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Gemeinsame Verantwortung für beständigen Frieden Stadt Meckenheim gedenkt am Volkstrauertag der Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft Anlässlich des Volkstrauertages hat die Stadt Meckenheim auf dem Friedhof Bonner Straße eine Feierstunde abgehalten. An der Kriegsgräberstätte gedachten die Anwesenden der Kriegstoten und der Opfer von Gewaltherrschaft. In seiner Ansprache erinnerte der erste stellvertretende Bürgermeister Michael Sperling an die Bedeutung dieses Tages. Er sei keine bloße Erinnerungsveranstaltung im Sinne einer Art Familientreffen von und für vergangenheitsorientierte Alte. "Vielmehr ist dieses Gedenken eine menschliche Verpflichtung. Der Volkstrauertag ermahnt uns, sich für Frieden einzusetzen und entschieden gegen Unfreiheit, Krieg und Terror vorzugehen." 100 Jahre nach Ende des Ersten und 73 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges würden die Zeitzeugen immer weniger. "Da schweigen Stimmen, die aus erster Hand über Gräuel und Grausamkeiten des Krieges hätten erzählen können", verwies Sperling darauf, dass "nunmehr wir gefordert sind, die Erinnerung wach zu halten und Jugendliche sowie junge Erwachsene über die Sinnlosigkeit von Kriegen aufzuklären." Die Soldatengräber seien die großen Prediger des Friedens und ihre Bedeutung als solche werde immer zunehmen, zitierte der erste stellvertretende Bürgermeister Albert Schweizer. "Ich wünsche uns, dass weltweit Regierungs- und Staatschefs diese stummen Prediger wahrnehmen." Dann werde Versöhnung über den Gräbern möglich, dann könne Frieden beständig sein. "Dafür tragen wir gemeinsam Verantwortung", so Sperling. Im Rahmen der Gedenkstunde trugen Schüler der Theodor-Heuss-Realschule Gedichte vor. Eine Ehrenformation der Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal war ebenfalls anwesend. Den Abschluss bildeten die Kranzniederlegung sowie ein Trompetensolo. Foto: Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal
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