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500 Teilnehmer gingen bei der Charity-Veranstaltung „Burning Roads“ in Ochtrup an den Start. Vier davon sind die Marathonspezialisten vom RSC Erftstadt. Petra Bangemann, Thomas Mühl, Lutz Graf und Carsten Fröhlich. Ganze 335 Km mit über 3.000 Hm galt es dabei zu erradeln. „Burnings Roads“ findet im Brevet-Modus statt. Das heißt die zu fahrende Strecke wird als GPS Track für das eigene Navigationssystem zur Verfügung gestellt. Es gibt keine Ausschilderung wie bei Radtouristikfahrten (RTF) oder anderen Marathonveranstaltungen. Auch Zeitnahme gibt es hierbei nicht. Alles ist entspannt. Es geht einzig darum, die Herausforderung an einem Tag zu schaffen. Für die Verpflegung wird vor dem Start und auf vier weiteren Verpflegungsstellen an der Strecke gesorgt. Um 5 Uhr in der Früh wird aufgesattelt. Bei einer derart langen Tour fährt man optimalerweise im Verbund. So kann man Windschatten nutzen und Körner sparen. „Das hat diesmal wunderbar geklappt – mit „Kurbel Dortmund“, dem Erzrivalen bei der Radmarathon Challenge NRW“, so Thomas Mühl verschmitzt. Auf dem landschaftlich schönen Kurs durch den Teutoburger Wald, das Osnabrücker Land, das Wiehengebirge und das Tecklenburger Land radeln die vier RSC´ ler für einen guten Zweck. Denn der Erlös kommt dem Netzwerk „Roter Keil“ zugute. „Platt – aber glücklich, beschreibt Bangemann ihren Zustand nach getaner Arbeit. Klar stößt man hier an seine Grenzen aber im Ziel ist man einfach nur happy über das was man geschafft hat“. Nach rund 13 Stunden reiner Fahrtzeit im Sattel kamen alle vier wohlbehalten ins Ziel. Nur eine Woche zuvor testeten Thomas und Lutz schon in Bimbach (bei Fulda) ihre Grenzen. Die beiden absolvierten die extreme Radvariante. Am Samstag 158 km und am Sonntag die einmalige 302 km Jubiläumsrunde. An beiden Tagen zusammen also 460 km mit über 8.000 Höhenmeter. Test bestanden – Hut ab für diese Leistung.
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