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Rösser, Trecker, Bäumerücker

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Die Großveranstaltung „Nach der Ernte“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern zeigt eine Vielfalt traditioneller bäuerlicher und handwerklicher Arbeiten unserer Vorfahren – Mit großem Bauernmarkt

Es ist wieder soweit! Nachdem der Besucher bei der „Zeitblende 1969“ im August eine Zeitreise von 50 Jahren unternehmen konnte, steht nun die Traditionsveranstaltung „Nach der Ernte“ am 21. und 22. September im LVR-Freilichtmuseum Kommern vor der Tür. Dabei erinnert das LVR-Freilichtmuseum Kommern an die vielfältigen und anstrengenden Arbeiten, die bei den Bauern auf dem Hof, auf dem Feld und in den Bauernküchen und mit dem Abschluss der Ernte im Spätsommer auch bei den Handwerkern im Dorf anfielen.

Zahlreiche Kaltblutpferde, Zugochsen, historische Wagen und Arbeitsgeräte werden im Einsatz zu sehen sein. Schwere Rösser aus dem Rheinland und aus Westfalen, Belgien und Luxemburg pflügen und eggen, ziehen Baumstämme aus dem Wald oder fahren hoch beladene Getreidewagen zur historischen Scheune. Dort laden Erntehelfer die Garben in die vom alten Dieselross betriebene Dreschmaschine.

Seltene Rinderrassen wie das rätische Grauvieh, das Gelbvieh, das deutsche Schwarzbunte Niederungsrind und das Glanrind können die Besucher hautnah erleben. Zudem wird gezeigt wie früher die Rinder in Anspannung genommen wurden und für den Menschen wertvolle Dienste leisteten. Auch die Entwicklung der Landtechnik steht im Fokus: In diesem Jahr wird den historischen Traktoren, die wie jedes Jahr auch die Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Arbeit zeigen, ein moderner Traktor mit entsprechendem Bodenbearbeitungsgerät gegenübergestellt.

Eröffnet wird die Veranstaltung samstags und sonntags jeweils mit einem Korso der Kaltblutpferde und Zugochsen mit ihren historischen Gespannen und der Akteure, die ihr handwerkliches Können vorführen. Die genaue Startzeit wird in den kommenden Tagen festgelegt.

Bei vielen Aktionen können die großen und kleinen Museumsbesucher mitwirken. So beim Dreschen mit dem Flegel, der Kornreinigung mit Windfege und Wanne, bei der Flachsverarbeitung, beim Drechseln, beim Fachwerkbau oder beim Sauerkrautansetzen.

Auch viel altes Handwerk wird gezeigt: Dorfschmied, Stellmacher, Korbflechterin und Mausefallenmacherin zeigen Handwerkstechniken, die heute ausgestorben oder weitgehend unbekannt sind.

Wer frische Produkte aus der Region kosten und erwerben möchte, ist auf dem „Landmarkt“ bestens aufgehoben.

„Nach der Ernte“ ist eine Museumsveranstaltung in Kooperation mit dem WaldpädagogikZentrum Eifel des Landesbetriebs Wald und Holz NRW.

Nach der Ernte 2019 - LVR-Freilichtmuseum Kommern
kommern.lvr.de//de/mehr_erfahren/veranstaltungen_1/nach_der_ernte_2019.html
Ort
Veröffentlicht
16. September 2019, 14:48
Autor
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