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1000 Euro für lokales Engagement Kommerner "dm"-Marktkunden durften bei der Aktion "Herz zeigen" abstimmen und entschieden sich für die gemeinnützige "Mechernich-Stiftung" und den Förderverein der Grundschule Kommern Mechernich-Kommern - Je 500 Euro übergab Swetlana Kühn, die Leiterin des "dm"-Marktes Kommern, jetzt an die Kommerner Grundschulleiterin Maria Cloot-Schmich und Ralf Claßen, den Vorsitzenden der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung. Bei dem Geld handelt es sich um den Erlös einer bundesweiten Kampagne zur Unterstützung von lokalem bürgerschaftlichen Engagement. Die Kunden des Kommerner "dm"-Marktes konnten eine Woche lang darüber abstimmen, wem die insgesamt für die Stadt Mechernich ausgelobten 1000 Euro zufallen sollten. Rund 300 "dm"-Einkäufer beteiligten sich an der Abstimmung, jeweils ziemlich genau die Hälfte votierten für die Mechernich-Stiftung und die andere Hälfte für den Förderverein der Katholischen Grundschule Kommern. Bei der Spendenübergabe dankte Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen "dm"-Marktleiterin Swetlana Kühn, dass sie den Förderverein der Grundschule Kommern unterstützt. In seiner Eigenschaft als Stiftungsvorsitzender dankte Claßen aber auch dafür, dass "dm" einmal mehr an die "Mechernich-Stiftung" gedacht habe, die bereits in den vergangenen Jahren bei der "dm"-Aktion "Giving Friyday" mit Spendengeld ausgestattet worden war. Auch Schulleiterin Maria Cloot-Schmich bedankte sich für die Spende des 18 Mitarbeiter zählenden Kommerner Drogeriemarktes. Mit dem Geld unterstütze der Förderverein Schüler aus wirtschaftlich nicht überragend gut gestellten Familien. So müsse niemand aus pekuniären Gründen auf irgendetwas verzichten, was im Unterricht gebraucht oder von der Schule angeboten würde. Ralf Claßen, hinter Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dem Ersten Beigeordneten Thomas Hambach dritter Mann in der Stadtverwaltung Mechernich, lobte Swetlana Kühn und ihr Team: "Mit Ihnen zeigt "dm", dass die regionale Verbundenheit des Unternehmens nicht nur ein Werbegag ist, sondern ernstgemeint!" pp/Agentur ProfiPress Bildzeilen: Bild 1: Bei der symbolischen Scheckübergabe im "dm"-Markt Kommern (von rechts): die Kommerner Grundschulleiterin Maria Cloot-Schmich, Marktchefin Swetlana Kühn und Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
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Elias feiert Geburtstag Der Vierjährige ist an Leukämie erkrankt - Welle der Hilfsbereitschaft ging durch die Bevölkerung - Eltern sind unendlich dankbar für die unglaubliche Unterstützung, die sie in der schweren Zeit erfahren durften - Hochs wie Tiefs und pures Glück Mechernich-Kommern - Elias ist wieder zu Hause. Im Kreis seiner Familie feiert er seinen vierten Geburtstag und gewinnt ein kleines bisschen Alltag zurück. Die Intensivbehandlung im Bonner Krankenhaus ist erst einmal abgeschlossen. Der kleine Junge aus Kommern ist an Leukämie erkrankt. Als das Schicksal des Kommerner Jungen im Frühjahr bekannt wurde, ging eine Welle der Hilfsbereitschaft durch die Bevölkerung, um der betroffenen Familie zu helfen. Das damals anstehende Vatertagsfest an der Kommerner Bürgerhalle wurde kurzerhand zum Fest für Elias umgemünzt. Zahlreiche Spenden trudelten in dieser Zeit für den kleinen Jungen ein. Das Vereinskartell mit dem Vorsitzenden Rolf Jaeck stand der Familie über Wochen zur Seite. Völlig fremde Menschen halfen. Eltern sagen von Herzen "Danke" für die Hilfe Für den phänomenalen Beistand möchten die Eltern jetzt allen von Herzen ein großes "Dankeschön" sagen. "So viel Anteilnahme hat uns emotional sehr berührt und wir können unser Glück noch heute kaum fassen. Das hat uns so sehr geholfen. Dank ihnen konnte Elias in dieser schweren Zeit sorgenfrei weiterleben und es fehlte ihm an nichts", so die Mutter. Dennoch waren es schwere Zeiten für die Familie. Wegen Elias stationärem Aufenthalt und weil das Leben für den Bruder zu Hause halbwegs normal weitergehen sollte, steckten die Eltern beruflich und damit vor allem finanziell zurück. Der Vater arbeitete in Teilzeit, die Mutter pausierte im Job, um Elias im Krankenhaus beizustehen. "Wir sind so sehr dankbar, besonders dem Vereinskartell Kommern sowie allen weiteren Beteiligten, die die Spendenaktion ins Leben gerufen oder gespendet haben", so Elias Vater. Damit wurden weitere Sorgen genommen. Die Eltern konnten sich auf ihren kranken Sohn konzentrieren und kümmern. Besonders dankbar sind sie in Person auch dem Ortsvorsteher Rolf Jaeck. "Er war immer für uns erreichbar. Wenn wir Hilfe brauchten, fackelte er nicht lange, er kam und war mit Herz und Seele dabei", berichtet die Mutter. Auch heute noch helfe er, wo er könne. Jetzt folgt die Erhaltungstherapie Nach dem Behandlungsmarathon durfte der an Leukämie erkrankte Junge jetzt das Krankenhaus verlassen. "Doch ein Ende ist noch lange nicht in Sicht", so Elias Mutter weiter. Der nächste Meilenstein sei nun die sogenannte Erhaltungstherapie. Diese dauere weitere 18 Monate. In dieser Phase muss der nun Vierjährige weiter eine Chemotherapie über sich ergehen lassen, allerdings erfolgt sie jetzt über Medikamente. Regelmäßig sind weitere Kontrolluntersuchungen in der Klinik notwendig. Die Familie ist froh über das Erreichte. Viele wichtige Schritte sind schon geschafft und ein kleiner Alltag kehrt ein. Die Mutter: "Elias ist noch etwas eingeschränkt, aber er darf mit Vorsicht einen ganz normalen Alltag erleben, wie etwa Kita-Besuche und Freizeit mit Spielplatzbesuchen." Hochs wie Tiefs und pures Glück In der Phase der Intensivtherapie habe es neben Hochs leider auch sehr viele Tiefs gegeben. Lange ungeplante Krankenhausaufenthalte wegen starken Nebenwirkungen der Chemotherapie gehörten dazu. "Als Familie hat es uns zusammengeschweißt. Aber sein Kind so leiden zu sehen und die Ohnmacht nichts dagegen tun zu können, waren ein Albtraum." Sie seien sehr stolz auf ihre Kinder und freuten sich, wieder einen Alltag zu gestalten, was in der Intensiv-Therapie völlig unmöglich war. Jetzt den Geburtstag des Kleinen gemeinsam in Kommern zu feiern, bedeutet für die Familie pures Glück. pp/Agentur ProfiPress Bildzeile: Der an Leukämie erkrankte Elias ist nach einem langen Behandlungsmarathon wieder zu Hause. Jetzt freut sich die Familie auf ein kleines bisschen Alltag. Für die Hilfsbereitschaft vieler Menschen in der schweren Zeit sind sie unendlich dankbar. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
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