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Gefährliche Bushaltestelle wird umgebaut

Mehr Sicherheit für die Schulkinder am „Becherhofer Kreuz" - Autofahrer müssen künftig hinter dem Bus warten - Baugebiet Gielsgasse ist vollständig erschlossen

Mechernich-Kommern - Die eine Baumaßnahme in Kommern ist beendet, die nächste steht bevor, sobald das Wetter es zulässt. Während Fachbereichsleiter Helmut Schmitz in Bezug auf das Neubaugebiet Gielsgasse/Münsterweg mit Fug und Recht sagen kann: „Die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht", hofft man für die Umgestaltung der Fahrbahn und des Gehweges am Mechernicher Weg im Bereich der Bushaltestelle Becherhofer Kreuz auf eine trockene und frostfreie Wetterperiode.

Hier soll sich so schnell wie möglich die Situation für zahlreiche Schulkinder verbessern, die sich allmorgendlich in zwei bis drei Reihen auf einem nur 60 Zentimeter schmalen Gehweg drängen und auf den Schulbus warten. Bei entsprechender Witterung noch in diesem Jahr, ansonsten spätestens zum Jahresbeginn 2017 soll die Fahrbahn so verschwenkt werden, dass sie aus Richtung Mechernich kommend durch die derzeitige Haltebucht verläuft. Gleichzeitig wird eine Mittelinsel errichtet und auf der gegenüberliegenden Seite der Gehweg auf zirka zweieinhalb Meter verbreitert. Für die Autofahrer bedeutet das, dass sie in Zukunft hinter den dort stehenden Bussen halten müssen und nicht mehr an ihnen vorbeifahren können. „Für die Schulkinder entschärft sich die Situation dadurch enorm", sagt der bei der Stadt Mechernich zuständige Teamleiter Mario Dittmann.

Bevor die Baumaßnahme startet, erhalten die Anlieger eine schriftliche Information seitens der Stadtverwaltung. Die Bauzeit beläuft sich auf voraussichtlich drei Wochen. Eine Vollsperrung wird es nicht geben, stattdessen wird der Verkehr an der Baustelle vermutlich mit einer Ampelanlage geregelt.

Nachdem im September 2015 die Straßen- und Kanalbauarbeiten für das Baugebiet Gielsgasse/Münsterweg sowie die Umgestaltung der Bushaltestelle am Mechernicher Weg mit einem Volumen von rund 895.000 Euro vergeben worden sind, hat die Stadt innerhalb des Baugebietes die Erschließungsarbeiten zwischenzeitlich abschließen können. Zuvor waren bereits städtische Grundstücke im unteren Bereich des Baugebietes an einen Investor verkauft worden, der auf diesem Gelände seniorengerechte, barrierefreie Häuser errichten möchte.

Die von der Stadt einzeln verkauften Grundstücke im oberen Teil des Baugebietes sind oder werden bereits alle bebaut. „Es ist davon auszugehen, dass der Endausbau mit Nebenanlagen in drei bis vier Jahren stattfinden wird; dann wird es auch eine entsprechende Anliegerbeteiligung geben", kündigt Helmut Schmitz an.

pp/Agentur ProfiPress

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Veröffentlicht
18. November 2016, 00:00
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