen können, als einen Schlenzer in Sauss‘ Arme (37.). Kurz vor und kurz nach der Pause konnten die 1580 Fans auf der Lohmühle dann aber doch jubeln und wurden Zeuge der beiden spielentscheidenden Szenen – sofern sie nicht vorzeitig zum Bratwurststand entschwanden oder verspätet vom Toilettengang zurückkam. Im Mittelpunkt hierbei: Ahmet Arslan. Zunächst köpfte er einen schon verloren geglaubten Ball von der Grundlinie zurück ins Spielfeld, so dass Franziskus gegen die bereits gedanklich abwesende Gästeabwehr leichtes Spiel hatte und zur Führung einnetzte (44.). Dann war es der ehemalige Osnabrücker selbst, der auf Zuspiel von Dennis Hoins nach einem Wolfsburger Patzer ins lange Ecke zum 2:0 traf (46.). Der Sieg hätte höher ausfallen können, hätten die Grün-Weißen in der Folgezeit einige Kontergelegenheiten zielstrebiger ausgespielt, so aber blieb es beim moderaten 2:0-Erfolg. Für Gefahr in der Defensive sorgte allenfalls unsere Hintermannschaft selbst mit einigen kleinen Unkonzentriertheiten, konnte diese allerdings selbst wieder ausbügeln, so dass Benjamin Gommert insgesamt einen sehr ruhigen Nachmittag verlebte.  Erwähnenswertes Bei Lupo standen nach dem letzten Gastauftritt auf der Lohmühle in der Rückrunde 2016/2017 immer noch sechs Spieler von damals in der Startelf. Beim VfB kein einziger mehr. Lediglich Marvin Thiel kam im April 2017 von Beginn an zum Einsatz, wurde heute allerdings nur eingewechselt. Weiter gehts… …erst am Sonntag in einer Woche bei Eintracht Norderstedt. Nach der zweiten englischen Woche in dieser noch jungen Saison tut eine längere Woche ohne Pflichtspiel sicher gut. (26.8./14:00 Uhr). Das Spiel im Stenogramm VfB Lübeck: Gommert – Riedel (77. Thiel), Halke, Grupe, Weißmann, Matovina – Deichmann, Mende (60. Nogovic), Hoins – Franziskus, Arslan (70. Sezer). U.L.M. Wolfsburg: Sauss – Ademeit, Eilbrecht, Chamorro (55. Hallmann), Bremer, Zverotic (63\. Rizzo), Richter, Böhm (74\. Konieczny), Capli, Kohn, Tenno. Schiedsrichter: Florian Pötter Tore: 1:0 Franziskus (44.), 2:0 Arslan (46.) Gelbe Karten: Franziskus, Halke – Kohn Zuschauer: 1.580 (Quelle: VfB Lübeck) www.unserort.de/Luebeck
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Es war ein Marathonlauf. Nachdem der VfB Lübeck bereits in 2016 den Bauantrag zum Umbau der Pappelkurve eingereicht hatte, waren wir von der kurzfristigen Erteilung einer Baugenehmigung ausgegangen. Wie bekannt, war es letztlich erforderlich, sogar ein Widerspruchsverfahren einzuleiten, bis schließlich die rechtlichen Voraussetzungen für einen Baubeginn vorlagen. Leider hatten es die eingetretenen Verzögerungen erforderlich gemacht, erneut Angebote der Firmen einzuholen und erneute Gespräche zu führen. Nun aber ist es soweit. Nach der noch ausstehenden Abstimmung allerletzter Details wird unser langjähriger Sponsor, die Firma Clement Tief- und Straßenbau GmbH, im September mit den Erdarbeiten beginnen. Die Bauarbeiten werden bis zur Fertigstellung der neuen Traversen mehrere Monate in Anspruch nehmen, in denen wir in regelmäßigen Abständen in Wort und Bild über den Fortschritt der Bauarbeiten berichten werden. VfB Vorstandssprecher Thomas Schikorra erklärt: „Wir sind sehr froh, dass wir in enger Abstimmung mit den Fanvertretern und unseren Sponsoren nun als Gemeinschaftsanstrengung den seit langem erforderlichen Umbau der Pappelkurve beginnen können. Damit erhalten unsere Fans nicht nur die seit langem ersehnte feste Heimat, sondern wir erfüllen gleichzeitig weitere infrastrukturelle Voraussetzungen für die 3. Liga. Unser Dank geht auch bereits an die Firma Clement Tief-und Straßenbau GmbH, für die dieses Projekt wie für uns alle mit viel Herzblut verbunden ist.“ Ein Sprecher der Ultras äußert sich wie folgt: „Mit dem Bau der neuen Pappelkurve geht für uns ein Traum in Erfüllung. Eine Stehplatztribüne, die alle VfB-Fans vereint, um den Verein gemeinsam nach vorne zu peitschen. Leider war die Pappelkurve aufgrund der bekannten Probleme dafür in den letzten Jahren nicht geeignet. Wir sind sehr stolz darauf, dass alle Beteiligten in dieser Sache an einem Strang für das gemeinsame Ziel gezogen haben. Darauf werden wir aufbauen und hoffen, noch in dieser Spielzeit die Überdachung zu realisieren.“ Für die Sanierung der Stehtraversen werden Gesamtkosten im Bereich von 200.000,00 Euro entstehen. Thomas Schikorra hierzu: „Wir werden diese Baumaßnahme ohne öffentliche Gelder aus selbst eingeworbenen Mitteln finanzieren. Das ist der Preis dafür, dass wir als einziger Verein im schleswig-holsteinischen Leistungsfußball ein vereinseigenes Stadion haben. Wir nehmen diese Situation aber an und freuen uns sehr, dass wir unsere Sponsoren für dieses Projekt begeistern konnten.“ Der VfB Lübeck wird sich kurzfristig mit den Inhabern von Dauerkarten für die Pappelkurve in Verbindung setzen und über die Nutzung der Pappelkurve während der Bauphase auch öffentlich informieren. (Quelle: VfB Lübeck) www.unserort.de/Luebeck
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