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Landrat ruft zur Europawahl auf Hochsauerlandkreis. Landrat Dr. Karl Schneider ruft alle Wahlberichtigten im Hochsauerlandkreis dazu auf, an der Europawahl teilzunehmen: "Am Sonntag, 26. Mai, wählen wir auch in Deutschland unsere Vertreter für die Europäische Union. Nutzen Sie Ihre Stimme und gehen Sie wählen!" Er hofft, dass auch viele Erstwähler von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen. "Gestalten Sie Ihr tägliches Leben aktiv mit, denn die europäische Politik gewinnt immer mehr an Einfluss. Ein starkes und geeintes Europa hat für uns alle gerade in der heutigen Zeit eine große Bedeutung", so der Landrat weiter. Im Hochsauerlandkreis können etwa 200.000 Wahlberechtigte eine von 40 Partei-Listen auf dem 94 Zentimeter langen Wahlzettel ankreuzen. Bei der Europawahl gibt es rund 12.000 Erstwähler. Am Wahltag sind 261 Wahllokale in den zwölf Städten und Gemeinden des Kreises von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wer am 26. Mai nicht selbst wählen gehen kann, kann sich die Wahlunterlagen zuschicken lassen. Der Antrag kann mit Hilfe der Wahlbenachrichtigung per Post und auch online bei der Stadt oder Gemeinde beantragt werden. Mit den ersten Ergebnissen aus den Wahllokalen wird erfahrungsgemäß schon gegen 18.15 Uhr, also kurz nach Beginn der öffentlichen Stimmenauszählung, gerechnet. Interessierte können sich über die Homepage oder die kostenlose App "VoteManager" informieren. Auch im Kreishaus Meschede findet wie üblich ab 18 Uhr wieder eine Wahlergebnispräsentation statt.
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Familien-Freundliche-Unternehmen im Hochsauerlandkreis gesucht Bewerbungen sind bis zum 28. Juni möglich Hochsauerlandkreis. Auch in diesem Jahr haben interessierte Unternehmen aus dem Kreisgebiet wieder die Möglichkeit, sich um das Zertifikat "Familien-Freundliches-Unternehmen im Hochsauerlandkreis" zu bewerben. Es handelt sich bereits um die achte Zertifizierungsrunde. Momentan zählen 59 Unternehmen mit insgesamt 13.390 Beschäftigten zum Netzwerk der "Familien-Freundlichen-Unternehmen im Hochsauerlandkreis". Bewerbungen sind ab sofort und bis zum 28. Juni möglich. Die erforderlichen Formulare stehen auf der Homepage der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises unter zum Download bereit. Außerdem können sie auch bei Projektleiter Frank Kleine-Nathland, Telefon 0291/94-1587, Mail angefordert werden. Er beantwortet auch gerne alle anderen Fragen rund um den Zertifizierungsprozess. Natürlich sind im Vorfeld der Bewerbung auch persönliche Beratungsgespräche bei interessierten Unternehmen vor Ort möglich. "Viele Betriebe trauen sich nicht, eine Bewerbung einzureichen, da sie sich nicht sicher sind, ob ihre familienfreundlichen Angebote wie Gleitzeit, Teilzeit, Home Office oder Freistellungen bei familiären Notsituationen ausreichen. Bei einem Gespräch vor Ort, und wenn man einfach mal alle entsprechenden Angebote untereinander schreibt, können diese Bedenken oftmals ausgeräumt werden", so Projektleiter Frank Kleine-Nathland. "Ich habe bislang noch kein Unternehmen erlebt, das seinen Beschäftigten überhaupt keine familienfreundlichen Maßnahmen bietet. Die Angebote sind in der Regel nur nicht verschriftlicht, sondern gelebte Unternehmenskultur, und werden nicht unter dem Label "Familienfreundlichkeit" kommuniziert. Das Zertifikat hilft den Unternehmen dabei, sich sowohl in der Innen- als auch in der Außendarstellung als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, und die Familienfreundlichkeit sichtbar zu machen." Im Gegensatz zu früher können sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Jobs heute aussuchen. Bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber steht das Gehalt dabei häufig erst an vierter oder fünfter Stelle. Wichtiger sind heute Aspekte wie ein kollegiales Verhältnis, Wertschätzung, Karrieremöglichkeiten, eine ausgewogene Work-Life-Balance und Familienfreundlichkeit. Familienfreundliche Unternehmen erhalten daher mehr und passgenauere Bewerbungen, und die vorhandenen Beschäftigten sind zufriedener, motivierter und loyaler und somit die besten Werbebotschafter. Wenn Beruf und Familie gut vereinbar sind führt dies zu deutlich weniger Fehlzeiten und Krankheitsausfällen oder Unkonzentriertheiten und Schlechtleistungen. Familienfreundlichkeit ist somit nicht nur gut fürs Image, sondern lohnt sich auch unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Das Zertifikat "Familien-Freundliches-Unternehmen im Hochsauerlandkreis" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises und des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Hellweg-Hochsauerland. Der Zonta Club Arnsberg unterstützt das Projekt mit einer Spende.
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